Des Blutes Stimme


 

Des Blutes Stimme

 

Mag alles Dich auch trügen

mit Lug und falschem Schein,

eins wird Dich nie belügen:

horch tief in Dich hinein,

vernimm des Blutes Stimme

die ewig wach und wahr,

dann wirst Du Wege finden –

arteigen, grad und klar.

 

Mag Dich der Feind auch hassen

und fluchen Deiner Tat,

nie darfst Du drob verlassen

den einen geraden Pfad,

den Deine Blutes Stimme

für Dich als recht erkürt,

der Dich trotz Stein und Dornen

zu wahrer Freiheit führt.

 

Folg Deines Blutes Mahnen

du, deutsches Volk, allein,

dann wird, wie bei den Ahnen,

Odin wieder bei Dir sein –

 

Es werden Haß und Zwietracht

wie Spreu im Winde verweh’n

und herrlich aus den Trümmern

wird das Reich ersteh’n. ……Erich Limpach


 

Gedenktage aus der Deutschen Geschichte…01.02.1794: Johann Friedrich Dieffenbach


In Königberg wird der Mediziner- und Chirurg Johann-Friedrich Dieffenbach johann-friedrich-dieffenbach2 geboren.

Von 1813 bis 1815 nahm er als Kriegsfreiwilliger im Lüthowschen Freikorps an den Befreiungskriegen teil.

Im März 1818 vertrat er die Königsberger Burschenschaft auf dem allgemeinen Burschentag in Jena.

Lebensdaten

Geburtsort Königsberg (Preußen)

Sterbeort Berlin

Beruf/Funktion

Chirurg Konfession evangelisch

Sterbetag 11.11.1847

Die Grabstätte des bekannten Chirurgen Johann Friedrich Dieffenbach befindet sich auf dem Friedrichswerderschen Friedhof an der Bergmannstraße in Berlin-Kreuzberg. Gemeinsam mit seiner Frau Emilie Friederike Wilhelmine, geb. Heydecker (1811-1889), fand Dieffenbach in einem Mausoleum aus gelben Ziegelsteinen seine letzte Ruhe.

Bevor Johann Friedrich Dieffenbach im Alter von 22 Jahren im heimatlichen Königsberg das Studium der Medizin aufnahm, studierte er in Rostock und Greifswald Theologie. Zwischen beiden Studien nahm er 1813-1815 als Freiwilliger an den Befreiungskriegen gegen die napoleonische Fremdherrschaft teil. Die Schrecken des Krieges, die Dieffenbach noch in seiner letzten medizinischen Abhandlung „Der Äther gegen den Schmerz“ (1847) anprangerte, bestärkten vermutlich seine Entscheidung für das Studium der Medizin. Bereits als Student erwies er außerordentliches praktisches Geschick. Er beschäftigte sich vorzugsweise mit Anatomie und Chirurgie und unternahm medizinische Selbstversuche mit der Transplantation von Haaren und Wimpern. Nach Aufenthalten in Bonn und Paris promovierte Dieffenbach 1822 an der medizinischen Fakultät in Würzburg.

johann-friedrich-dieffenbach

Im Jahr darauf legte er in Berlin sein Staatsexamen ab und ließ sich dort als „Arzt und Operateur“ nieder. Seine Praxis lief überaus gut, die Patienten waren zum Teil prominent und kamen aus aller Welt. Die ständige berufliche Belastung wirkte sich auf sein Privatleben aus. Seine 1824 geschlossene Ehe mit Johanna Motherby wurde nach neun Jahren geschieden. Noch im gleichen Jahr der Scheidung heiratete er Emilie Heydecker. Beide bekamen zwei Töchter und einen Sohn.

Dieffenbachs chirurgische Leistungen und sein operatives Talent brachten ihm große Anerkennung in ärztlichen Fachkreisen. In zahlreichen Schriften publizierte er seine Erkenntnisse auf dem Gebiet der Gesichtserneuerung, die auch die Behandlung von Lidverwachsungen, Wolfsrachen, Hasenscharten und anderer Missbildungen umfasste. 1829 nahm er den Direktorenposten der chirurgischen Abteilung der Berliner Charité an. Drei Jahre später wurde er zum außerordentlichen Professor an der Berliner Universität ernannt. Mit der Ernennung zum Direktor der chirurgischen Universitätsklinik Berlin erreichte er 1840 den Höhepunkt seiner medizinischen Laufbahn. Neben der plastischen Chirurgie erlangte Dieffenbach große Erfolge im Bereich der Bluttransfusion. Zu seinen wichtigsten medizinischen Abhandlungen zählen „Die Heilung des Stotterns“, „Der Äther gegen den Schmerz“, „Über das Schielen und die Heilung derselben durch die Operation“ und „Die operative Chirurgie“. 1842 wurde dem angesehenen Arzt der Orden „Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste“ verliehen.

Im Alter von 55 Jahren erlitt Johann Friedrich Dieffenbach einen Schlaganfall und verstarb am 11. November 1847 in Berlin.

Anlässlich seines 200. Geburtstages wurde 1992 an der östlichen Seitenwand eine Portraitbüste Dieffenbachs aufgestellt. Die mit „F. Becker“ signierte Büste des Lichterfelder Bildhauers Fritz Becker (*1922) wurde nach einer lithografischen Vorlage des 19. Jahrhunderts geschaffen. Die bronzene Gedenktafel neben der Büste trägt folgende Inschrift: „Ruhestätte eines Meisters der Chirurgie, des Kgl. Pr. Geh. Medizinalratsprof. Dr. Johann Friedrich Dieffenbach / Geb. 1. Februar 1792 in Königsberg I. Pr. / Gest. 11. November 1847 in Berlin / Als Direktor des Kgl. Klinikums in der Ziegelstrasse“.

Gedicht von Friedrich Schiller … als hätte er es genau für diese Zeit jetzt geschrieben.


 

Zeit der Wende️️
ist ein Gedicht der Sängerin für Kinderlieder Beate Lambert, die das schöne Gedicht an Schillers „Ode an die Freude“ anlehnte.

Dieses ist die Zeit der Wende,
nun zählt Klarheit, Kraft und Mut.
Viele Herzen, viele Hände
voller Sanftheit und voll Wut.

Du bestimmst
und du entscheidest
welchem Geist du angehörst.
Ob du leise weiter leidest
oder endlich dich empörst.

Stimm mit ein in unser Singen,
voller Jubel und Vertraun.
Dann wird es Dir auch gelingen,
voller Mut nach vorn zu schaun.

Und dein Leben so verändern,
dass unsere Erde heilen kann.
Seit an seit in allen Ländern
fangen wir den Umschwung an.

Taube Ohren für die Spötter
und die Sucht nach Macht und Geld.
Wir sind uns’re eignen Götter,
unsre Herzkraft heilt die Welt.

Alle Tiere, Menschen und Pflanzen
mögen wachsen und gedeihn.
Wir sind Teil des großen Ganzen
und bereit, dabei zu sein.

Das Bewusstsein ist gestiegen
und bald kommt die neue Zeit.
Dann geht es nicht mehr ums Siegen,
sondern um Verbundenheit.

Folg den Kindern und den Frauen,
weil sie für das Leben stehn.
Und sich jetzt nun endlich trauen,
voller Kraft voran zu gehen.

Groll und Rache sei vergessen,
unserem Todfeind sei verziehn.
Auch wer nur provitversessen,
achte und verstehe ihn.

Denn du weißt, er ist getrieben
von seiner Schuld und seiner Angst.
Du aber bist frei zu lieben,
wenn du nicht mehr länger bangst.

Freude heisst die starke Feder
in der ewigen Natur.
Freude, Freude treibt die Räder
in der großen Weltenuhr.

Sie gibt Kraft zu handeln
voll Verbundenheit und Mut.
Unsre Welt zu wandeln,
dann wird alles gut.

Er war seiner Zeit voraus

Hier ist die Prophezeiung für das Deutsche Volk! „Das Lied aus der Linde“ (1850)…“Der Linde Lied“…


Weckruf der uralten Linde aus dem Westfalenland

„Sie säen nicht, sie ernten nicht und Deutschland ernährt sie doch“

„Dieses Gedicht, welches im Laufe der Zeit, als das „Lied der Linde“ bekannt wurde, wurde vor mehr als 150 Jahren in einer uralten Linde bei Staffelstein in Franken gefunden. Spätestens seit den 1920er Jahren, ist es in Umlauf. Die Linde, in welcher das Gedicht gefunden wurde, hatte einen hohlen Stamm. Der Verfasser/ Dichter des Gedichtes, ist unbekannt. Manche Leute vermuten, daß es sich bei diesem Gedicht um eine Prophezeiung für die Zukunft handelt.“

vorab

An die heuchlerischen Gutmenschen, Bahnhofsklatscher und Teddybärschmeißer.

Habt ihr eurem Volk auch so geholfen wie jetzt den Flüchtlingen?

Habt ihr für deutsche arme Kinder Spendenaktionen ins Leben gerufen?

Habt ihr eure Arbeitszeit kostenlos für deutsche arme Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur Verfügung gestellt?

Habt ihr eure Wohnräume für arme Deutsche zur Verfügung gestellt?
Seid ihr auch die „liebe Oma“ für deutsche Kinder?

Sammelt ihr in Geschäften Lebensmittel ein, für die armen Deutschen, um sie dann an Obdachlose zu verteilen?

Kümmert ihr euch darum, dass die Deutschen das ganze Jahr über ein Dach über dem Kopf haben?

Zahlt ihr den armen Deutschen Pensionen und Hotels, damit sie da kostenfrei übernachten können?

Interessieren euch die 30.000 obdachlosen Kinder in Deutschland?

Kümmern euch die 1 Million Rentner die unter der Armutsgrenze leben und lässt ihr sie billiger in euren Wohnungen und Häusern wohnen?

Sorgt ihr dafür, dass ganze Hallen für arme Deutsche angemietet und umgebaut werden, damit sie dort kostenfrei wohnen können?

Sorgt ihr euch um eure Jugendlichen, damit sie immer ein Dach über dem Kopf und drei warme Mahlzeiten am Tag haben?

Organisiert ihr Spendenaktionen in Supermärkten, damit die armen Familien in Deutschland für ihre Kinder genügend Windeln haben und genügend Pflegeprodukte?

Startet ihr täglich Protestaktionen und Demonstrationen für die über 1 Million sanktionierter Deutscher im Existenzbereich?

Kümmert ihr euch darum, dass jeder Deutsche dreimal am Tag ein Essen hat?

Finanziert ihr armen Deutschen den Strom?

Überlässt ihre arme Deutsche eure Häuser, damit sie kostenfrei darin leben können?

Dürfen die armen Deutschen in Deutschland kostenlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren?

Lässt ihr die Mütter in Deutschland weniger arbeiten, damit sie mehr Zeit für ihre Kinder haben?

Unterstützt ihr die Deutschen so, dass sie weniger arbeiten müssen?

Organisiert ihr euch so, dass es den Deutschen so gut geht wie nie zuvor?

Verteilt ihr euer Geld an die armen Deutschen?

Ermöglich ihr hier jedem Deutschen ein würdevolles Leben in Deutschland?

Sorgt ihr dafür, dass kein Deutscher in Deutschland Existenznöte hat?

Unterstützt ihr euch gegenseitig bei dem Überleben in Deutschland?

Seid ihr euch wichtig?

Wollt ihr, dass es euren Landsleuten in Deutschland gut geht?
Interessiert euch ihr Schicksal?

Kümmert ihr euch um die Menschen in Deutschland, die von den Behörden im Stich gelassen wurden?

Kümmert ihr euch darum, dass Deutsche ihr Recht in Deutschland bekommen?

Kümmert ihr euch darum, dass den Deutschen in Deutschland kein Unrecht geschieht?

Kümmert ihr euch darum, dass die Deutschen genauso mit Respekt, Achtung und Fürsorge behandelt werden wie die Ausländer in Deutschland?

