Verborgene Geschichte – Gerry Docherty . Jim Macgregor . Quigley


Das ist alles so hinterlistig und ekelhaft,da wird einem nur noch schlecht.Und dieses Spielchen läuft bis heute noch.

Endlich mal einer der dafür sorgt das die Wahrheit ans Licht gebracht wird

Gedenken wir der Ahnen, die für uns ihr Leben gaben! Gedenken wir der Ahnen und schweigen nie, besonders nicht zu Lügen! Gedenken wir der Ahnen und halten sie in Ehren!

Diese zwei Teile der Verborgenen Geschichte müssten unbedingt in die Mainstream damit die Menschen es wissen und verstehen

Das zweite Buch der Autoren Jim Macgregor und Gerry Dochtery „Der Krieg der nicht enden durfte“ ist auch sehr zu empfehlen, da dies die Gier & Bösartigkeit der „Geheimen Elite“ perfekt beschreibt und noch mehr unglaubliche Intrigen präsentiert‼️

selbst lesen enthüllt mehr und vertieft nachhaltig das Wissen

 


 

Die Schlacht bei Tannenberg…26.8. bis 30.08.2014…Es gab in der Militärgeschichte bis dahin kein Beispiel ähnlicher Leistung und Kühnheit.


26. – 30. August 1914

(Tannenberg, ein kleiner Ort in der ehemaligen Provinz Ostpreußen, heute Stebark in der Woiwodschaft Warmia i Mazury (Ermland und Masuren, Polen)

Nicht jede Schlacht ist ein Markstein im Kriege und hat Einfluss auf die Geschichte. Die Schlacht bei Tannenberg hat jedoch den weiteren Verlauf des Ersten Weltkrieges wesentlich beeinflusst.
Auf den ersten Blick hat die Nachwirkung der Schlacht nur regionale Bedeutung: Für Ostpreußen war zwar zunächst das Schlimmste abgewehrt, von den 10 russischen Armeen war jedoch nur eine neutralisiert (75% Verlust) bzw. auf längere Zeit nicht mehr einsatzfähig. Die ungeheure zahlenmäßige Überlegenheit der Russen bestand aber weiterhin.
Erst bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass die Pläne der Alliierten hinfällig geworden waren.

Aus russischer Sicht gab es für die deutsche 8. Armee nur zwei Möglichkeiten: Entweder sie stellt sich zur Schlacht, dann wird sie von den beiden russischen Armeen in die Zange genommen und vernichtet, oder sie weicht aus und geht hinter die Weichsel zurück. Diese zweite Möglichkeit entsprach der militärischen Logik. Dem entsprechend wurde auch geplant, denn die deutsche Führung konnte sich eigentlich nicht erlauben die einzige Armee im Osten zu gefährden.
Sie war auch in den Analysen der Schlieff´chen Planungen für diesen Notfall vorgesehen. Die deutsche 8. Armee hinter der Weichsel bedeutet, man hat auf russischer Seite ohne Störung Zeit beide Armeen (1. und 2.) zusammen mit der bei Warschau sich sammelnde 9. und eventuell noch die 10. (kam auf die Österreicher an) an der Weichsel den Deutschen gegenüber zu stellen. Die Russen hätten dann alle Zeit der Welt gehabt etwas zu unternehmen, ihre bloße Anwesenheit wäre Bedrohung genug gewesen.

Als Folge rechnete man damit, dass die deutsche Führung mindestens 6 Armeekorps aus der Westfront abziehen müssen. Frankreich könnte nun in die Offensive gehen. Damit ist Deutschland an beiden Fronten in der Defensive und muss letztendlich um Frieden bitten.

So ungefähr war der grobe Plan. Nach diesem russisch-französischen Plan wäre der Krieg wahrscheinlich viel kürzer gewesen und vielleicht hätte es dann in Russland keine Revolution gegeben, usw., usw…. Aus dieser Perspektive betrachtet hat die Schlacht bei Tannenberg dann auch die Geschichte beeinflusst.
Für Militärhistoriker ist sie bemerkenswert und interessant.

Vergleichbar mit der Schlacht von Cannae, wo Hannibal mit zahlenmäßig unterlegenen Truppen ein römisches Heer durch Umfassung mit einem verstärkten Flügel schlug, gelang es General von Hindenburg durch beidseitige Umfassung mit zahlenmäßig unterlegenen Truppen die 2. russische Armee unter General Samsonow vernichtend zu schlagen.

Die russische Führung hielt die deutsche 8. Armee seit ihrem Abbruch der Schlacht bei Gumbinnen (20. August) und der Räumung der Angerapp-Stellung für geschlagen und richtete ihre Blicke, mehr als es der Lage entsprach, auf zukünftige Operationen gegen die deutsche Weichsellinie.

Weder der Großfürst Nikolai Nikolajewitsch als Oberster Befehlshaber noch General Shilinski als Oberbefehlshaber der Nordwestfront hat an eine neue große Entscheidungsschlacht östlich der Weichsel geglaubt.

Sie unterschätzten den Gegner, fühlten sich sicher im Vertrauen auf die große Anzahl ihrer Truppen und zersplitterten ihre Kräfte für Nebenaufgaben. So stand General Samsonow bei Tannenberg allein und wurde geschlagen. Alle weiteren Planungen waren hinfällig geworden.

Die deutsche Führung hatte erkannt, dass die zahlenmäßige Überlegenheit der russischen Streitkräfte nicht zur Wirkung kommen durfte, solange der Krieg im Westen nicht entschieden war. Dazu bot sich jetzt am Anfang der Operationen noch die Gelegenheit.

