Das ZDF übernimmt einen Film der Friedrich-Ebert-Stiftung, darin erklärt Hasib aus Afghanistan deutschen Zuschauern:

„Wenn du willst oder nicht willst, ich bin jetzt hier in Deutschland. Aber es wäre schön, wenn du mich akzeptierst und dass wir alle so zusammenleben. Es gibt keine andere Wahl.“

Da allerdings täuscht sich Hasib. Jedenfalls wenn es noch nach deutschem Recht gehen würde. Eine Reihe seiner afghanischen Landsleute wurde bereits abgeschoben, viele sind dringende Abschiebekandidaten, noch mehr jene sogar, die sich in Deutschland strafbar machen. Aber um auch Hasibs Einschätzung gerecht zu werden: Seine Sichtweise hat durchaus Chancen, sich durchzusetzen, die gesellschaftlichen Gruppen, das öffentlich-rechtliche Zwangsgebühren-Fernsehen, die Medien und die etablierten Parteien unterstützen diesen Anspruch illegaler Einwanderer zum weit überwiegenden Teil.

„Wir sind jetzt hier“ heißt der Film und ist damit die direkte Anknüpfung an Merkels 2015 gemachte Aussage: „..,nun sind sie halt da.“ Hussein Al Ibrahimi kam aus Syrien hierher und erzählt in die Kamera: 

„Sobald ich die deutsche Sprache gelernt habe und hier arbeite und mein eigenes Geld verdiene – dann bin ich nicht mehr Flüchtling, glaube ich.“

Das ist falsch. Leider gibt es niemanden unter den Filmemachern, der Herrn Al Ibrahimi das einmal erklären will.

Nämlich das er zum einen kein Flüchtling ist, was auch sein mutmaßlicher Duldungsstatus anstelle einer echten Asylanerkennung ausdrückt, und zum anderen die Tatsache, dass die Innenministerkonferenz den Abschiebungsstopp nach Syrien unlängst nicht mehr verlängert hat.

.

Zuwanderung: „Es gibt keine andere Wahl, wir sind jetzt hier.“

NEWSLETTER
wiggerl@protonmail.com
5 1 vote
Article Rating

Kommentar verfassen

Translate »
1
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x