Kümmert ihr euch darum, dass die Deutschen das gleiche Anrecht auf eine kostenfreie Unterkunft in Deutschland erhalten, wenn sie zu einer Auffangstation für Obdachlose kommen?

Kümmert ihr euch darum, dass jeder Deutsche in Deutschland sofort eine Mahlzeit bekommt, wenn er in ein Auffanglager für deutsche Obdachlose kommt?

Kümmert ihr euch darum, dass es in jeder Stadt ein Auffanglager für Obdachlose gibt, das dafür sorgt, dass der Obdachlose das ganze Jahr über ein Dach über dem Kopf hat, ohne jegliche Bedingungen?

Kümmert ihr euch darum, dass jeder Deutsche zu Stellen gehen kann, die ihn mit dem gleichen Versorgen wie die Flüchtlinge in Deutschland?

Kümmert ihr euch darum, dass die Deutschen mit der gleichen Fürsorge in Deutschland betreut werden wie die Flüchtlinge?

Kümmert ihr euch darum, dass die Deutschen genauso bedingungslos so versorgt werden wie die Flüchtlinge?

Kümmert ihr euch darum, dass die Deutschen die gleichen Freiheiten in ihren Auffanglagern genießen dürfen wie die Flüchtlinge?

Kümmert ihr euch darum, dass jeder Deutsche das Recht hat, die gleichen Leistungen wie die Flüchtlinge in Deutschland zu erhalten, unter den gleichen Bedingungen?

Kümmert ihr euch darum, dass die Deutschen sich an öffentliche Stellen wenden können, um dort sofort und vollkommen unbürokratisch ein Dach über dem Kopf zu bekommen, ganzjährig, Strom, Taschengeld von 390 Euro im Monat und drei warme Mahlzeiten am Tag, ohne Papiere, ohne jegliche Form von Forderungen und am gleichen Tag?

Kümmert ihr euch mit öffentlichen Aktionen und Zeitungsaufrufen darum, dass das Leid der armen Deutschen in Deutschland gemindert wird?

Wenn ihr das nicht jedem Deutschen in Deutschland ermöglicht und ihnen nicht die gleichen Chancen zum Überleben in Deutschland einräumt wie Ausländern, dann seid ihr die Rassisten!“

Alter des Lindenbaumes   

Alte Linde bei der heiligen Klamm,
Ehrfurchtsvoll betast‘ ich deinen Stamm,
Karl den Großen hast du schon gesehn,
Wenn der Größte kommt, wirst du noch stehe’n

Dreißig Ellen mißt dein grauer Saum,
aller deutschen Lande ältester Baum,
Kriege, Hunger schautest, Seuchennot,
Neues Leben wieder, neuen Tod.

Schon seit langer Zeit dein Stamm ist hohl,
Roß und Reiter bargest du einst wohl,
Bis die Kluft dir sacht mit milder Hand
Breiten Reif um deine Stirne wand.

Alte Linde, die du alles weißt,
Teil uns gütig mit von deinem Geist,
Send ins Werden deinen Seherblick,
Künde Deutschlands und der Welt Geschick!

Schicksal Deutschlands

Großer Kaiser Karl, in Rom geweiht,
Eckstein sollst du bleiben deutscher Zeit,
Hundertsechzig sieben Jahre Frist
Deutschland bis ins Mark getroffen ist.

Fremden Völkern front dein Sohn als Knecht,
Tut und läßt, was ihren Sklaven recht,
Grausam hat zerrissen Feindeshand
Eines Blutes, einer Sprache Band.

Zehre, Magen, zehr‘ vom deutschen Saft,
Bis mir einmal endet deine Kraft,
Krankt das Herz, siecht ganzer Körper hin,
Deutschlands Elend ist der Welt Ruin.

Ernten schwinden doch die Kriege nicht,
und der Bruder gegen Bruder ficht,
Mit der Sens‘ und Schaufel sich bewehrt,
Wenn verloren gegen Flint‘ und Schwert.

Arme werden reich des Geldes rasch,
Doch der rasche Reichtum wir zur Asch‘
Ärmer alle mit dem größ’ren Schatz.
Minder Menschen, enger noch der Platz.

Zustände nach dem Ende der Monarchien

Da die Herrscherthrone abgeschafft,
Wird das Herrschen Spiel und Leidenschaft,
Bis der Tag kommt, wo sich glaubt verdammt;
Wer berufen wird zu einem Amt.

Bauer heuert bis zum Wendetag,
All sein Müh’n ins Wasser nur ein Schlag,
Mahnwort fällt auf Wüstensand,
Hörer findet nur der Unverstand.

Wer die meisten Sünden hat,
Fühlt als Richter sich und höchster Rat,
Raucht das Blut, wird wilder nur das Tier,
Raub zur Arbeit wird und Mord zur Gier.

Verfolgung des kath. Klerus in Rom

Rom zerhaut wie Vieh die Priesterschar,
Schonet nicht den Greis im Silberhaar,
Über Leichen muß der Höchste flieh’n
Und verfolgt von Ort zu Orte ziehn.

Gottverlassen scheint er, ist es nicht,
Felsenfest im Glauben, treu der Pflicht,
Leistet auch in Not er nicht Verzicht,
Bringt den Gottesstreit vors nah‘ Gericht.

Dreitägige Finsternis

Winter kommt, drei Tage Finsternis,
Blitz und Donner und der Erde Riß,
Bet‘ daheim, verlasse nicht das Haus!
Auch am Fenster schaue nicht den Graus!

Eine Kerze gibt die ganze Zeit allein,
Wofern sie brennen will, dir Schein,
Giftiger Odem dringt aus Staubesnacht,
Schwarze Seuche, schlimmste Menschenschlacht.

Gleiches allen Erdgebor’nen droht,
Doch die Guten sterben sel’gen Tod,
Viel Getreue bleiben wunderbar
Frei von Atemkrampf und Pestgefahr.

Untergang vieler Städte

Eine große Stadt der Schlamm verschlingt,
Eine and’re mit dem Feuer ringt,
Alle Städte totenstill,
Auf dem Wiener Stephansplatz wächst Dill.

Viele Tote und Verrückte

Zählst du alle Menschen auf der Welt,
wirst du finden, daß ein Drittel fehlt,

Was noch übrig, schau in jedes Land,
Hat zur Hälft‘ verloren den Verstand.

Kurzzeitherrscher bringen Völker in Armut

Wie im Sturm ein steuerloses Schiff,
Preisgegeben einem jeden Riff,
Schwankt herum der
Eintags-Herrscher-Schwarm,
Macht die Bürger ärmer noch als arm.

Denn des Elend einz’ger Hoffnungsstern
Eines bessern Tages ist endlos fern.
„Heiland, sende den du senden mußt!“
Tönt es angstvoll aus des Menschen Brust.

Polsprung, Erdachsenkippung

Nimmt die Erde plötzlich andern Lauf (Polumkehrung, Polsprung?, d. Hg.),
Steigt ein neuer Hoffnungsstern herauf?
„Alles ist verloren!“ hier’s noch klingt,
„Alles ist gerettet“, Wien schon singt.

Ordnungsstifter aus dem Osten

Ja, vom Osten kommt der starke Held,
Ordnung bringend der verwirrten Welt.
Weiße Blumen um das Herz des Herrn,
Seinem Rufe folgt der Wack’re gern.

Alle Störer er zu Paaren treibt,
Deutschem Reiche deutsches Recht er schreibt,
Bunter Fremdling, unwillkomm’ner Gast,
Flieh die Flur, die du gepflügt nicht hast.

Gottes Held ein unzertrennlich Band
Schmiedest du um alles deutsche Land.

Rückkehr des Papstes nach Rom, Kaiserweihe, 21. Konzil

Den Verbannten führest du nach Rom
Großer Kaiserweihe schaut der Dom.

Preis dem einundzwanzigsten Konzil,
Das den Völkern weist ihr höchstes Ziel,
Und durch strengen Lebenssatz verbürgt,
Daß nun reich und arm sich nicht mehr würgt.

Rolle Deutschlands

Deutscher Nam‘, du littest schwer,
Wieder glänzt um dich die alte Ehr‘,
Wächst um den verschlung’nen Doppelast,
Dessen Schatten sucht gar mancher Gast.

Dantes und Cervantes welscher Laut
Schon dem deutschen Kinde ist vertraut,
Und am Tiber – wie am Ebrostrand
Liegt der braune Freund von Hermannsland.

Der engelsgleiche Völkerhirte

Wenn der engelgleiche Völkerhirt‘
Wie Antonius zum Wandrer wird,
Den Verirrten barfuß Predigt hält,
Neuer Frühling lacht der ganzen Welt.

Einheitskirche unter einem Hirten

Alle Kirchen einig und vereint,
eine Herde einz’ger Hirt erscheint.

Halbmond mählich weicht dem Kreuze ganz,
Schwarzes Land erstrahlt im Glaubensglanz.

Goldenes Friedensreich

Reiche Ernten schau ich jedes Jahr,
Weiser Männer eine große Schar,
Seuch‘ und Kriegen ist die Welt entrückt,
Wer die Zeit erlebt, ist hochbeglückt.

Dieses kündet deutschem Mann und Kind
Leidend mit dem Land die alte Lind‘,
Daß der Hochmut mach‘ das Maß nicht voll,
Der Gerechte nicht verzweifeln soll!

Hier ist die Prophezeiung für das Deutsche Volk! „Das Lied aus der Linde“ (1850)…“Der Linde Lied“…


Weckruf der uralten Linde aus dem Westfalenland

„Sie säen nicht, sie ernten nicht und Deutschland ernährt sie doch“

„Dieses Gedicht, welches im Laufe der Zeit, als das „Lied der Linde“ bekannt wurde, wurde vor mehr als 150 Jahren in einer uralten Linde bei Staffelstein in Franken gefunden. Spätestens seit den 1920er Jahren, ist es in Umlauf. Die Linde, in welcher das Gedicht gefunden wurde, hatte einen hohlen Stamm. Der Verfasser/ Dichter des Gedichtes, ist unbekannt. Manche Leute vermuten, daß es sich bei diesem Gedicht um eine Prophezeiung für die Zukunft handelt.“

vorab

An die heuchlerischen Gutmenschen, Bahnhofsklatscher und Teddybärschmeißer.

Habt ihr eurem Volk auch so geholfen wie jetzt den Flüchtlingen?

Habt ihr für deutsche arme Kinder Spendenaktionen ins Leben gerufen?

Habt ihr eure Arbeitszeit kostenlos für deutsche arme Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur Verfügung gestellt?

Habt ihr eure Wohnräume für arme Deutsche zur Verfügung gestellt?
Seid ihr auch die „liebe Oma“ für deutsche Kinder?

Sammelt ihr in Geschäften Lebensmittel ein, für die armen Deutschen, um sie dann an Obdachlose zu verteilen?

Kümmert ihr euch darum, dass die Deutschen das ganze Jahr über ein Dach über dem Kopf haben?

Zahlt ihr den armen Deutschen Pensionen und Hotels, damit sie da kostenfrei übernachten können?

Interessieren euch die 30.000 obdachlosen Kinder in Deutschland?

Kümmern euch die 1 Million Rentner die unter der Armutsgrenze leben und lässt ihr sie billiger in euren Wohnungen und Häusern wohnen?

Sorgt ihr dafür, dass ganze Hallen für arme Deutsche angemietet und umgebaut werden, damit sie dort kostenfrei wohnen können?

Sorgt ihr euch um eure Jugendlichen, damit sie immer ein Dach über dem Kopf und drei warme Mahlzeiten am Tag haben?

Organisiert ihr Spendenaktionen in Supermärkten, damit die armen Familien in Deutschland für ihre Kinder genügend Windeln haben und genügend Pflegeprodukte?

Startet ihr täglich Protestaktionen und Demonstrationen für die über 1 Million sanktionierter Deutscher im Existenzbereich?

Kümmert ihr euch darum, dass jeder Deutsche dreimal am Tag ein Essen hat?

Finanziert ihr armen Deutschen den Strom?