Die beiden gegen Ostpreußen eingesetzten russischen Armeen konnten wegen geographischer Gegebenheiten (Masurische Seen) nur getrennt aufmarschieren. Nur jetzt konnte man die beiden Armeen noch einzeln angehen. Bei Gumbinnen wurde der Angriff vielleicht doch zu voreilig abgebrochen. Es musste also eine andere Möglichkeit gefunden werden, die noch günstige Lage zu nutzen….; und die Russen boten sie.

Man konnte zur Entscheidung gar nicht stark genug sein und schwächte sich daher an allen anderen Stellen bis zum äußersten. So waren, außer den Festungen Königsberg und Lötzen, eine einzige Kavallerie-Division und einige Landsturm-Bataillone alles, was gegen die ganze russische Njemen-Armee stehen blieb.

Alle anderen Kräfte mussten gegen die Narev-Armee heran. Nur dadurch, dass Hindenburg ein solches Wagnis einging, gelang es, in der Schlacht selbst mit wenigstens annähernd gleicher Gesamtstärke aufzutreten. Der deutschen Armeeführung gelang es durch geschicktes Taktieren, immer an den entscheidenden Brennpunkten der Schlacht im Vorteil zu sein und sich oft sogar die zahlenmäßige Überlegenheit zu sichern.

Nach Leipzig (1813), Metz und Sedan (1870) steht Tannenberg für die größte Einkreisungsschlacht, die man bis dahin kannte. Sie wurde gegen einen an Zahl überlegenen Gegner geschlagen, während gleichzeitig beide Flanken von weiterer Übermacht bedroht waren.

Es gab in der Militärgeschichte bis dahin kein Beispiel ähnlicher Leistung und Kühnheit.

 

kompletter ausführlicher Artikel zur Schlacht, zu den Ereignissen im Vorfeld und Aufführung des Gesamtbildes der Lage

Die Schlacht bei Tannenberg 26. – 30.8.1914

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Ostpreussen: Historisch: Masuren-Tannenberg vom 26. bis 30. August 1914 : Die Russen räumen Ostpreußen – Der deutsche Sieg in der (zweiten) Schlacht bei Tannenberg vom 26. bis 30. August 1914


Vor 102 Jahren führte die Schlacht an den Masurischen Seen gegen die Njemen-Armee zur Befreiung der Provinz

 

tannenberg reich deutsch krieg

Der deutsche Sieg in der (zweiten) Schlacht bei Tannenberg vom 26. bis 30. August 1914 war beeindruckend, aber in ihr hatte die deutsche 8. Armee mit Alexander Samsonows Narew-Armee nur eine der beiden russischen Armeen vernichtet, die bei Beginn des Ersten Weltkrieges in Ostpreußen einmarschiert waren. In der Schlacht an den Masurischen Seen nahm sich die 8. Armee vom 6. bis 14. September 1914 die verbleibende Njemen-Armee Paul von Rennenkampffs vor.

Der Stabschef der 8. Armee, General Erich Ludendorff, schreibt in seinen Erinnerungen über das Ende der Tannenbergschlacht: „Ich konnte mich des gewaltigen Sieges nicht aus vollem Herzen freuen, die Nervenbelastung durch Rennenkampffs Armee war zu schwer gewesen … Mir blieb keine Zeit, mich zu entspannen. Ich musste die Gruppierung der Armee für den weiteren Feldzug vorbereiten. Es war eine ungemein schwere Aufgabe, die eine Schlacht zu Ende zu schlagen, und die nächste vorzubereiten.“ Mit der nächsten meinte er die Schlacht an den Masurischen Seen. In der Tat wurden schon vor dem Ende der Schlacht bei Tannenberg Maßnahmen für den Kampf gegen die Njemen-Armee eingeleitet.

Während das deutsche Armeeoberkommando (AOK) die ersten Maßnahmen für die neue Schlacht einleitete, rollten bereits Verstärkungen, welche die Oberste Heeresleitung (OHL) an der Westfront in Frankreich freigemacht hatte, heran, obgleich der Oberbefehlshaber der 8. Armee, Paul von Hindenburg, und Ludendorff nicht darum gebeten hatten. Es handelte sich um das Garde-Reservekorps, das XI. Armeekorps (AK) und die 8. Kavalleriedivision. Diese anrollenden Verstärkungen waren dem deutschen rechten Flügel in Frankreich entnommen. Namhafte Generäle und Militärschriftsteller bezeichnen diese Maßnahme als einen verhängnisvollen Fehler der OHL: Die beiden Korps haben zwei Wochen später bei der Marneschlacht zur Schließung einer Lücke im deutschen rechten Flügel bitter gefehlt.

Rennenkampff hatte seine am weitesten nach Westen vorgedrungenen Teile etwas zurückgenommen und Ende August/Anfang September eine Verteidigungsfront aufgebaut, die sich etwa von Tapiau über Wehlau, Gerdauen, Angerburg und Kruglanken nach Arys hinzog. Zweifellos rechnete er damit, dass die Deutschen gegen diese Stellung frontal – wie bei der Schlacht bei Gumbinnen vom 19. und 20. August – anrennen und sich eine zumindest vermeintliche Niederlage holen würden.

Hindenburg und Ludendorff aber suchten nicht eine solche Kampfentscheidung, sie beschlossen vielmehr, mit eigenem starken rechten Flügel den linken Flügel des Gegners umfassend anzugreifen und aus dem Raum von Arys her die ganze russische Front in Ostpreußen durch Vorstoß nach Nordosten zum Einsturz zu bringen beziehungsweise aufzurollen. Das rechte Flügelkorps, dem die Hauptaufgabe zufiel, war das I. ostpreußische Armeekorps. Ihm waren noch zur Flankensicherung die 3. Reservedivision und Landwehreinheiten zugeteilt. Links vom I. Armeekorps focht das westpreußische XVII. Armeekorps. Bei diesen beiden Korps lag der Schwerpunkt der Schlacht.

