Erschreckende Zahlen veröffentlichte die Bundesagentur für Arbeit gestern auf eine Anfrage aus dem Bundestag. Im Land, in dem wir alle gut und gerne leben, verdient jeder siebte zukünftige Rentner (fast drei Millionen Menschen) so wenig, dass er sogar am Ende von 45 Arbeitsjahren unterhalb der Grundsicherung liegt. Der Paritätische Wohlfahrtsverband fürchtet, dass eine „Lawine der Altersarmut“ auf uns zurollt.

Dies in einer Situation, in der Deutschland wegen des Lockdowns Abermilliarden Schulden anhäuft und gegenüber der EU für den „Green Deal“ und die Migrationskosten auf fast 600 Milliarden Euro an Verpflichtungen  eingegangen ist. Von den durch die Euro-Rettung niemals zurückfließende Krediten und Verlusten der EZB durch den Ankauf fauler Kredite gar nicht zu reden.

Vor allem Beschäftigte in Gastronomie und Einzelhandel betroffen

Vor allem in den Branchen, die der Lockdown am härtesten trifft, haben ihren Beschäftigten in den vergangenen Jahrzehnten nicht ausreichende Löhne und Gehälter zahlen können, um den Absturz in die Altersarmut zu verhindern.

Fehlende Tarifverträge und Halbtagsjobs

Dass die Gehaltsschere immer weiter auseinanderdriftet, mahnen Sozialverbände und Gewerkschaften schon seit der Einführung von Hartz IV und dem Mindestlohn an. Bisher hat die Bundesregierung nur wenig gegen dieses Problem getan. Ihr war es stets nur wichtig, den Mitarbeitern im öffentlichen Dienst ein Leben in Wohlstand zu sichern. Selbst in Corona-Zeiten.

Wohlstand für alle? Nicht in Merkels Deutschland!

Gern bescherte man den Mitarbeitern im Bundestag über 600 Euro Corona-Schmerzensgeld vor Weihnachten. Die ALG II- Empfänger aber hätte man auch auf den Kosten für die teureren FFP2-Masken am liebsten sitzen gelassen. Und nur zähneknirschend stimmte Olaf Scholz – der erst neulich Milliarden-Rückstellungen für  veranlasst hat – einer Einmalzahlung an alle in der Grundsicherung Stehenden in Höhe von € 150,– zu.

Dieser Betrag wird irgendwann im Frühjahr ausgezahlt. Also spätestens einen Tag vor Sommerbeginn? Das wird vielen schon nicht mehr helfen. Aus dem Finanzministerium verlautete, solche Wohltaten und freiwilligen Staatsleistungen wolle man nicht an einen festen Termin binden. Während großen Konzernen im ersten Lockdown rasch viele Millionen überwiesen wurde und zigtausend Migranten mit erfundener Bedürftigkeit für ebenso erfundene Kleinstbetriebe unbürokratisch und rasch Überweisungen erhielten, warten Einzelhandel und Gastronomie noch heute auf die Novemberhilfen.

Zusammenbruch des Rentensystems

Lange kann es nicht mehr gut gehen. Die Rentenquoten sinken bald auf 35 %, immer mehr Menschen arbeiten im unterem Lohnsektor. Dazu jährlich Hundertausende neue Asylanten, die in das Sozialsystem einwandern, weil die Kanzlerin, die EU-Kommissionspräsidentin und der UNO-Generalsekretär freundliche Gesichter zeigen und als Barmherzigkeits-Helden in die Geschichtsbücher eingehen wollen.

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Merkels bestem Deutschland aller Zeiten droht eine „Lawine der Altersarmut“!

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