Überlässt ihre arme Deutsche eure Häuser, damit sie kostenfrei darin leben können?

Dürfen die armen Deutschen in Deutschland kostenlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren?

Lässt ihr die Mütter in Deutschland weniger arbeiten, damit sie mehr Zeit für ihre Kinder haben?

Unterstützt ihr die Deutschen so, dass sie weniger arbeiten müssen?

Organisiert ihr euch so, dass es den Deutschen so gut geht wie nie zuvor?

Verteilt ihr euer Geld an die armen Deutschen?

Ermöglich ihr hier jedem Deutschen ein würdevolles Leben in Deutschland?

Sorgt ihr dafür, dass kein Deutscher in Deutschland Existenznöte hat?

Unterstützt ihr euch gegenseitig bei dem Überleben in Deutschland?

Seid ihr euch wichtig?

Wollt ihr, dass es euren Landsleuten in Deutschland gut geht?
Interessiert euch ihr Schicksal?

Kümmert ihr euch um die Menschen in Deutschland, die von den Behörden im Stich gelassen wurden?

Kümmert ihr euch darum, dass Deutsche ihr Recht in Deutschland bekommen?

Kümmert ihr euch darum, dass den Deutschen in Deutschland kein Unrecht geschieht?

Kümmert ihr euch darum, dass die Deutschen genauso mit Respekt, Achtung und Fürsorge behandelt werden wie die Ausländer in Deutschland?

Kümmert ihr euch darum, dass die Deutschen das gleiche Anrecht auf eine kostenfreie Unterkunft in Deutschland erhalten, wenn sie zu einer Auffangstation für Obdachlose kommen?

Kümmert ihr euch darum, dass jeder Deutsche in Deutschland sofort eine Mahlzeit bekommt, wenn er in ein Auffanglager für deutsche Obdachlose kommt?

Kümmert ihr euch darum, dass es in jeder Stadt ein Auffanglager für Obdachlose gibt, das dafür sorgt, dass der Obdachlose das ganze Jahr über ein Dach über dem Kopf hat, ohne jegliche Bedingungen?

Kümmert ihr euch darum, dass jeder Deutsche zu Stellen gehen kann, die ihn mit dem gleichen Versorgen wie die Flüchtlinge in Deutschland?

Kümmert ihr euch darum, dass die Deutschen mit der gleichen Fürsorge in Deutschland betreut werden wie die Flüchtlinge?

Kümmert ihr euch darum, dass die Deutschen genauso bedingungslos so versorgt werden wie die Flüchtlinge?

Kümmert ihr euch darum, dass die Deutschen die gleichen Freiheiten in ihren Auffanglagern genießen dürfen wie die Flüchtlinge?

Kümmert ihr euch darum, dass jeder Deutsche das Recht hat, die gleichen Leistungen wie die Flüchtlinge in Deutschland zu erhalten, unter den gleichen Bedingungen?

Kümmert ihr euch darum, dass die Deutschen sich an öffentliche Stellen wenden können, um dort sofort und vollkommen unbürokratisch ein Dach über dem Kopf zu bekommen, ganzjährig, Strom, Taschengeld von 390 Euro im Monat und drei warme Mahlzeiten am Tag, ohne Papiere, ohne jegliche Form von Forderungen und am gleichen Tag?

Kümmert ihr euch mit öffentlichen Aktionen und Zeitungsaufrufen darum, dass das Leid der armen Deutschen in Deutschland gemindert wird?

Wenn ihr das nicht jedem Deutschen in Deutschland ermöglicht und ihnen nicht die gleichen Chancen zum Überleben in Deutschland einräumt wie Ausländern, dann seid ihr die Rassisten!“

Alter des Lindenbaumes   

Alte Linde bei der heiligen Klamm,
Ehrfurchtsvoll betast‘ ich deinen Stamm,
Karl den Großen hast du schon gesehn,
Wenn der Größte kommt, wirst du noch stehe’n

Dreißig Ellen mißt dein grauer Saum,
aller deutschen Lande ältester Baum,
Kriege, Hunger schautest, Seuchennot,
Neues Leben wieder, neuen Tod.

Schon seit langer Zeit dein Stamm ist hohl,
Roß und Reiter bargest du einst wohl,
Bis die Kluft dir sacht mit milder Hand
Breiten Reif um deine Stirne wand.

Alte Linde, die du alles weißt,
Teil uns gütig mit von deinem Geist,
Send ins Werden deinen Seherblick,
Künde Deutschlands und der Welt Geschick!

Schicksal Deutschlands

Großer Kaiser Karl, in Rom geweiht,
Eckstein sollst du bleiben deutscher Zeit,
Hundertsechzig sieben Jahre Frist
Deutschland bis ins Mark getroffen ist.

Fremden Völkern front dein Sohn als Knecht,
Tut und läßt, was ihren Sklaven recht,
Grausam hat zerrissen Feindeshand
Eines Blutes, einer Sprache Band.

Zehre, Magen, zehr‘ vom deutschen Saft,
Bis mir einmal endet deine Kraft,
Krankt das Herz, siecht ganzer Körper hin,
Deutschlands Elend ist der Welt Ruin.

Ernten schwinden doch die Kriege nicht,
und der Bruder gegen Bruder ficht,
Mit der Sens‘ und Schaufel sich bewehrt,
Wenn verloren gegen Flint‘ und Schwert.

Arme werden reich des Geldes rasch,
Doch der rasche Reichtum wir zur Asch‘
Ärmer alle mit dem größ’ren Schatz.
Minder Menschen, enger noch der Platz.

Zustände nach dem Ende der Monarchien

Da die Herrscherthrone abgeschafft,
Wird das Herrschen Spiel und Leidenschaft,
Bis der Tag kommt, wo sich glaubt verdammt;
Wer berufen wird zu einem Amt.

Bauer heuert bis zum Wendetag,
All sein Müh’n ins Wasser nur ein Schlag,
Mahnwort fällt auf Wüstensand,
Hörer findet nur der Unverstand.

Wer die meisten Sünden hat,
Fühlt als Richter sich und höchster Rat,
Raucht das Blut, wird wilder nur das Tier,
Raub zur Arbeit wird und Mord zur Gier.

Verfolgung des kath. Klerus in Rom

Rom zerhaut wie Vieh die Priesterschar,
Schonet nicht den Greis im Silberhaar,
Über Leichen muß der Höchste flieh’n
Und verfolgt von Ort zu Orte ziehn.

Gottverlassen scheint er, ist es nicht,
Felsenfest im Glauben, treu der Pflicht,
Leistet auch in Not er nicht Verzicht,
Bringt den Gottesstreit vors nah‘ Gericht.

Dreitägige Finsternis

Winter kommt, drei Tage Finsternis,
Blitz und Donner und der Erde Riß,
Bet‘ daheim, verlasse nicht das Haus!
Auch am Fenster schaue nicht den Graus!

Eine Kerze gibt die ganze Zeit allein,
Wofern sie brennen will, dir Schein,
Giftiger Odem dringt aus Staubesnacht,
Schwarze Seuche, schlimmste Menschenschlacht.

Gleiches allen Erdgebor’nen droht,
Doch die Guten sterben sel’gen Tod,
Viel Getreue bleiben wunderbar
Frei von Atemkrampf und Pestgefahr.

Untergang vieler Städte

Eine große Stadt der Schlamm verschlingt,
Eine and’re mit dem Feuer ringt,
Alle Städte totenstill,
Auf dem Wiener Stephansplatz wächst Dill.

Viele Tote und Verrückte

Zählst du alle Menschen auf der Welt,
wirst du finden, daß ein Drittel fehlt,

Was noch übrig, schau in jedes Land,
Hat zur Hälft‘ verloren den Verstand.

Kurzzeitherrscher bringen Völker in Armut

Wie im Sturm ein steuerloses Schiff,
Preisgegeben einem jeden Riff,
Schwankt herum der
Eintags-Herrscher-Schwarm,
Macht die Bürger ärmer noch als arm.

Denn des Elend einz’ger Hoffnungsstern
Eines bessern Tages ist endlos fern.
„Heiland, sende den du senden mußt!“
Tönt es angstvoll aus des Menschen Brust.

Polsprung, Erdachsenkippung

Nimmt die Erde plötzlich andern Lauf (Polumkehrung, Polsprung?, d. Hg.),
Steigt ein neuer Hoffnungsstern herauf?
„Alles ist verloren!“ hier’s noch klingt,
„Alles ist gerettet“, Wien schon singt.

Ordnungsstifter aus dem Osten

Ja, vom Osten kommt der starke Held,
Ordnung bringend der verwirrten Welt.
Weiße Blumen um das Herz des Herrn,
Seinem Rufe folgt der Wack’re gern.

Alle Störer er zu Paaren treibt,
Deutschem Reiche deutsches Recht er schreibt,
Bunter Fremdling, unwillkomm’ner Gast,
Flieh die Flur, die du gepflügt nicht hast.

Gottes Held ein unzertrennlich Band
Schmiedest du um alles deutsche Land.

Rückkehr des Papstes nach Rom, Kaiserweihe, 21. Konzil

Den Verbannten führest du nach Rom
Großer Kaiserweihe schaut der Dom.

Preis dem einundzwanzigsten Konzil,
Das den Völkern weist ihr höchstes Ziel,
Und durch strengen Lebenssatz verbürgt,
Daß nun reich und arm sich nicht mehr würgt.

Rolle Deutschlands

Deutscher Nam‘, du littest schwer,
Wieder glänzt um dich die alte Ehr‘,
Wächst um den verschlung’nen Doppelast,
Dessen Schatten sucht gar mancher Gast.

Dantes und Cervantes welscher Laut
Schon dem deutschen Kinde ist vertraut,
Und am Tiber – wie am Ebrostrand
Liegt der braune Freund von Hermannsland.

Der engelsgleiche Völkerhirte

Wenn der engelgleiche Völkerhirt‘
Wie Antonius zum Wandrer wird,
Den Verirrten barfuß Predigt hält,
Neuer Frühling lacht der ganzen Welt.

Einheitskirche unter einem Hirten

Alle Kirchen einig und vereint,
eine Herde einz’ger Hirt erscheint.

Halbmond mählich weicht dem Kreuze ganz,
Schwarzes Land erstrahlt im Glaubensglanz.

Goldenes Friedensreich

Reiche Ernten schau ich jedes Jahr,
Weiser Männer eine große Schar,
Seuch‘ und Kriegen ist die Welt entrückt,
Wer die Zeit erlebt, ist hochbeglückt.

Dieses kündet deutschem Mann und Kind
Leidend mit dem Land die alte Lind‘,
Daß der Hochmut mach‘ das Maß nicht voll,
Der Gerechte nicht verzweifeln soll!

Des Deutsche Leben, Leid und Hoffnung auf Rückkehr zu starken Zeiten


Der Deutsche ist sehr kreativ…
doch läuft mal etwas richtig schief,
sinniert er, wo Probleme klaffen,
sogleich, sich selber abzuschaffen.

Der Deutsche ist germanisch-stark,
wobei er meist die Angst verbarg,
die ihn oft bei allem Streben
ließ vor der Tat den Plan aufgeben.

Der Deutsche predigt gern Moral,
doch steht er einmal vor der Wahl,
sich für sein Deutschland zu entscheiden,
geht er verzagt schnell in sein Leiden.

Der Deutsche ist gewissenhaft
bei allem, was er tut und schafft,
doch kann man leider nicht verhehlen:
er lässt sich oft die Früchte stehlen.

Den Deutschen man vom Volke kennt,
das Dichter man und Denker nennt,
so helft, das er dies neu entdeckt,
denn davor hat die Welt Respekt.

Der Deutsche hat nichts mehr zu lachen,
wenn seine Brüder nicht erwachen,
die schlafschafähnlich nur ertragen,
was die Eliten Ihnen sagen.

Der Deutsche zahlt und folgt und glaubt,
obwohl man völlig ihn beraubt,
ihm Freiheit nimmt und Geld und Glück –
wach endlich auf und hol’s zurück!