Am 4. September umging das I. Armeekorps die Masurische Seenplatte bei Johannisburg, nahm dann Stoßrichtung nach Nordosten und schlug in den nächsten Tagen die Truppen des linken russischen Flügels bei Arys entscheidend. Vergeblich versuchte der Feind, aus den Räumen von Bialla und Lyck dem deutschen Angriffskorps in den Rücken zu gelangen. Die feindlichen Entlastungsangriffe wurden nicht nur zum Stehen gebracht, sondern die russischen Verbände wurden weit über die Landesgrenze zurückgeworfen.

Auch das XVII. Armeekorps warf in schweren Kämpfen seinen Gegner ostwärts Lötzen und beide deutsche Korps nahmen nun Stoßrichtung auf die Linie Goldap–Ostrand der Rominter Heide, um der Mitte der russischen Njemen-Armee in den Rücken zu gelangen. Ein großer Umfassungssieg bahnte sich an. Die Mitte der 8. Armee hatte zwar auch mit schwächeren Kräften zwischen Kurischem Haff und Angerburg angegriffen, aber nur, um den Gegner dort zu fesseln. Angesichts der Niederlage seines linken Flügels und des Vormarsches der beiden südlichen deutschen Korps fasste Rennenkampff – gewarnt durch Samsonows Schick-sal – rechtzeitig den Entschluss, seine ganze Armee in nordostwärtiger Richtung zurückzunehmen.

Am frühen Morgen des 10. September stellten zuerst bei Gerdauen deutsche Patrouillen fest, dass der Feind in der Nacht seine Stellung geräumt hatte. Bald erkannte die Führung, dass die Russen auf der ganzen Front von Norden bis Süden abbauten. Eine energische Verfolgung wurde angesetzt, wobei der Gegner besonders infolge der außergewöhnlichen Marsch­leistungen der Ost-und Westpreußen im I. und XVII. Armeekorps große Verluste erlitt. Etwa am 15. September war die Verfolgung beendet.

40000 deutschen Toten und Verwundeten standen an russischen Verlusten 125000 Tote und Verwundete sowie 45000 Gefangene gegenüber. Die Beute an Kriegsmaterial war gewaltig. Anders als bei Tannenberg gelang der 8. Armee an den Masurischen Seen allerdings nicht die Vernichtung des Gegners, da die deutsche Armee-Mitte und der linke Flügel den Feind nur frontal verfolgen konnten. Die Russen zogen sich durchschnittlich zirka 100 Kilometer jenseits der Grenze zurück. Dort ordneten sich ihre Verbände neu, und ihnen wurde Ersatz zugeführt.

Die deutschen Truppen hatten die Verfolgung hauptsächlich deswegen einstellen müssen, weil die Österreicher in Galizien schwere Rück-schläge erlitten hatten, so dass das Deutsche Reich zur Stützung der Verbündeten beträchtliche Verbände abgeben musste. Nur dadurch wurde es auch möglich, dass Rennenkampff Anfang Oktober zu einem neuen Vorstoß gegen Ostpreußen schreiten konnte.

Er konnte aber nur einen verhältnismäßig schmalen Streifen der Provinz besetzen, der durch die bekannte Winterschlacht in Masuren Anfang Februar 1915 befreit wurde. Der wichtigste Erfolg der Schlachten auf ostpreußischem Boden war, dass der Durchmarsch russischer Truppen bis nach Berlin gestoppt und die Provinz Ostpreußen von der russischen Besetzung befreit werden konnte.

fahne deutsche reich gif bewegt

 

Deutschland MUSS vernichtet werden ! GESCHICHTE MAL ANDERS


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Scaevus84

 „Ohne Hitler wiederum hätte es keinen 2. Weltkrieg gegeben.“ Das darf bezweifelt werden, da es mehr als genügend Indizien gibt, die das Gegenteil besagen!!! Wie erklärt sich z. Bsp. dieses Zitat von Churchill aus dem Jahr 1934, also kurz nach Hitlers Machtergreifung? „Wenn Deutschland wirtschaftlich zu stark wird, muss es zerschlagen werden. Deutschland muss wieder besiegt werden und diesmal endgültig.“ Oder noch eines von diesem W*chser aus dem Jahr 1946: „Der Krieg ging nicht allein um die Beseitigung des Faschismus in Deutschland, sondern um die Erringung der deutschen Absatzmärkte.“ Wer behauptet denn eigentlich, dass Hitler den 2. WK angefangen hat? Richtig, jener Abschaum, der in den darauffolgenden Jahrzehnten direkt davon profitiert hat! Es gibt mittlerweile auch stichhaltige Hinweise, dass Stalin das deutsche Reich überrennen wollte und dass das „Unternehmen Barbarossa“ lediglich eine Präventionsmaßnahme war… . Noch ein Zitat des britischen Generalmajors J.F.C. Fuller aus „The Second World War“ von 1948: „Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns in den Krieg gestürzt, Anlass war der Erfolg seines Wachstums, eine neue Wirtschaft aufzubauen. Die Wurzeln des Krieges waren Neid, Gier und Angst.“ Was soll man davon halten?

Geschichte historisch…1. WK, 07. 02. bis 22.02.1915…In der Winterschlacht in Masuren versuchte Hindenburg vor 100 Jahren nach der 2. nun die 10. russische Armee einzukesseln


Fast ein zweites Tannenberg

Winterschlacht in Masuren 7.2. bis 22.2.1915

Während die Tannenbergschlacht in Deutschland heute noch ein Begriff ist, scheint die sogenannte Winterschlacht in Masuren vom 7. bis 22. Februar 1915 total vergessen zu sein. Dabei waren ihre Auswirkungen mit den Ergebnissen des deutschen Sieges von Tannenberg durchaus vergleichbar.

