„1,37 Millionen Franken kostete eine fünfköpfige Familie aus Eritrea eine Zürcher Gemeinde in den letzten fünf Jahren. Auslöser für den hohen Betrag: Die Familie war nicht nur sozialhilfeabhängig, die Ehe ging in die Brüche, wegen häuslicher Gewalt musste die Gemeinde mehrere Wohnungen mieten, zudem musste die KESB einschreiten, ebenso stellte das lokale Frauenhaus eine bedeutende Rechnung, sieh unten…

im Jahr 2018 bezogen 31’900 Flüchtlinge mit Asyl und 31’800 vorläufig Aufgenommene – also Menschen, deren Asylgesuch abgelehnt wurde, die aber nicht in das Heimatland zurückgeschafft werden können – Sozialhilfe. Im Vergleich zu 2016 hat sich die Zahl um je 10’000 Personen erhöht. Dagegen ist in den letzten drei Jahren die Zahl der Asylsuchenden, die auf einen Entscheid warten und Sozialhilfe beziehen, gesunken (siehe Box).

Im Vergleich nach Aufenthaltsstatus zeigt sich folgendes Bild:

Schweizer
142 086
Vorläufig aufgenommene Personen (F) (-7 Jahre)
24 732
Flüchtlinge mit Asyl (B) (-5 Jahre)
22 679
Asylsuchende (N)
18 249
Flüchtlinge mit Asyl (B) (+5 Jahre)
9 205
Vorläufig Aufgenommene Personen (F) (+7 Jahre)
7 059
Vorläufig aufgenommene Flüchtlinge (F) (-7 Jahre)
6 828
Vorläufig aufgenommene Flüchtlinge (F) (+7 Jahre)
1 839

Im FlüchtlingsbereichFlüchtlinge mit Asyl, Ausweis B und sozialhilfebeziehende vorläufig aufgenommene Flüchtlinge (Ausweis F) – weisen Eritreer und Syrer mit einer Quote von 85 Prozent oder mehr die höchsten Werte auf. Eritreische Staatsangehörige machen über 50 Prozent der Sozialhilfebezüger im Flüchtlingsbereich aus.

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