Säg weiter nicht an Deinem Ast,

auf den Du Dich verlassen hast,

komm herab von Deinem Baum

und lebe kraftvoll Deinen Traum!

Sieh endlich hinter all‘ die Lügen

der Menschen, die Dich nur betrügen,

UNO, EZB, EU geben sicher keine Ruh,

stimmen wir weiter allem zu.

Des Deutschen Lied, des Deutschen Leid

klingen in die Lande weit –

bis es, bevor dies Lied verschallt,

endlich ganz gehörig knallt…

Heiner Remagen

Ernst Cran – Goethe „gesamt“?…selbst bei dem Meister aller Dichter sortieren Linke für sie ungefällige Passagen aus….


Goethe gesamt“? In einer Gesamtausgabe der Werke von Johann Wolfang von Goethe vermutet man zu Recht die Gesamtheit aller seiner Stücke und Texte. Daß dem indes mitunter nicht so ist, erweist die Gesamtausgabe des Artemis-Verlags Zürich, in deren Band 4 markante Textteile eines Werkes des Dichterfürsten fehlen.

Ein bekannter und derzeit inhaftierter „Influencer“ hat literarisch dankenswerterweise darauf hingewiesen. Pikanterweise fehlen dieselben Textteile übrigens auch in dem „Projekt Gutenberg“ von „Spiegel.de“. Konkret: Es handelt sich um

„Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern“, das am 20. Oktober 1778 auf Schloß Ettersburg uraufgeführt wurde.

In diesem „Schönbartspiel“ mischen sich Jahrmarkttrubel und Bühnenunterhaltung; letztere anhand einer Schaubühnen-Aufführung der Esther-Geschichte aus der jüdischen Diaspora im Perserreich. In dieser Geschichte wiederum – deren alttestamentliche Dramaturgie mit der alljährlich im Purim-Fest gefeierten Ermordung von 75.000 Feinden der Judenschaft endet – in dieser Geschichte gibt es in dem Goethe-Stück einen Dialog zwischen dem höchsten Regierungsbeamten Haman und Kaiser Ahasverus.

Es geht darin um die fragwürdigen Eigenschaften und Prägungen einer bestimmten Volksgruppe innerhalb des Reiches. Eben diese Darstellung ist nun – nebst anderen Textpassagen desselben Inhaltes – aus der oben genannten „Gesamtausgabe“ verschwunden.

Die Frage ist: Wer will das Folgende nicht hören? Ich zitiere die Goethe-Worte Hamans an Kaiser Ahasverus:

„Du kennst das Volk, das man die Juden nennt, das außer seinem Gott nie einen Herrn erkennt? Du gabst ihm Raum und Ruh, sich weit und breit zu mehren und sich nach seiner Art in deinem Land zu nähren; Du wurdest selbst ihr Gott, als ihrer sie verstieß und Stadt- und Tempelspracht in Flammen schwinden ließ: Und doch verkennen sie in dir den güt’gen Retter, verachten dein Gesetz und spotten deiner Götter; daß selbst dein Untertan ihr Glück mit Neide sieht und zweifelt, ob er auch vor rechten Göttern kniet. Laß sie durch ein Gesetz von ihrer Pflicht belehren und, wenn sie störrig sind, durch Flamm und Schwert bekehren. … Auch ist’s das eben nicht, wovon die Rede war: Der Jude liebt das Geld und fürchtet die Gefahr. Er weiß mit leichter Müh, und ohne viel zu wagen, durch Handel und durch Zins Geld aus dem Land zu tragen. … Das alles ließe sich vielleicht auch noch verschmerzen: Doch finden sie durch Geld den Schlüssel aller Herzen, und kein Geheimnis ist vor ihnen wohlverwahrt. Mit jedem handeln sie nach einer eignen Art. Sie wissen jedermann durch Borg und Tausch zu fassen; der kommt nie los, der sich nur einmal eingelassen. … Ich weiß vollkommen wohl; dir ist zwar niemand gleich, doch gibt’s viel große Herrn und Fürsten in dem Reich, die dein so sanftes Joch nur wider Willen dulden. Sie haben Stolz genug, doch stecken sie in Schulden; es ist ein jeglicher in deinem ganzen Land auf ein und andre Art mit Israel verwandt, und dieses schlaue Volk sieht einen Weg nur offen: Solang die Ordnung steht, so lang hat’s nichts zu hoffen. Es nährt drum insgeheim den fast getüschten Brand, und eh wir’s uns versehn, so flammt das ganze Land.“

Anmerkung zum Schluß: Wer solche Worte tilgt, hat etwas zu verbergen, denn das, was sie erzähl’n, das soll wohl keiner merken.

Die Frage ist: Wem nützt’s zu lügen, zu betrügen?

Ich meine: Diesem Punkt ist nichts hinzuzufügen!

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Nachtrag: was Goethe beschreibt und ausdrückt ist eine Welt seiner Erlebnisse und Erfahrungen.

Wie viele namhafte Persönlichkeiten, nicht nur mit deutschen Hintergrund, schon vor langer Zeit sagten und schrieben, kann nicht falsch sein…..zuviele zu unterschiedlichen Zeiten, Ländern, ja Kontinenten warnten vor dem Gleichen: Juden!

Ob es heute nun in den Zeitgeist passt oder gar mit „Schwert und Gewalt“ verbietet, konnte seinerzeit offen gesagt werden….was?…die Wahrheit…..oder?

Geschichte ist Leben: Gedenken an Johann Gottlieb Fichte…geboren am 19.05.1762


Johann Gottlieb Fichte

Geboren am 19.05.1762 in Rammenau, gestorben am 29.01.1814 in Berlin.

Fichte beendete sein in Schulpforta begonnenes Studium der Theologie nicht und arbeitete ab 1784 als Hauslehrer. Er lernte Kant 1792 in Königsberg kennen und veröffentlichte dort seine ersten Werke.

1793 heiratete er in Zürich Johanna Maria Rahn, eine Nichte Klopstocks. 1794 erhielt er eine Professur in Jena.

Als entschiedener Gegner Napoleons I. folgte Fichte Ende 1806 der preußischen Regierung nach Königsberg, wo er im Winter ein Semester lang an der Universität lehrte. Von 1810 – 1814 erneute Lehrtätigkeit in Berlin.

Bei der Pflege von an Typhus erkrankten Soldaten infizierte sich Fichtes Frau 1814; sie überlebte dank seiner Pflege, er selbst wurde das Opfer einer dabei erfolgten Ansteckung.

Werke u.a.

  • 1794 Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre
  • 1795 Grundriß desEigenthümlichen der Wissenschaftslehre
  • 1796 Grundlage des Naturrechts
  • 1798 System der Sittenlehre
  • 1800 Bestimmung des Menschen
  • 1801 Friedrich Nicolai’s Leben und sonderbare Meinungen
  • 1806 Anweisung zum seeligen Leben
  • 1808 Reden an die deutsche Nation

Der deutsche Philosoph Johann Gottlieb Fichte (1762-1814) war ein intellektueller Freiheitskämpfer und der erste philosophische Held der frühen deutschen Romantik. Was Dichter und Denker gleichermaßen begeistert, ist die unerhörte Kühnheit seines idealistischen Weltentwurfs, demzufolge der Mensch in transzendentaler Freiheit die Welt voll und ganz aus sich selber heraus erschaffe.

 

Deutsche Dichter und Gelehrte: Karl Bröger (1886 – 1944): Deutschland stirbt nicht


 

Karl Bröger, Sturz und Erhebung – Gesamtausgabe der Gedichte, Eugen Diederichs Verlag, Weimar 1943, 243 Seiten.

Karl Bröger (1886 – 1944), in die Geschichte der deutschen Literatur eingegangen, aber heute fast vergessen, war ein deutscher Arbeiterdichter. Wilhelm Kusserow schrieb über ihn:

Karl Bröger wurde in Nürnberg am 10.3.1886 geboren und starb dort am 8.5.1944. Er war erst Fabrikarbeiter, fiel durch seine Gedichte auf, wurde dann Redakteur der Fränkischen Tagespost. Auch Erzählungen gehören zu seinem Werk Sein autobiographischer Roman „Der Held im Schatten“ (1920) zeigt den Weg eines Fabrikarbeiters zur Nation. Mit dem Erleben im 1. Weltkrieg befaßt sich „Bunker 17“. Auch zwei seiner vier Gedichtsammlungen kreisen um das Soldatentum: „Kamerad, als wir marschiert“ (1916) und „Soldaten der Erde“ (1918), beide aus unmittelbarem Kriegserleben geschaffen. Seine Person und sein Werk widerlegen eindrucksvoll die marxistische Geschichtslüge, daß der Arbeiter kein Vaterland habe und auch keines haben solle, da dies nur ein Begriff der Kapitalisten sei.

Zwei kleine Gedichte von ihm als Kostprobe:

HEIMAT

Morgensonne lächelt auf mein Land,
Wälder grünen her in dunklem Schweigen.
Jedem Schatten bin ich nah verwandt,
jedes Leuchten nimmt mich ganz zu eigen.

Land, mein Land, wie leb ich tief aus dir!
Löst sich doch kein Hauch von diesen Lungen,
den du nicht vorher und jetzt und hier
erst mit deinem Hauche hast durchdrungen.

Deine Berge ragen in mir auf,
deine Täler sind in mich gebettet;
deiner Ströme, deiner Bäche Lauf
ist an alle Adern mir gekettet.