Auch bei dieser Schlacht hatte General Paul von Hindenburg auf deutscher Seite den Oberbefehl inne. Neben dem Sieger der Schlacht bei Tannenberg, seiner 8. Armee, die mittlerweile von Otto von Below befehligt wurde, stand dem Oberbefehlshaber der gesamten deutschen Streitkräfte im Osten (OberOst) dies­mal auch das XXXX. Reserve-Korps unter dem General der Infanterie Karl Litzmann sowie die zwischenzeitlich neu aufgestellte 10. Armee zur Verfügung. Diese von Hermann von Eichhorn befehligte Armee bestand aus dem XXXVIII. und dem XXXIX. Reservekorps sowie dem aus Elsässern und Lothringern bestehende XXI. Armeekorps. Jenes Korps hielt man beim Einsatz im Westen für unzuverlässig, aber im Osten schlug es sich hervorragend.

Der Zar verlor
knapp 160000 Mann,
der Kaiser 16200

Die russische 10. Armee unter dem deutschbaltischen General Thadeus Baron von Sievers sollte – ähnlich wie bei Tannenberg 1914 die russische Narew-Armee – umfasst und vernichtet werden. Man bezweckte damit, den letzten Streifen ostpreußischen Bodens, auf dem die Russen immer hinter der ungefähren Linie Nikolaiken–Lötzen–Angerburg–Darkehmen–Gumbinnen standen, zu befreien. Daher rührt auch der Namen „Winterschlacht in Masuren“.

Zur Einkreisung dienten den Deutschen als linker Flügel Eichhorns 10. Armee mit ihrem Armee­oberkommando in Insterburg und als rechter Flügel Belows 8. Armee mit ihrem Armeeoberkommando in Sensburg. Der deutsche Angriff kam einem neuen russischen Großangriff auf Ostpreußen zuvor. Geheimhaltung und Spionageabwehr auf deutscher Seite funktionierten wie weiland bei der Schlacht von Tannenberg vorzüglich. Noch bevor die Russen losschlugen, ergriff Hindenburg die Initiative und ging in Richtung Osten vor. Hauptmann Hans von Redern schrieb über den Beginn der Offensive am 7. Februar 1915 und den herrschenden Geist in der deutschen Truppe:

„Wie üblich bezeichneten in Flammen aufgehende Ortschaften die Rückzugslinien des Gegners. Es war ein schauerlich-schönes Bild, wenn wir in die Dunkelheit hinein marschierten und rings am Horizont lohende Gehöfte und hell brennende Dörfer uns den Weg beleuchteten. Diesen Mordbrennern mußten wir an den Kragen! Das war der einzige Gedanke, der uns ohne Rast vorwärtstrieb.“

Das russische Hauptquartier des Kommandos des Obersten Befehlshabers (Stawka Werchownowo Glawnokomandujuschtschewo, kurz Stawka) Großfürst Nikolai Nikolajewitsch wie auch der zuständige Heeresgruppenbefehlshaber der Nordwest-Front, General Nikolai Russkij, schätzten den deutschen Angriff in seinen Dimensionen anfangs falsch ein. Man hielt alles nur für lokale Angriffsoperationen, die auf die kleine Festung Ossowitz und die Garnisonsstadt Kauen (Kowno, Kaunas) zielten. Erst zwischen dem 11. und dem 14. Februar 1915 wurde den Russen der ganze Ernst der Lage klar. Dies war kein lokaler deutscher Angriff, sondern eine auf die Einkreisung der 10. Armee zielende Operation, wobei deren rechte Flanke bereits zerschlagen war.

Nunmehr bemühte man sich – wie bei Tannenberg – zu retten, was noch zu retten war. Doch der beschleunigte russische Rückzug glich oft genug einer panischen Flucht. Die Spuren dieser Flucht beschrieb Redern wie folgt:

Die Russen hatten, „als sie sich verloren sahen, die Säcke“ mit Militärproviant „von den Fahrzeugen heruntergerissen, sie aufgeschnitten und alles wahllos auf die mit tauendem Schnee bedeckte Straße verstreut. Bis an die Knöchel watete man in Zucker, Hafer, Tee und Röstbrot. Beim Anblick der Bagagewagen bekam man einen Einblick, wie die Russen in Ostpreußen gehaust hatten. Alles was nicht niet- und nagelfest war, hatten sie mitgehen heißen: Damenhüte mit großen Federn, Damenkleider und Blusen, Nähmaschinen, Grammophone, aus dem Rahmen geschnittene alte Bilder und Stiche, Geweihe und Gehörne, Kunstgegenstände aller Art, Schreibmaschinen …“

Zwei russischen Armeekorps gelang es unter großen Verlusten zu entkommen, ein weiteres war zerschlagen und das XX. Armeekorps unter General Pawel Bulgakow kapitulierte. Die russische Armee büßte knapp 60000 Tote und Verwundete, etwa 100000 Gefangene und 300 Geschütze ein. Die deutschen Verluste betrugen rund 16200 Mann. Der deutsche Sieg besaß eine ähnliche Dimension wie der von Tannenberg. Der Befehlshaber der 10. Armee wurde abgesetzt und in die Wüste, dass heißt als Truppenbefehlshaber nach Sibirien, geschickt. Dort beging er kurz darauf Selbstmord. Auch der Befehlshaber der Nordwest-Front erhielt den blauen Brief. Ihren für das Frühjahr 1915 geplanten Vorstoß nach Ostpreußen führte die russische Armee nicht mehr durch. Stattdessen wurde sie im Mai 1915 von einer weiteren deutschen Großoffensive, dem erfolgreichen Frontdurchbruch bei Görlitz und Tarnau in Galizien, überrascht und weit nach Osten zurück­gedrängt.