Steht kein Baum auf deiner weiten Flur,
der nicht Heimat wiegt mit allen Zweigen;
und in jedem Winde läuft die Spur
einer Liebe, der sich alle neigen.

~~~

NICHTS KANN UNS RAUBEN

Nichts kann uns rauben
Liebe und Glauben
Zu unserm Land;
Es zu erhalten
Und zu gestalten,
Sind wir gesandt.

Mögen wir sterben,
Unseren Erben
Gilt dann die Pflicht:
Es zu erhalten
Und zu gestalten:
Deutschland stirbt nicht!

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https://estomiles.wordpress.com/2017/08/21/karl-broeger-1886-1944-deutschland-stirbt-nicht/

Deutsche Gelehrte und Dichter: Fährnis und Wacherhalten Deutschen Glaubens. Von Mathilde Ludendorff (1877 – 1966)


Video mit Text-Vorlesungen

 

Wie fest dünkt uns das eingeborene Gotterleben in den Völkern gesichert, und wie grausam möchte seine Ungleichheit in den Rassen dem flüchtigen Denker dünken! War nicht alles, was wir als Wesensart Deutschen Gottglaubens und Deutschen Gutseins nannten, so hellicht, so gottinnig, daß uns diese Rasse vor anderen „bevorzugt“ erscheinen möchte? Sie scheint uns freilich bevorzugt, weil wir ihren Glauben und ihr Gutsein jubelnd begrüßen im Gleichklang, aber ihr Schicksal deutet uns große Gefahren an, die gerade ihr auflauern.

Weite Wege müßte ich führen, um die weisen Gesetze zu zeigen, die es verhindern, daß ein Volk zwangsläufig die Selbstschöpfung zur Vollkommenheit erreicht, ein anderes sie zwangsläufig versäumt (siehe „Selbstschöpfung“). Wie unklares Ahnen taucht all das Erbgut im Bewußtsein des Menschen auf und kann von irrfähiger Vernunft töricht verkannt und verzerrt, aber auch, falls es ein gottfernes Erbgut ist, von ihr im verklärenden Lichte gedeutet werden. So ist es den Menschen unterschiedlichster Rasse möglich, in ihrem Leben den Weg zu Gott zu gehen. Alle Rassen können sich freilich diese Möglichkeit völlig versperren, wenn sie einen Fremdglauben annehmen und ein Gewissen fremden Blutes in sich errichten.

Jedes Blut sieht also andere Fährnisse lauern, die nur ihm allein drohen, aber hiermit ist die Gefahr des Gotterlebens in den Menschen nicht erschöpft. Sie haben überdies noch die ihnen allen gemeinsamen Gefahren zu bestehen, die ihnen die Gesetze der Seele selbst bereiten. Diese machen es dem Menschen allein unter allen Geschöpfen der Erde möglich, gottwidrig zu handeln. Aber ihm allein ist auch das herrliche Können gegeben, sich selbst in seinem Leben umzuschaffen, nach freier Wahl.

Diese Gefahren, die allen Menschenseelen drohen, sind in der Edda, in die Bildsprache des Mythos gekleidet, angedeutet. Im Stamme der Weltenesche, der viel gefährdeten, ist Verwesung, so kündet die Edda. Das will heißen: In dem Stamm der Seele, dem Selbsterhaltungswillen, lauert Unheil, weil der eben zum Leben erwachte Mensch schon beginnt, nicht nur sein Selbst erhalten zu wollen, sondern Lust zu erjagen, Leid zu fliehen. All das Können seiner Seele muß nun diesen Zwecken dienen, und so wird er mehr und mehr getrennt von dem Ahnen Gottes und dem tiefen Sinn des Lebens: Gott in der Seele zu erhalten (siehe „Selbstschöpfung“: „Einsargung“ durch Vernunft und Aufmerksamkeit).

In den Ästen der Weltenesche sitzt der „Adler, dem großes Wissen verliehen ist“. Zwischen seinen Augen sitzt der Habicht, Wetterfahl. Er sendet wieder und wieder die Botschaft scheelsüchtiger Worte zum Neidwurm, der die Niedertracht ist und an der Wurzel der Weltenesche nagt. Die Ratte Nager ist sein willfähriger Bote, blitzschnell läuft sie am Stamme der Weltenesche auf und nieder in diesem Amte.

Der Adler, dem großes Wissen verliehen ist, ist die Vernunft des Menschen. Sie kann erkennen, wie oft und wodurch ein anderer Lust erlebt, und da der Wille der Seele auf dies Erleben gerichtet ist, so flammt der Haß auf und paart sich der Vernunft. Beide zusammen, Adler und Habicht, Vernunft und Haß, nähren nun die Niedertracht immer neu durch scheelsüchtige Worte, gebären das Unheil der Menschenseele: Neid, Bosheit, Zanksucht und Rachsucht. So erfüllt sich in den meisten Seelen das Schicksal, daß allmählich „so viele Schlangen im Springkessel beim Neidwurm hausen, daß keine Zunge sie zu zählen vermöchte“.

Auch Hirsche gefährden die Weltenesche, sie nagen immerwährend die Triebe der Äste ab, doch immerwährend wachsen neue nach (ihre Deutung führt uns weit in die Seelenlehre, siehe „Des Menschen Seele“), und sieghaft kann das Gotterleben in den Menschenseelen aus diesen Fährnissen hervorgehen. Das Äsen der Hirsche an der Weltenesche deutet hin auf die Gefahren, die wir nicht leichtfertig übersehen dürfen, die bei jeder Rasse verschieden geartet sind. Unterschiedlicher Schutz und unterschiedliche Abgründe des Irrtums und der Fehltat lauern, denn ungleich ist das Ahnenerbgut, die eingeborene Gottweisheit, auch der Rassecharakter und das aus beidem geborene Gut-sein-wollen.

Ein Wecken und Wacherhalten des Gottglaubens in einem Volke hat somit das heilige Amt, auf die Tugenden, die dem Blute den Höhenweg sichern, ebenso eindringlich aber auch auf die Fährnisse dieses Erbgutes, auf die Mißdeutungen seines Wollens durch die Vernunft zu weisen, nur so wird sie Weisheit geben und Wahrheit.

Nach der tausendjährigen Unterschätzung des Erbgutes unserer Ahnen will sich ein neuer Irrtum einschleichen, eine Blindheit gegen die Fährnisse, die dieser Rasse drohen. Dies ist um so leichter möglich, als wir heute geneigt sein könnten, schlechterdings alle Unvollkommenheit, jeden Fehler der entarteten Volksgeschwister den Fremdeinflüssen zuzuschreiben. Da ist es denn ein Segen, daß die Edda und die Islandsaga in ihrer köstlichen Ehrlichkeit und Unverfälschtheit uns selbst Tugend und Fehler, Irrtum und Weisheit mit gleicher schlichter Selbstverständlichkeit melden. Man muß sich schon absichtlich völlig fernhalten von diesen Quellen unverfremdeten Deutschtums, wenn man sich die Blindheit den Fährnissen Deutscher Seelen gegenüber erhalten will.

Gerade die immer wiederkehrenden Irrtümer und gleichartigen Fehlhandlungen einer Rasse lassen ein klares Wissen über die Unheilswege ihres Blutes zu einem ebenso wichtigen Volkswissen werden, wie das Wissen um die hohen Werte des Rassewollens, die den Nachfahren Heilswege sind.

Das Gotterleben in der eigenen Seele gebiert den stark entwickelten Stolz. Unserem Erbblute geschenkt, steht er von früh auf in der Gefahr, vom Kinde auf die Leistung bezogen und von ihm und Erziehern in Ehrgeiz und Ruhmsucht verzerrt zu werden. So wird er zur Fährnis. In anderen Deutschen, und gerade oft in den Begabten, richtet er anderes Unheil an. Er veranlaßt vorzeitiges Abschließen von der Weisheit der Ahnen und der Mitwelt. Im unreifen Alter schon verläßt sich der Deutsche dann nur auf seine „innere Stimme“ und erstarrt im Abschluß von der Weisheit der Umwelt. Er steht in der ungeheueren Gefahr, jeden Irrtum der Vernunft in sich zu vergotten. Das herrliche Wissen des Erbblutes, daß Erlösung nur durch eigene Tat wird, ist Flügeln zur Vollkommenheit gleich und dennoch in vielen Seelen Gefahr und Hemmnis. Mancher seelentiefe Deutsche sperrt sich in Mißdeutung dieses köstlichen Erbwissens von allem nicht selbst gewonnenen ab, schrickt zusammen, wenn Weisheit einer anderen Seele ihn ergreift, und zieht sich erschrocken zurück. Die stumpferen Seelen aber stehen in der Gefahr, sich in einem Irrtum, einer Torheit zu versteifen, zu vertrotzen, zu verbeißen. Je sinnfälliger der Irrtum, um so stärker ist Zorn und Wut gegen die, die ihn widerlegen. So ist die Folge nicht bloß Eigenbrödelei, nein, Starrköpfigkeit, Uneinsichtigkeit, führt zu feindseliger Verstocktheit und Zwietracht, einem häufig beschrittenen Unheilsweg der Deutschen Seele.

Der mit dem Stolze gepaarte Freiheitswille macht kampffroh, erkennt aber vor allem nur im Gleichrassigen den ebenbürtigen Gegner. So ist Streit der Volksgeschwister der breitbetretene Unheilsweg unseres Volkes, der es nur zu oft zum Verrat an der Rasse verführte. In gegenseitigem ununterbrochenen Kampfe hat sich das Edelblut der verwandten Völker gegenseitig ausgetilgt, als gälte es Drachen zu töten. Diese Gefahr unseres Blutes hat die uns hassende Fremdrasse sattsam ausgenützt. Der Freiheitsdrang endlich, wenn beherrscht vom Willen der Gotterhaltung, ist heilige Kraft zur Vollkommenheit. Doch in Unreifen führt er zur Empörung gegen jede verlangte Willenszucht und zeigt sich schon in der Kindheit als Unheilsweg dieses Blutes. Das alles sind Gefahren des Gotterlebens in der eigenen Brust.

Das Gotterleben im Volke schuf die hehrsten Taten der Helden und unermeßlichen vielgestaltigen Reichtum an Werken für dies Volk. Aber Gefahren lauern der irrfähigen Vernunft auch in diesem Erbgute. Es schafft die Treue des Deutschen, die vielbesungene, vielverherrlichte. Wer aber beachtete in unserem Volke das furchtbare Unheil, das in diesem Erbgute droht?

Nie wäre das tausendjährige Jahwereich errichtet worden, hätte nicht die mißverstandene Treue des Deutschen hier geholfen. Treue Deutsche schwuren Volksfeinden die Treue und hielten sie, wurden aus mißverstandener Treue zu Menschen dem Deutschen Gotte untreu. Schafft in dieser Stunde der furchtbarsten Knechtschaft des Volkes alles aus der mißverstandenen Treue geborene Unheil aus dem Volke, und wir sind frei! Unheimlich viel wird durch „Treue“ und um „Treue“ verraten!

Hätten unsere Ahnen nur dem Gott in ihrer Brust Treue gehalten, hätte es bei ihnen keine Eidschwüre Menschen gegenüber gegeben, so wären die kraftvollsten Sippen nicht niedergemäht worden durch Deutsche. Denn immer noch konnte nur der Deutsche den Deutschen besiegen. Unheilsweg, furchtbarstes Mißdeuten der Vernunft sind Eidbindungen an Menschen – und seien es die Größten. Jeder Eid auf die Zukunft unterbindet die Freiheit, mit Gott in allem Handeln eins zu sein, das heiligste Gut der Seele, und kann irgendwann zur Treulosigkeit Gott und dem Volke gegenüber werden.

Die tausend Jahre des Unheils sind die Jahre der abertausend Schwüre, die Deutsche Treue an Volksverräter banden und Deutsche zu Verbrechern machten aus Treue!

So ist der Eid, das Gelöbnis, der furchtbare Unheilsweg, der unserem Blute lauert. Heute im Jahwereiche, in dem geheime, listige, uns hassende Feinde allerorts am Werke sind, kann man das Unheil messen an der Unzahl geheimer und geheimster Treuegelübde, zu denen der Deutsche verleitet wird. Dann ist man seiner sicher, dann ist er im Entscheid gelähmt und leichter zu führen als ein ihm weit an Einsicht und Kraft unterlegener Mensch anderen Blutes. Das sind Gefahren des Gotterlebens im Volke.