Mit der Zerschlagung der einst so siegesgewissen 10. Armee in den Wäldern von Augustów, knapp hinter der ostpreußischen Grenze begannen die großen russischen Niederlagen des Jahres 1915, die letztlich den russischen militärischen und politischen Zusammenbruch 1917 einleiteten. Deshalb stellte die Niederlage der 10. Armee für die Russen ein großes Trauma dar und gehörte im Zeit­raum zwischen den beiden Weltkriegen zum Standardlehrprogramm der sowjetischen Militärakademien.

Jürgen W. Schmidt   Preußische Allgemeine Zeitung Ausgabe 07/15 vom 14.02.2015

Nicht umsonst sprechen manche von der Winterschlacht bei Lyck und Augustów

Das Hauptkontingent des russischen Heeres lag in Lyck, das seit dem 7. November 1914 zum dritten Mal besetzt war. Der deutschen Heeresführung war die Massierung der Russen in Lyck bekannt. Am 11. Februar 2015 begann unter dem Befehlshaber der 8. Armee, General Otto von Below, der Angriff auf Lyck. Die Russen hatten um die Kreisstadt herum, begünstigt durch die vielen Landengen zwischen den Seen, einen Verteidigungsring aufgebaut. Es kam zu heftigen Kämpfen mit großen Verlusten auf beiden Seiten. Auch zwischen dem Großen Sawinda-See und dem Wos­zeller See war acht Kilometer nordwestlich von Lyck eine Verteidigungssperre aufgebaut. Die Russen verteidigten sich tapfer. Vom zwei Kilometer westlich der Verteidigungssperre liegenden Grabnick aus beobachtete am 14. Februar Kaiser Wilhelm II. mit einem Scherenfernrohr die Kämpfe.

Nach der Beendigung dieses Krieges wurde dort ein Soldatenfriedhof mit dem sogenannten Kaiserstein errichtet. Der Friedhof besteht heute noch. Anstelle des „Kaisersteines“ ziert heute ein schlichtes Holzkreuz die Stelle der Beobachtung durch den Kaiser. Im Übrigen gibt es im Kreis Lyck mit ungefähr 30 so viele Soldatenfriedhöfe wie sonst nirgendwo. Der bedeutendste unter ihnen ist wohl der Friedhof mit den drei Kreuzen bei Bartossen, das „Masurische Golgatha“.

Gleichzeitig mit dem Angriff auf Lyck gelang es den deutschen Kräften, Lyck weiträumig zu umgehen. Der linke Flügel unter dem Befehlshaber der 10. Armee, General Hermann von Eichhorn, marschierte aus der Gegend um Gumbinnen in Richtung Suwalki. Der rechte Flügel unter dem Befehlshaber des XXXX. Reservekorps, General Karl Litzmann, marschierte aus der Gegend von Johannisburg auf polnischem Gebiet nahe der Reichsgrenze über Grajewo und Rajgrod in Richtung Augustów. Hier trafen sich beide Einheiten, die Einkreisung war vollendet.

Als die Russen nach den verlorenen Kämpfen um Lyck sich nach Osten zurückziehen wollten, tappten sie in eine Falle und wurden vernichtend geschlagen.

Lyck wurde am 14. Februar endgültig befreit. Kaiser Wilhelm II. besuchte am 16. Februar das stark zerstörte Lyck. Als Dank für die Befreiung wurden in Lyck Straßen umbenannt beziehungsweise neu benannt. Aus der Hauptstraße wurde die Kaiser-Wilhelm-Straße, aus der Bahnhofstraße wurde die Hindenburgstraße. In der Siedlung Sperlingslust wurde eine Straße nach General Litzmann benannt. Die Ziegeleistraße wurde in Morgenstraße umbenannt. Generalleutnant Curt von Morgen war als Befehlshaber des zur 8. Armee gehörenden I. Reservekorps auch an der Befreiung Lycks beteiligt gewesen. Das gleiche gilt für den Befehlshaber der zum I. Reservekorps gehörenden 2. Division, General Adalbert von Falk. Eine Falkstraße gab es aber schon in Lyck, die war nach dem gleichnamigen Vater und Kultusminister benannt. Dafür wurde Falk junior ebenso wie sein Vater und Hindenburg Ehrenbürger von Lyck. Gerd Bandilla

Weltkriege….Beweise der Unschuld vom Deutsche Reich


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eine eigene Menü-Seite über die Wahrheit, die mit ständig wachsender Kraft an das Tageslicht drängt, um die nahezu 100-jährige Geschichtsfälschung zu entlarven…..

Deutsche und alliierte Geschichtsleugner werden bloßgestellt.

Die Seite wird permanent aktualisiert und erweitert….