Das Gotterleben im Weltall endlich birgt die weite, erhebende und erhabene Gotteinsicht, die die Menschenseele immer wieder beflügelt, wenn das enge kleine Leben sie einzufangen droht. Doch auch sie birgt einen Weg des Unheils. Sie lockt gerade die Tiefen auch da über die Grenzen des Volkes hinaus, wo es sich nicht um Gotterleben selbst, sondern um Schicksalsfragen des Volkes, also um Arterhaltung und Deutsche Glaubenserhaltung handelt. Die gottferne, völkervernichtende Lehre der Gleichheit der Menschen konnte sich deshalb in den Völkern, die Gott im Weltall erleben, am unmerklichsten einschleichen und sie am nachdrücklichsten in ihrer Liebe zur Arterhaltung unterwühlen. Der Deutsche ist beeinflußt von einer solchen Lehre, in der Gefahr, die Gleichheitslehre jüdischen Völkervernichtungswillens und des Jahwedienstes aller Völker zu verwechseln mit der Weltallweite seines Gotterlebens. Deshalb konnten die verderblichen Lehren der Geheimbünde im Verein mit der Entwurzelung durch die Jahwelehre im tausendjährigen Reiche sogar große Deutsche verwirren – bis zu dem Weltkriege hin, der Weltenwende.

Gefahren lauern noch viele dem Deutschen Blute. Wenn es nun gar die Fährnisse des jüdischen Blutes statt der eigenen gelehrt bekommt, wie soll da seine arme, von der bluteigenen Weisheit getrennte Seele vor dem Verkommen geschützt sein?

Wie sehr bedarf bei solcher Fährnis des Blutes das Volk des Erweckens und Wacherhaltens des Deutschen Glaubens und Gutseins!

Wenn heute am Ende des tausendjährigen Jahwereiches der Deutsche Gottglaube verschüttet ist, wie sollten wir uns da wundern, wenn Deutsche nicht mehr wissen, wie nach Deutscher Art im Kinde und in den Schwachen unter den Erwachsenen des Volkes dieser Glaube geweckt und wacherhalten wird?

Zwiefach spricht, wie wir sahen, Deutscher Gottglaube zur Seele: Freiwilligkeit des Gutseins und Gotterlebens, herrscht bis zu der heiligen Grenze, an der das Ungutsein die Gemeinschaft, das Volk, stört und zerstört. Hier aber steht das „Du sollst“ des Gesetzes, das unerbittlich ist wie das Naturgesetz und ebenso zwingend Einordnung fordert. In dem Kinde wird dieses unerbittliche Einfügen in das Wohl des Ganzen, das Unterlassen aller Zerstörung und das Pflichtwirken für das Gesamtwohl durch die Eltern geweckt und in der Familie in straffer Willenszucht schon vor dem Eintritt ins Volk gegeben. Ein Deutsch erzogenes Kind weiß deshalb, was Willenszucht heißt, wenn auch mancher sie erst in den Stürmen des Lebens völlig erlernt. Das Gesetz der Willenszucht in der Familie, die Staatsgesetze im Volke kennen nur das strenge „Du sollst“, wie es das Naturgesetz sich erzwingt und dadurch geordnetes Sein erst ermöglicht. Doch die Selbstschöpfung der Seele, die im freien inneren Wollen ein harmonisches Gottlied aus der Seele gestaltet, sie wird im Deutschen weder geweckt noch erhalten durch Gebot oder Strafe und Lohnverheißung. Seelenmord an dem Kinde oder Seelenbedrohung ist dies. Wieviel Deutsche töten und bedrohen heute das Gotterleben des Kindes durch diese jüdische Lehren! Manchmal erstickt es schon durch den einen Satz: Du sollst Gott Deinen Herrn lieben! Das Handeln und Glauben der jüdischen Ahnen und ihrer Gebote türmen sich auf in der Seele des Kindes und trennen es vom Deutschen Gottglauben. Fremd bleibt dies alles den meisten und läßt sie Gott und das eingeborene Gutsein vergessen, wenn sie herangewachsen sind. Oder aber sie werden dem Erbgut der Seele fremd im Erleben und Tun.

Himmelhoffnung und Höllenangst sind noch das einzige, das die meisten durchs Leben weiter tragen, und sie, die Wurzellosgewordenen und ganz Entfremdeten, nennen solchen Himmel- und Hölleglauben, Lohnverheißung und Strafandrohung, den unentbehrlichen „sittlichen Halt“ für sich und die Kinder. Wie wenige ahnen, daß nur jüdisches Blut auf solche Weise von sich selbst entfernt und dadurch erlöst werden kann. Wie wenige ahnen, daß sie als Deutsche gottfern sind, wenn sie unter Deutschen so zu handeln sich bemühen, wie Jesus von Nazareth nach den Berichten von Juden gehandelt und gelehrt haben soll.

Wie aber will der Deutsche die Selbsterlösung im Deutschen Blute wecken und wacherhalten?

Der Gotterhaltungswille will in der Seele Herrschaft erfassen über die Gesetze eines törichten Selbsterhaltungswillens. Er will herrschen über das Freudewollen und Leidmeiden, über das Handeln und Unterlassen, über das Lieben und Hassen. So ist die Selbstbeherrschung und Willenszucht, wie sie das Gesetz des Volkes verlangt und wie sie die Eltern im Kinde erwecken, zugleich ein Vorwirken für die Selbstschöpfung. Wird sie vom Kinde nicht erreicht, so gibt das straffe Gesetz des Staates sie dem Schwachen. Diese Willenszucht bleibt bei gar vielen die einzige Leistung, das Muß der Pflichten am Volke erfüllen sie willig, nie aber wurde in ihnen das heilige: ich will Gott lieben, ich will gut sein, zur entscheidenden Kraft. Dieses „ich will“ nie in der Seele zu erschlagen durch ein Gebot, ist heilige Weisheit unserer Ahnen, die im Jahwereich lange verlernt ist.

Die Liebe aber zum Vorbild, zu edlen Menschen, den Eltern und Großen der Vorzeit und Mitwelt, wird Erwecker der Liebe zum Gutsein. Erst durch das Vorbild vom gleichen Blute, durch seine Heils- und Unheilswege erwacht in der Seele des Kindes der Wille zum Gutsein zu klarer Bewußtheit.

Die Liebe zum Gutsein aber wird erst in reifen Jahren durch die Sehnsucht nach Gottschau, nach Gottweisheit bereichert. So ist das Wecken des Gutseins allein das Amt am Kinde. Drängt man ihm die Gotteinsicht auf, die es noch gar nicht ersehnt, so setzt man Erfüllung lange Jahrzehnte dem Verlangen voraus und nimmt dieser Sehnsucht die Ruhe zum Wachsen und Reifen.

Liebe zum Vorbild ist also die erste der Brücken zu Gott, die das Kind betritt. Wie sollte aber im Kind das Vorbild aus fremdem Blut, das anderes lebte, anderes wollte, dem anderes drohte als seinen Ahnen, die Liebe zum Gutsein erstarken? Alle Heldengestalten und das reine Tun hoher Frauen des eigenen Blutes allein wecken in ihm lauten Widerhall. Und besser und kraftvoller weckt das Bild derer, die noch im Artglauben lebten. Hier stehen unverfälscht Schutz und Gefahr im Schicksal des Menschen gekündet. Mag gewiß unsere Zeit in vielem der Edda entwachsen sein, eines ist ihr unvergleichlicher Wert: Sie birgt noch reine, vom Fremdglauben unbeeinflußte Deutsche Artung und der Klang ihrer Sprache greift tief und weckend ein in die Seele des Kindes. So wirkt sie heiligend über Jahrtausende hin. Darum ist uns die Edda lieb und teuer als Gotterwecker in Deutschen Seelen. Doch ist sie uns nur ein Werk von vielen gleichwertigen.

Aber nicht das Schicksal von Heldengestalten allein kündet die Wege des Heils und Unheils, die Deutschem Blute im Leben bereitet, sie sind auch in die Märchen, Sagen und Mythen verwoben, und so sind diese Wecker und Wacherhalter Deutschen Glaubens und Gutseins dem Kinde und Erwachsenen ein sicherer Schatz der Weisheit.

Wie sollte das Deutsche Kind der Gefahr so leicht erliegen, der List zu trauen, wenn das Schicksal Jung Siegfrieds sich tief in die Seele geprägt; wie sollte der Krieger sich den waffenstarrenden Feinden ergeben, wenn er das furchtbare Los des heldisch versagenden Volkes, wenn er das Helbild von Kind auf kennt?

So wächst das Kind heran, umgeben von all den hehren Gestalten ferner und fernster Zeiten, umgeben auch vom Vorbild der Eltern und den Großen der Mitwelt. Das gleiche Lied des Gutseins singen ihre Taten und ihr Los. Es wählt sich den Wesensverwandten, ehrt und liebt durch ihn das Gutsein und durch dies das Volk und den Deutschen Gott.

Je weiter das Kind auflebt, um so weiter dringt seine Seele in das Wunderland freiwilliger Gottliebe. Alle Kunstwerke, die heilige Bildschrift Gottes sind, führen es selbst und die Erwachsenen des Volkes in erhabene Gottnähe, und jeder beginnt nun je nach seiner Art sich Lieblingswege und -weisen zu wählen.

Und weiter erwacht in ihm der Deutsche Gottglaube. Inmitten der Natur wird ihm das Erkennen der Gottesdurchseeltheit des Alls, zuerst als ein warmes Vertrautsein mit allem Wesen der Natur und der Schönheit ihrer Erscheinung, als ein Daheimsein in der Natur. Je mehr dann der Herangewachsene reift im Kampf mit dem Schicksal, um so mehr erwacht in ihm der Deutsche Gott zum bewußten Gotterleben in kosmischer Weite. Er tritt ein in den Weltalldom heiliger Sternennächte und sonnenbestrahlter Tage. Und in manchen erwacht nun ein starker, heiliger Drang der Seele, Gottes Wesen zu sehen in dem Wissen von den Gesetzen des Seins und Werdens, und so den Geist einzubetten in das Wesen der Gottkräfte. So reift Gottweisheit und findet sich wieder in den Werken der Größten aller Zeiten.

Der Einklang des innersten Gottwollens der Seele mit all der Gotterscheinung, die er nun bewußt erlebt, läßt endlich die köstlichste Frucht seines Glaubens reifen: Das, was sein Volk ihm vorgelebt und zugejubelt, das, was seine Fehltaten und Irrwege ihm immer wieder ausreden wollten, steht klar in der Seele: Gott ist in Dir, stärke Deinen Gotterhaltungswillen, lasse ihn herrschen in Dir, und nichts trennt Dich je mehr von der Gotteinheit.

Aus:
Mathilde Ludendorf, Deutscher Gottglaube, München 1934, S. 57–67.

passend

Germanen – unsere Vorfahren

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Quelle:
https://ia801900.us.archive.org/33/items/DeutscherGottglaube/LudendorffMathilde-blaueReiheBd.1DeutscherGottglaubeLudendorffsVerlag.pdf

Deutsche Dichter und Gelehrte: Karl Bröger (1886 – 1944): Deutschland stirbt nicht


 

Karl Bröger, Sturz und Erhebung – Gesamtausgabe der Gedichte, Eugen Diederichs Verlag, Weimar 1943, 243 Seiten.

Karl Bröger (1886 – 1944), in die Geschichte der deutschen Literatur eingegangen, aber heute fast vergessen, war ein deutscher Arbeiterdichter. Wilhelm Kusserow schrieb über ihn:

Karl Bröger wurde in Nürnberg am 10.3.1886 geboren und starb dort am 8.5.1944. Er war erst Fabrikarbeiter, fiel durch seine Gedichte auf, wurde dann Redakteur der Fränkischen Tagespost. Auch Erzählungen gehören zu seinem Werk Sein autobiographischer Roman „Der Held im Schatten“ (1920) zeigt den Weg eines Fabrikarbeiters zur Nation. Mit dem Erleben im 1. Weltkrieg befaßt sich „Bunker 17“. Auch zwei seiner vier Gedichtsammlungen kreisen um das Soldatentum: „Kamerad, als wir marschiert“ (1916) und „Soldaten der Erde“ (1918), beide aus unmittelbarem Kriegserleben geschaffen. Seine Person und sein Werk widerlegen eindrucksvoll die marxistische Geschichtslüge, daß der Arbeiter kein Vaterland habe und auch keines haben solle, da dies nur ein Begriff der Kapitalisten sei.

Zwei kleine Gedichte von ihm als Kostprobe:

HEIMAT

Morgensonne lächelt auf mein Land,
Wälder grünen her in dunklem Schweigen.
Jedem Schatten bin ich nah verwandt,
jedes Leuchten nimmt mich ganz zu eigen.

Land, mein Land, wie leb ich tief aus dir!
Löst sich doch kein Hauch von diesen Lungen,
den du nicht vorher und jetzt und hier
erst mit deinem Hauche hast durchdrungen.

Deine Berge ragen in mir auf,
deine Täler sind in mich gebettet;
deiner Ströme, deiner Bäche Lauf
ist an alle Adern mir gekettet.

Steht kein Baum auf deiner weiten Flur,
der nicht Heimat wiegt mit allen Zweigen;
und in jedem Winde läuft die Spur
einer Liebe, der sich alle neigen.

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NICHTS KANN UNS RAUBEN

Nichts kann uns rauben
Liebe und Glauben
Zu unserm Land;
Es zu erhalten
Und zu gestalten,
Sind wir gesandt.

Mögen wir sterben,
Unseren Erben
Gilt dann die Pflicht:
Es zu erhalten
Und zu gestalten:
Deutschland stirbt nicht!

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https://estomiles.wordpress.com/2017/08/21/karl-broeger-1886-1944-deutschland-stirbt-nicht/

Serie deutsche Geschichte…Königsberg: Tiere und Persönlichkeiten waren sein Metier…Maler und Grafiker Carl Steffeck


unter dem Suchwort: „Geschichte“ finden sich alle Teile dieser in loser Folge erscheinenden Serie

Vor 125 Jahren starb der Maler und Grafiker Carl Steffeck in Königsberg, wo er ab 1880 die Kunstakademie leitete

„Königin Luise mit ihren beiden ältesten Söhnen im Park von Luisenwahl“ Carl Steffeck - Maler ist das wohl berühmteste Bild der preußischen Landesmutter als Familienmutter. Es ist auch – zumindest für Freunde und Bewunderer der Ehefrau Friedrich Wil­helms III. und Mutter Friedrich Wil­helms IV. wie Wilhelms I. – das bedeutendste Werk Carl Steffecks. Am 11. Juli jährt sich sein Tod das 125. Mal.

Den älteren Königsbergern ist der Stadtpark Luisenwahl im Stadtteil Hufen sicher noch ein Begriff. Er ist nicht nur durch seinen Namen, sondern auch durch das Luisenhaus, das Luisendenkmal und die Aufenthalte der Königin in ihm eng mit der legendären Preußin verbunden. Von letzteren zeugen zahlreiche Bilder, die einst der Maler Carl Constantin Heinrich Steffeck malte. Als besonders typisch gilt das Gemälde, das die Landesmutter mit ihren beiden ältesten Söhnen im Park von Luisenwahl zeigt.

Carl Steffeck Carl Steffeck - Maler3 machte zunächst als Künstler in Berlin Karriere, ehe er im Alter als Direktor der Königsberger Kunstakademie fungierte. Er schuf viele Porträts, historische Gemälde und vor allem beeindruckende Tierbilder. Dazu gehörten treffliche Pferdeporträts, die ihm den Ruf eines Pferdemalers eintrugen und den Arbeiten von Franz Krüger, seinem vormaligen Lehrer, ebenbürtig sind. Mit seinem hinterlassenen Werk einschließlich der Luisenwahl-Bilder erreichte Steffeck eine beträchtliche Nachwirkung.

Der Künstler wurde am 4. April 1818 in Berlin geboren. Seine kunstinteressierten Eltern erkannten früh die zeichnerische Begabung des Jungen und förderten sie nach Kräften. So besuchte er schon als Gymnasiast die Berliner Kunstakademie. Mit Erfolg. 1837 wurde er in die Meisterklasse von Franz Krüger aufgenommen, dem legendären Pferdemaler, der ihn handwerklich und thematisch nachhaltig prägte. Von Krüger wechselte Steffeck ins Atelier von Carl Joseph Begas, einer anderen Künstler-Berühmtheit dieser Zeit.

Es folgten Studienaufenthalte in Paris und Italien. In Paris orientierte er sich an Paul Delaroche, der zu dieser Zeit als der gefragteste Geschichtsmaler galt, und Horace Vernet, der durch Darstellung der großen Schlachten Napoleons I. internationale Bekanntheit erlangte. Nach seiner Heimkehr nach Berlin arbeitete Steffeck als freischaffender Künstler. Seine Tier- und Historienbilder fanden Anklang. Mehr noch. Er genoss bald den Ruf eines Meisters sowie Schnellmalers und unterrichtete nun seinerseits Schüler. Zu den frühen Steffeck-Jüngern gehörte Max Liebermann, der dann selbst zu einer berühmten Malergröße aufstieg. Liebermann war es auch, der darüber berichtete, dass sein Lehrer für viele Porträts nur eine Sitzung brauchte: „Der Porträtierte konnte das Bild oft noch nass mit nach Hause nehmen.“

1848 erntete Steffeck für sein Bild „Albrecht Achilles im Kampf mit den Nürnbergern um eine Standarte“ den ersten größeren Lorbeer. Darin brachte der Maler alle seine Vorzüge in Abwandlung seiner bekannten ehemaligen Lehrer voll zur Geltung. In meisterlicher Vollkommenheit im Aufbau und in der Farbgebung vereinte er die Historien- und Pferdedarstellung. Fortan ging es bergauf. Die Auftragsmalerei stieg stetig. Immer mehr Schüler wollten von ihm unterrichtet werden. Zu seinen Schülern zählte nun auch Hans von Marees. 1859 wurde er zum Professor an der Königlichen Preußischen Akademie der Künste in Berlin befördert. Neben historischen Bildern wie „Der Sieger von Königgrätz“ und „Auf dem Schlachtfeld von Sedan“ entstanden jede Menge Reiterporträts wie „Kaiser Wilhelm I.“ und „Johann Gottfried Schadow“ sowie immer wieder Tiergemälde wie „Hunde“, „Der lauernde Fuchs“ und „Wettrennen“. Steffeck gehörte zur ersten Reihe der Berliner Künstler und wurde 1880 mit der Leitung der Königsberger Kunstakademie betraut.

Zu Königsberg hatte das geschichtsverbundene Königshaus eine besondere Beziehung. Der Maler verarbeitete jetzt diese Besonderheit in zahlreichen Bildern. Das reichte von einem Bilderzyklus aus der preußischen Geschichte für das Wilhelm-Gymnasium in Königsberg bis zum Gemälde „Königin Luise mit ihren beiden ältesten Söhnen im Park von Luisenwahl“, das 1886 entstand. Der höchste Punkt im Park war der Lieblingsplatz Luises bei ihren Aufenthalten in Königsberg, dort, wo ihr Sohn Wilhelm 1874 das Luisendenkmal errichten ließ.

Die Königsberger Jahre bekrönten die Erfolgsgeschichte von Steffeck. Er starb hier am 11. Juli 1890 an den Folgen eines Schlag­anfalls. Seine letzte Ruhe fand der Maler auf dem Französischen Friedhof in der Berliner Chausseestraße. Carl Steffeck - Maler2Den großen Grabstein ziert ein Porträt-Medaillon, das Fried­rich Reusch aus Königsberg schuf.

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Martin Stolzenau paz2015-27

Gedenktage aus der Deutschen Geschichte…01.02.1794: Johann Friedrich Dieffenbach


In Königberg wird der Mediziner- und Chirug Johann-Friedrich Dieffenbach johann-friedrich-dieffenbach2 geboren.

Von 1813 bis 1815 nahm er als Kriegsfreiwilliger im Lüthowschen Freikorps an den Befreiungskriegen teil.

Im März 1818 vertrat er die Königsberger Burschenschaft auf dem allgemeinen Burschentag in Jena.

Lebensdaten

Geburtsort Königsberg (Preußen)

Sterbeort BerlinBeruf/Funktion

Chirurg Konfession evangelisch

Sterbetag 11.11.1847

Die Grabstätte des bekannten Chirurgen Johann Friedrich Dieffenbach befindet sich auf dem Friedrichswerderschen Friedhof an der Bergmannstraße in Berlin-Kreuzberg. Gemeinsam mit seiner Frau Emilie Friederike Wilhelmine, geb. Heydecker (1811-1889), fand Dieffenbach in einem Mausoleum aus gelben Ziegelsteinen seine letzte Ruhe.

Bevor Johann Friedrich Dieffenbach im Alter von 22 Jahren im heimatlichen Königsberg das Studium der Medizin aufnahm, studierte er in Rostock und Greifswald Theologie. Zwischen beiden Studien nahm er 1813-1815 als Freiwilliger an den Befreiungskriegen gegen die napoleonische Fremdherrschaft teil. Die Schrecken des Krieges, die Dieffenbach noch in seiner letzten medizinischen Abhandlung „Der Äther gegen den Schmerz“ (1847) anprangerte, bestärkten vermutlich seine Entscheidung für das Studium der Medizin. Bereits als Student erwies er außerordentliches praktisches Geschick. Er beschäftigte sich vorzugsweise mit Anatomie und Chirurgie und unternahm medizinische Selbstversuche mit der Transplantation von Haaren und Wimpern. Nach Aufenthalten in Bonn und Paris promovierte Dieffenbach 1822 an der medizinischen Fakultät in Würzburg.

johann-friedrich-dieffenbach

Im Jahr darauf legte er in Berlin sein Staatsexamen ab und ließ sich dort als „Arzt und Operateur“ nieder. Seine Praxis lief überaus gut, die Patienten waren zum Teil prominent und kamen aus aller Welt. Die ständige berufliche Belastung wirkte sich auf sein Privatleben aus. Seine 1824 geschlossene Ehe mit Johanna Motherby wurde nach neun Jahren geschieden. Noch im gleichen Jahr der Scheidung heiratete er Emilie Heydecker. Beide bekamen zwei Töchter und einen Sohn.

Dieffenbachs chirurgische Leistungen und sein operatives Talent brachten ihm große Anerkennung in ärztlichen Fachkreisen. In zahlreichen Schriften publizierte er seine Erkenntnisse auf dem Gebiet der Gesichtserneuerung, die auch die Behandlung von Lidverwachsungen, Wolfsrachen, Hasenscharten und anderer Missbildungen umfasste. 1829 nahm er den Direktorenposten der chirurgischen Abteilung der Berliner Charité an. Drei Jahre später wurde er zum außerordentlichen Professor an der Berliner Universität ernannt. Mit der Ernennung zum Direktor der chirurgischen Universitätsklinik Berlin erreichte er 1840 den Höhepunkt seiner medizinischen Laufbahn. Neben der plastischen Chirurgie erlangte Dieffenbach große Erfolge im Bereich der Bluttransfusion. Zu seinen wichtigsten medizinischen Abhandlungen zählen „Die Heilung des Stotterns“, „Der Äther gegen den Schmerz“, „Über das Schielen und die Heilung derselben durch die Operation“ und „Die operative Chirurgie“. 1842 wurde dem angesehenen Arzt der Orden „Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste“ verliehen.

Im Alter von 55 Jahren erlitt Johann Friedrich Dieffenbach einen Schlaganfall und verstarb am 11. November 1847 in Berlin.

Den Entwurf für das spätestens 1848 errichtete Dieffenbachsche Familienmausoleum lieferte vermutlich ein Architekt aus dem Umkreis des Hofbaumeisters Friedrich August Stüler. Der kompakte Bau aus gelben Ziegeln ist harmonisch proportioniert. Die vier Gebäudeecken schließen mit quadratischen Eckpfeilern ab, der spitze Dreiecksgiebel wird durch helle Putzprofile konturiert und trägt ein modernes schlichtes Kreuz. Das Rundbogenportal an der Hauptfassade sowie das darüber befindliche kleine Rundfenster werden von hellen Putzprofilen eingefasst. Gleich einer sakralen Fensterrose ist das Rundfenster mit einer eisernen Maßwerkfüllung geschmückt. Das helle Portal und die darin eingelassenen eisernen Schmuckfelder korrespondieren harmonisch mit dem kleinen Fenster. Zwischen beiden steht die ebenfalls eiserne Inschrift „DIEFFENBACH.“ in dunklen Antiquaversalien.

Anlässlich seines 200. Geburtstages wurde 1992 an der östlichen Seitenwand eine Portraitbüste Dieffenbachs aufgestellt. Die mit „F. Becker“ signierte Büste des Lichterfelder Bildhauers Fritz Becker (*1922) wurde nach einer lithografischen Vorlage des 19. Jahrhunderts geschaffen. Die bronzene Gedenktafel neben der Büste trägt folgende Inschrift: „Ruhestätte eines Meisters der Chirurgie, des Kgl. Pr. Geh. Medizinalratsprof. Dr. Johann Friedrich Dieffenbach / Geb. 1. Februar 1792 in Königsberg I. Pr. / Gest. 11. November 1847 in Berlin / Als Direktor des Kgl. Klinikums in der Ziegelstrasse“.