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Der Link:

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Weltkriege….Beweise der Unschuld des Deutschen Reiches

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fahne deutsche reich gif bewegt

 

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Unterwegs zur Weltherrschaft. Warum England den Ersten Weltkrieg auslöste und Amerika ihn gewann


 

Helmut Roewer im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Im Gespräch erörtert Michael Friedrich Vogt mit Helmut Roewer anhand von dessen jüngster Buchveröffentlichung „Unterwegs zur Weltherrschaft“ die Grundlagen der globalen Herrschaft einer anglo-amerikanischen Geldelite. Deren globalen Bestrebungen gingen zum Beginn des 20. Jahrhunderts von einer Herrschafts-Clique in Großbritannien aus, die, vorbei an allen verfassungsmäßigen Institutionen, den ersten Weltkrieg auslöste. Es wird aufgezeigt, wie diese Leute vorgingen und wie sie sich insofern verkalkulierten, als sie Deutschland in einem kurzen wirtschaftlichen Erdrosselungskrieg zu beseitigen, zumindest aber zu kolonisieren trachteten. Es werden zahlreiche, lange verborgene Quellen aufgedeckt, wie die Briefe und Tagebücher der Ehefrauen und Geliebten der handelnden Personen, die belegen, daß es ganz anders zuging, als in den offiziellen Quellen dargestellt.

https://i.ytimg.com/vi/57JKPEryvXQ/maxresdefault.jpgEs wird erörtert, daß von Anbeginn die großen Investment-Häuser der USA gegen den erklärten Willen der verfassungsmäßigen Institutionen an diesem Krieg teilnahmen, nachdem die Geldherren einen US-Präsidenten von ihren Gnaden installiert hatten, und warum es aus wirtschaftlichen Erwägungen zwingend wurde, daß, nachdem die Alliierten (Großbritannien, Frankreich und Rußland) aus eigenen Kräften den Krieg nicht gewinnen konnten, die USA das mittlerweile ebenfalls stark geschwächte Deutschland mit militärischen Mitteln angriff. Die gesamten Kriegsinvestitionen hätten andernfalls in einer großen, die ganze Volkswirtschaft der USA treffenden Pleite geendet. Zur Durchsetzung des Angriffs auf das Deutsche Reich, wurde mit Hilfe von provokativen Akten die Lüge popularisiert, Deutschland habe die friedliebenden Amerikaner mit militärischen Mitteln angegriffen.

Wesentlicher Aspekt für die Kriegsauslösung und schließlich für den Angriff der USA war die mutwillig produzierte und verbreitete Lüge, Deutschland beabsichtige, die Welt zu erobern, wogegen sich jedermann verteidigen müsse. In einem der Schwerpunkte des Gesprächs geht es darum, wie es private und staatliche Propagandisten schaffen, aus einer offensichtlichen Lüge eine allgemein akzeptierte Tatsache zu machen. Hierzu wird die Funktionsweise der Propaganda besprochen und die Notwendigkeit, die sich aggressiven Eliten stellt, Nachrichten-Medien unter ihre Kontrolle zu bringen. In diesem Zusammenhang wird das scheinbare Paradoxon erörtert, daß die sog. besser Informierten durch Propaganda viel leichter zu lenken sind als Unwissende und Primitive.

Die Gesprächspartner erörtern Funktionsweise und Herrschaftsmechanismen, die vor rund hundert Jahren ihren Anfang genommen haben und bis zum heutigen Tage fortwirken, weil und wie sie Jahrzehnt um Jahrzehnt perfektioniert wurden. Das läßt sich am Beispiel der Geschichtsklitterung zur Auslösung des Ersten Weltkriegs mühelos nachvollziehen. Das Festhalten an diesen Lügen ist für die heutigen anglo-amerikanischen Geld- und Herrschafts-Eliten und ihre weltweiten Claqueure überlebens-notwendig. Deswegen geben sie viel Geld aus, damit diese Lügen weiterleben.

Website: www.helmut-roewer.de

Kontakt: www.helmut-roewer.de

Helmut Roewer: Tötet die Hunnen! 

Publikationen: Helmut Roewer, Unterwegs zur Weltherrschaft – Warum England den Ersten Weltkrieg auslöste und Amerika ihn gewann Helmut Roewer, Tötet die Hunnen – Kill the Huns! Geheimdienste, Propaganda und Subversion hinter den Kulissen des Ersten Weltkriegs.

Weitere Sendungen mit Dr. Helmut Roewer:

FAZ: Röwers Umsturzphantasien – Quer-Denken-Interview schlägt Wellen http://quer-denken.tv/1991-faz-roewers-umsturzphantasien/

Das Verschwinden des Rechtsstaats und das Versagen der politischen Elite http://quer-denken.tv/1946-das-verschwinden-des-rechtsstaats-und-das-versagen-der-politischen-elite/

http://quer-denken.tv/unterwegs-zur-weltherrschaft-warum-england-den-ersten-weltkrieg-ausloeste-und-amerika-ihn-gewann/

Drei Weltkriege – 1871 von Hochgrad-Maurer Albert Pike vorhergesagt – DER PLAN FÜR DIE WELTREGIERUNG


„Nichts in diesem Text ist wahr – und doch ist alles genau so, wie es in Wirklichkeit ist“.

Es heißt, dass in jeder Legende ein Körnchen Wahrheit steckt. Viele Gerüchte ranken sich um den Hochgrad-Freimaurer des 19. Jahrhunderts, Albert Pike. Albert PikeAuf unzähligen Webseiten findet man Behauptungen, dass Albert Pike am 15. August 1871 an den italienischen Politiker, Aktivisten und ebenfalls Freimaurer, Giuseppe Mazzini, einen Brief geschrieben hätte, in dem auf drei geplante Weltkriege verwiesen wird. Das Original befände sich im Britischen Museum und sei dort auch katalogisiert. Der Brief findet in dem, 1920 veröffentlichten, Buch, „Das Mysterium der Freimaurerei“ (El Misterio de la Masonería) von Kardinal José María Caro Rodríguez aus Chile, mit Hinweis auf die persönliche Einsichtnahme im Britischen Museum, Erwähnung. Eine weitere nachweisbare Erwähnung erschien in einem Buch von William Guy Carr, geschrieben im Jahr 1958.