Unser Deutschland – unsere Kraft


1. Deutschland und die deutsche Nation, das sind gut 1.300 Jahre deutsche Nationalgeschichte und über 2.500 Jahre germanisches Erbe. Eine Geschichte voller Tiefen und Höhen, eine Geschichte von äußeren Bedrohungen und Heldentaten, eine wechselvolle Geschichte in der allen Widerständen zum Trotz viel geschaffen und verteidigt werden konnte. Aller Böswilligkeit zum Trotz, bekennen wir uns mit Stolz zu jeder Epoche unserer Vorfahren.

2. Deutschtum: Kultur, Traditionen, Werte, Tugenden Mit Ehrfurcht gehen wir an den Kirchen, Bauernhöfen, Burgen und Städten der Vergangenheit vorbei und erkennen uns und das Werk unserer Vorfahren in ihnen wieder. Dieses Deutschland, seine Werte, Tugenden, Freiheitsvorbilder der Vergangenheit, seine künstlerischen und technischen Errungenschaften werden wir niemals schmälern oder gar verleugnen, sondern uns mit Treue zu ihnen bekennen!
3. Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt. Dort liegt das Land unser Vorfahren, ein äußerst abwechselungsreiches Land mit schönen Landschaften. Für uns Deutsche das schönste Land, ein Land in dem wir verwurzelt sind und uns heimisch fühlen.

4. Der schöne Schein täuscht jedoch nur oberflächlich darüber hinweg, dass wir vor den größten Gefahren unserer langen Geschichte stehen. Das Ziel der etablierten Politik ist es, die deutsche National zu ,,überwinden“ und Deutschland in einem Weltstaat aufgehen zu lassen. Wir sollen abgeschafft werden. Dafür wird jeder kriminalisiert oder aus dem Weg geräumt, der diesem Streben auch nur geringen Widerstand leistet.
Man möchte das bewerte und natürliche Blutband lösen und es durch ein schwammiges, in der Geschichte immer wieder gescheitertes (Verweis auf alle Vielvölkerstaaten der Weltgeschichte), ideologisches Konzept des wurzellosen ,,Staatsbürgers“ ersetzen. Aus diesem Grund verzichten alle Bundesregierungen seit über 40 Jahren auf Familienförderung, wie sie z.B. in Russland unter Putin eingeführt wurde, sondern setzen stattdessen auf eine zersetzende, brandgefährliche und extrem kostspielige Einwanderung von Menschen aus völlig fremden Kulturen.
Schulz, Merkel – Jene die im deutschen Namen und ihm Rahmen der ,,EU“ anderen Nationen ihre Visionen aufdrücken wollen, handeln nicht im Interesse Deutschlands. Nichts liegt ihnen ferner als eine deutsche Zukunft oder patriotische Bestrebungen für Deutschland. Wichtig sind ihnen neben den gliederreichen ideologischen Verflechtungen der ,,One World-Bewegung“ nur die Interessen internationaler Großkonzerne, Banken und der Hochfinanz.
Die Buhmänner und Prügelknaben einer Nation, die es (in)offiziell gar nicht geben darf.

5. Nichts wird in diesem Staat/System so scharf abgelehnt, verteufelt, bekämpft, beleidigt, abgewertet, verschmäht oder offen angegriffen wie nationalgesinnte Deutsche. Nichts fürchten die Deutschlandhasser so sehr, wie den mündigen, kritischen und patriotischen Bürger oder gar eine Volksbewegung. Um dies zu verhindern, setzen die Medien tagtäglich eine Lügengebilde in Kraft, welches das Volk beruhigen und täuschen soll. Ein Spiel das in den letzten Jahren von zunehmend mehr Menschen durchschaut wird. Und genau dies gilt es zu fördern !
Ein eisernes Bekenntnis zu unserem wahren Deutschland !

Serie deutsche Geschichte…Königsberg: Tiere und Persönlichkeiten waren sein Metier…Maler und Grafiker Carl Steffeck


unter dem Suchwort: „Geschichte“ finden sich alle Teile dieser in loser Folge erscheinenden Serie

Vor 125 Jahren starb der Maler und Grafiker Carl Steffeck in Königsberg, wo er ab 1880 die Kunstakademie leitete

„Königin Luise mit ihren beiden ältesten Söhnen im Park von Luisenwahl“ Carl Steffeck - Maler ist das wohl berühmteste Bild der preußischen Landesmutter als Familienmutter. Es ist auch – zumindest für Freunde und Bewunderer der Ehefrau Friedrich Wil­helms III. und Mutter Friedrich Wil­helms IV. wie Wilhelms I. – das bedeutendste Werk Carl Steffecks. Am 11. Juli jährt sich sein Tod das 125. Mal.

Den älteren Königsbergern ist der Stadtpark Luisenwahl im Stadtteil Hufen sicher noch ein Begriff. Er ist nicht nur durch seinen Namen, sondern auch durch das Luisenhaus, das Luisendenkmal und die Aufenthalte der Königin in ihm eng mit der legendären Preußin verbunden. Von letzteren zeugen zahlreiche Bilder, die einst der Maler Carl Constantin Heinrich Steffeck malte. Als besonders typisch gilt das Gemälde, das die Landesmutter mit ihren beiden ältesten Söhnen im Park von Luisenwahl zeigt.

Carl Steffeck Carl Steffeck - Maler3 machte zunächst als Künstler in Berlin Karriere, ehe er im Alter als Direktor der Königsberger Kunstakademie fungierte. Er schuf viele Porträts, historische Gemälde und vor allem beeindruckende Tierbilder. Dazu gehörten treffliche Pferdeporträts, die ihm den Ruf eines Pferdemalers eintrugen und den Arbeiten von Franz Krüger, seinem vormaligen Lehrer, ebenbürtig sind. Mit seinem hinterlassenen Werk einschließlich der Luisenwahl-Bilder erreichte Steffeck eine beträchtliche Nachwirkung.

Der Künstler wurde am 4. April 1818 in Berlin geboren. Seine kunstinteressierten Eltern erkannten früh die zeichnerische Begabung des Jungen und förderten sie nach Kräften. So besuchte er schon als Gymnasiast die Berliner Kunstakademie. Mit Erfolg. 1837 wurde er in die Meisterklasse von Franz Krüger aufgenommen, dem legendären Pferdemaler, der ihn handwerklich und thematisch nachhaltig prägte. Von Krüger wechselte Steffeck ins Atelier von Carl Joseph Begas, einer anderen Künstler-Berühmtheit dieser Zeit.

Es folgten Studienaufenthalte in Paris und Italien. In Paris orientierte er sich an Paul Delaroche, der zu dieser Zeit als der gefragteste Geschichtsmaler galt, und Horace Vernet, der durch Darstellung der großen Schlachten Napoleons I. internationale Bekanntheit erlangte. Nach seiner Heimkehr nach Berlin arbeitete Steffeck als freischaffender Künstler. Seine Tier- und Historienbilder fanden Anklang. Mehr noch. Er genoss bald den Ruf eines Meisters sowie Schnellmalers und unterrichtete nun seinerseits Schüler. Zu den frühen Steffeck-Jüngern gehörte Max Liebermann, der dann selbst zu einer berühmten Malergröße aufstieg. Liebermann war es auch, der darüber berichtete, dass sein Lehrer für viele Porträts nur eine Sitzung brauchte: „Der Porträtierte konnte das Bild oft noch nass mit nach Hause nehmen.“

1848 erntete Steffeck für sein Bild „Albrecht Achilles im Kampf mit den Nürnbergern um eine Standarte“ den ersten größeren Lorbeer. Darin brachte der Maler alle seine Vorzüge in Abwandlung seiner bekannten ehemaligen Lehrer voll zur Geltung. In meisterlicher Vollkommenheit im Aufbau und in der Farbgebung vereinte er die Historien- und Pferdedarstellung. Fortan ging es bergauf. Die Auftragsmalerei stieg stetig. Immer mehr Schüler wollten von ihm unterrichtet werden. Zu seinen Schülern zählte nun auch Hans von Marees. 1859 wurde er zum Professor an der Königlichen Preußischen Akademie der Künste in Berlin befördert. Neben historischen Bildern wie „Der Sieger von Königgrätz“ und „Auf dem Schlachtfeld von Sedan“ entstanden jede Menge Reiterporträts wie „Kaiser Wilhelm I.“ und „Johann Gottfried Schadow“ sowie immer wieder Tiergemälde wie „Hunde“, „Der lauernde Fuchs“ und „Wettrennen“. Steffeck gehörte zur ersten Reihe der Berliner Künstler und wurde 1880 mit der Leitung der Königsberger Kunstakademie betraut.

Zu Königsberg hatte das geschichtsverbundene Königshaus eine besondere Beziehung. Der Maler verarbeitete jetzt diese Besonderheit in zahlreichen Bildern. Das reichte von einem Bilderzyklus aus der preußischen Geschichte für das Wilhelm-Gymnasium in Königsberg bis zum Gemälde „Königin Luise mit ihren beiden ältesten Söhnen im Park von Luisenwahl“, das 1886 entstand. Der höchste Punkt im Park war der Lieblingsplatz Luises bei ihren Aufenthalten in Königsberg, dort, wo ihr Sohn Wilhelm 1874 das Luisendenkmal errichten ließ.

Die Königsberger Jahre bekrönten die Erfolgsgeschichte von Steffeck. Er starb hier am 11. Juli 1890 an den Folgen eines Schlag­anfalls. Seine letzte Ruhe fand der Maler auf dem Französischen Friedhof in der Berliner Chausseestraße. Carl Steffeck - Maler2Den großen Grabstein ziert ein Porträt-Medaillon, das Fried­rich Reusch aus Königsberg schuf.

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Martin Stolzenau paz2015-27

„Die neuen Kreuzfahrer“ – von Wilhelm Müller anläßlich der griechischen Befreiungskriege gegen die Türken


Wilhelm Müller, genannt der „Griechen-Müller“, war ein Zeitgenosse vonWilhelm Hauff, dem größten schwäbischen Dichter und Märchenerzähler.  Hauff kannte Müller persönlich und ließ sich von seinem Kreuzfahrergedichte hellauf begeistern, denn Hauff fieberte mit den Griechen.

Hauff erfuhr auf sein Totenbett vom Sieg von Navarin und sagte kurz vor seinem Tode im November 1827: „Laßt mich! ich muß hin! ich muß es Müller sagen!“

Dieses Gedicht des Wilhelm Müller wilhelm-müllerist ein feines Stück deutscher Klassik und die Islamkritiker wie auch die deutschen Traditionalisten sollten es  wieder im Umlauf bringen, der heutigen Öffentlichkeit bekannt machen:

Die neuen Kreuzfahrer

von
Wilhelm Müller

Der Herr des halben Mondes hat gestiftet einen Orden,
Ein Kreuz für alle Christen, die ihm Christen helfen morden,
Für alle, die der Freiheit Haupt ins Joch ihm helfen beugen,
Und lehren, daß das heilge Kreuz soll vor dem Mond sich neigen.
Hervor, ihr Ritter allzumal! Hervor aus allen Ecken!
Mein Lied soll eurer Taten Ruf mit hellem Klang erwecken.
Hervor, der du mit frechem Mund die Freiheit nennst Empörung,
Und der Hellenen Heldenkampf bejammerst als Betörung!
Du, der mit feiner Politik du drechselst die Beweise,
Daß man die Menschheit würgen kann auf legitime Weise!
Du auch, der jeden Türkensieg verkündet mit Posaunen,
Und was der Griechen Schwert vollbracht, befleckt mit leisem Raunen!
Ihr alle, die durch Meer und Land die blinden Heiden leiten,
Und ihre Heere christlich klug mit Christen lehren streiten!
Ihr, die ihr öffnet euern Arm den flüchtigen Barbaren,
Und unter eurer Flagge Hut sie führt aus den Gefahren,
Und die ihr dann vorüberschifft, wo an der Mutter Brüsten
Der Islamit den Säugling würgt mit wilden Henkerlüsten!
Hervor, ihr Ritter allzumal! – Will denn die Schar nicht enden?
Das wird einmal ein Kreuzzug sein, wenn die gen Ost sich wenden!

 

Das Gedicht passt perfekt auf die heutige Situation. Genau so ereifern sich die Christen der evangelischen Kirche, andere Christen an die Türken zu verraten.

 

Johann Ludwig Wilhelm Müller (genannt Griechen-Müller)

(1794-1827)

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