GIUSEPPE MAZZINI GIUSEPPE MAZZINIübernahm 1834 die Führung des bayerischen Illuminatenordens, während seiner Führungszeit des bayerischen Illuminatenordens korrespondierte Mazzini mit dem Satanisten ALBERT PIKE, dem »SOUVERAENEN GROSSMEISTER DES ALTEN UND AKZEPTIERTEN SCHOTTISCHEN RITUS DER FREIMAURER« der südlichen Jurisdiktion der USA und späteren Gründer des »KU KLUX KLANS« war von Mazzini als Leiter der Operationen der bayerischen Illuminaten in den USA ernannt worden. Als Top-Illuministen arbeiteten Pike und Mazzini zusammen. Pike übernahm die theosophischen Aspekte ihrer Operationen, Mazzini die Politik. Als die Freimaurerlogen des Großen Orients aufgrund Mazzinis revolutionärer Aktivitäten in Europa in Verruf kamen, präsentierte dieser Pike einen genialen Plan.

In einem Brief vom 22. Januar 1870 schrieb Mazzini an Pike:

»Wir müssen allen Verbänden gestatten, wie bisher weiter zu exerzieren mit ihren Systemen, ihren zentralen Organisationen und den verschiedenen Arten der Korrespondenz zwischen hohen Graden desselben Ritus, in ihren gegenwärtigen Organisationsformen. Aber wir müssen einen Superritus schaffen, der unbekannt bleiben soll und in den wir die Maurer hoher Grade nach unserer Wahl berufen werden. Aus Rücksicht auf unsere Mitbrüder müssen sich diese Männer der strengsten Geheimhaltung unterwerfen. Mit diesem obersten Ritus werden wir das gesamte Freimaurertum regieren; er wird die internationale Zentrale werden, die umso mächtiger ist, weil seine Leitung unbekannt sein wird.

(»Occult Theocracy«, Lady Queensborough, S. 208, 209 und »Die Insider«, Gary Allen). Hierbei soll es sich um die Elite aus dem 33. Grad Schottischer Ritus handeln.

In einem Brief vom 15. August 1871 zeigte dann PIKE dem Illuminatenführer Mazzini in grobem Umriß den Plan für die Eroberung der Welt in drei Weltkriegen auf, den Weg für die Errichtung der »NEUEN WELTORDNUNG«.

Die Internet-Veröffentlichungen sind zwar deutlich länger, kurz zusammengefasst:

Der ERSTE WELTKRIEG sollte inszeniert werden, um das zaristische Rußland unter die unmittelbare Kontrolle der bayerischen Illuminaten zu bringen. Rußland sollte dann als »Buhmann« benutzt werden, um die Ziele der bayerischen Illuminaten weltweit zu fördern.

Der ZWEITE WELTKRIEG sollte über die Manipulation der zwischen den deutschen Nationalisten und den politischen Zionisten herrschenden Meinungsverschiedenheiten fabriziert werden. Daraus sollte sich eine Ausdehnung des russischen Einflußbereiches und die Gründung eines Staates Israel in Palästina ergeben.

Der DRITTE WELTKRIEG sollte sich dem Plan zufolge aus den Meinungsverschiedenheiten ergeben, die die Illuminati zwischen den Zionisten und den Arabern hervorrufen würden. Es wurde die weltweite Ausdehnung des Konfliktes geplant. Teil des dritten Krieges ist es ebenfalls, Nihilisten und Atheisten aufeinander loszulassen, um einen sozialen Umsturz, der durch noch nie gesehene Brutalität und Bestialität erreicht werden würde, zu provozieren.

William Guy Carr William Guy Carrschrieb 1959 das Buch „Satan-Prince of this World“. Carr ist der Mann, der dafür gesorgt hat, dass uns noch ein Teil des Briefes noch bekannt ist. Die Beschreibung der drei Weltkriege zählt hier nicht dazu, denn Carr hat den Inhalt des Briefes im Britischen Museum in London eingesehen und nur zusammenfassend in seinem Buch beschrieben, wie sich Pike die drei Weltkriege vorstellte.

  • »Wir werden die Nihilisten1 und Atheisten2 loslassen; wir werden einen gewaltigen gesellschaftlichen Zusammenbruch provozieren, der in seinen ganzen Schrecken den Nationen die Auswirkungen von absolutem Atheismus, dem Ursprung der Grausamkeit und der blutigsten Unruhen, klar vor Augen führen wird. Dann werden die Bürger – gezwungen, sich gegen die Minderheit der Revolutionäre zur Wehr zu setzen – diese Zerstörer der Zivilisation ausrotten. Die Mehrheit der Bürger wird, gottgläubig wie sie ist, nach der Enttäuschung durch das Christentum und daher ohne Orientierung, besorgt nach einem neuen Ideal Ausschau halten, ohne jedoch zu wissen, wen oder was sie anbeten soll. Dann sind die Menschen reif, das reine Licht durch die weltweite Verkündung der reinen Lehre Luzifers zu empfangen, die endlich an die Öffentlichkeit gebracht werden kann. Sie [die Verkündung] wir auf die allgemeine reaktionäre Bewegung folgen, die aus der gleichzeitigen Vernichtung von Christentum und Atheismus hervorgehen wird. «

1 lat. nihil, „nichts“ allgemein eine Weltsicht die die Möglichkeit jeglicher objektiven Seins-, Erkenntnis-, Wert- und Gesellschaftsordnung verneint

2 von altgriechisch átheos „ohne Gott“ bezeichnet im engeren Sinne die Überzeugung, dass es keinen Gott und keinerlei Götter gibt

Nach der Zerstörung des Christentums und des Atheismus würde man den Menschen jetzt die wahre »Luziferische Doktrin« entgegenbringen und damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Entsprechende Anmerkung zur heutigen Situation:

Durch Rußland als »Buhmann« (Feindbild) sollten die westlichen Nationen in übernationale Bündnisse forciert werden, die sie freiwillig nicht eingegangen wären. Man hatte die westlichen Nationen durch den russischen Feind in Bündnisse gezwungen, die die Gesetze der UNO und der NATO über die nationalen Gesetze gestellt hatten. Ebenso ließ das russische Imperium als Feind der Welt das internationale Waffengeschäft florieren, was wiederum den internationalen Bankiers zugutekam. Rußland und der Kommunismus hatten ihre Aufgabe als Buhmann erfüllt und konnten nun aufgelöst werden. Es hat alles wunderbar geklappt. Nun war die Zeit gekommen, daß man die US und die SU offiziell vereinen konnte, obwohl man vom Kapital und der Waffenproduktion her nie richtig getrennt war. Mit Boris Jelzin, dessen Großvater noch Jelzman hieß, hätte es beinah geklappt. Wenn die GUS mit der US-Armee in der UNO-Truppe vereint wird, werden die Menschen glauben, die zwei größten Supermächte, die jahrzehntelangen Großfeinde (die in Wirklichkeit nie Feinde waren,) vereinen sich. Andere Nationen werden sich freiwillig anschließen oder durch die zukünftige Weltarmee gefügig gemacht werden.

(US; SU sehen Sie die Ähnlichkeit? Zufall? Vielleicht auch Zufall, daß die Sowjets, wie auch die USA das Pentagramm Pentagramm(fünfeckiger Stern) nicht nur auf sämtlichen Waffen, Flugzeugen und Panzern haben, sondern es auch noch das Symbol des Staates ist. (Roter Stern, Pentagon), ebenfalls ist das all-sehende Auge der Illuminati neben dem amerikanischen Staatssiegel auch Mittelpunkt des Emblem des marxistischen Regimes).

Illuminati haben durch die internationalen Bankiers, verbunden mit Elitegesellschaften und dadurch aufgebauten Imperien, die Welt in ihrer Schlinge. Sie sind dabei, den Besitz dieses Planeten weiter zu festigen. Nationale Schulden eines Landes sind ihre Hauptkontrolle. Und nebenbei hat man eine internationale Polizeimacht, die dann unabhängige Staaten »in den Reihen« halten – die UNO-Truppen.

Der ganz gezielt inszenierte Asylantenstrom nach Deutschland ist Teil des großen Planes der Elite zur Errichtung der »Neuen Weltordnung«. Er wird dazu benutzt, die Ausländerfeindlichkeit in Deutschland aufzubauen. Damit soll dem Zulauf zu rechten Parteien und der Zunahme der Gewalttaten der rechten Szene gegenüber Asylanten und Behinderten, der vom anglo-amerikanischen Establishment verbreiteten Propaganda, die nötige Rechtfertigung geben.

Es ist schon ein seltsamer »Zufall«, das der gegenwärtige Zustand der Welt perfekt mit den Plan Albert Pikes mit erschreckender Treffsicherheit in die Tat umgesetzt wurde. Roosevelt zitiert: »In der Politik geschieht nichts zufällig! Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, daß es auf diese Weise geplant war!« Merkel setzt das um was von ihr erwartet wird.

Ex-Illuminat George Orwell hat in seinem Buch »1984« 1984sehr deutlich beschrieben, wie es nach den Vorstellungen der Illuminati aussehen könnte.

Seien Sie kritisch und schlucken Sie nichts von dem, was ich geschrieben habe, ungekaut herunter. Prüfen Sie es für sich selbst nach.

Mit freundlichen Grüßen

Jan Lüttich

14/18: Der Weg nach Versailles


fahne deutsche reich gif bewegt

»Der Historiker Jörg Friedrich ist spätestens nach seinem politisch unkorrekten Bestseller Der Brand. Deutschland im Bombenkrieg 1940-1945 für seinen Mut bekannt, sich gegen den Zeitgeist völlige Unabhängigkeit zu bewahren und einen unverstellten Blick auf die Weltkriege zu werfen.

So auch in seinem neuen Buch 14/18. Der Weg nach Versailles. Darin entwirft er mit seiner ihm eigenen erzählerischen Kraft ein epochales Panorama des Geschehens.

Kolonialistische Engländer, revanchistische Franzosen, betrügerische Russen und rassistische Amerikaner, sie alle mischten mit im großen Spiel der Mächte. Doch als der Schlund sich einmal aufgetan hatte, gab es keinen Boden mehr.

14-18 Der Weg nach Versailles

Der Provokateur Jörg Friedrich stellt Fragen, die sich andere nicht zu stellen trauen, und er gibt auch Antworten, die sich andere nicht zu trauen geben. Er wertet vermeintliche oder tatsächliche Wahrheiten historisch korrekt, aber fundamental um. Zum Beispiel: Wie konnte es geschehen, dass Wilhelm II. zum Buh-Mann und seine Untertanen zu >Barbaren< und >Hunnen< wurden?

Wie konnte es geschehen, dass der Krieg, der in Wien und Belgrad, Moskau und Paris initiiert wurde, zu einem Kreuzzug zwischen >Gut< und >Böse< wurde? Wie wurden die Deutschen dazu gedrängt, den ersten Stein zu werfen, obwohl sie es waren, die den Krieg verhindern wollten?

Rückblickend betrachtet gingen Österreichs und Serbiens Handeln und das französisch-russisch-englische Ränkespiel nämlich auf Kosten der Deutschen. Sie verloren den Krieg, mussten mit dem unsäglichen Versailler Vertrag sogar zugeben, alleinschuldig für den Kriegsausbruch zu sein. Genau dieses himmelschreiende Unrecht sollte 14 Jahre später die Nationalsozialisten an die Macht spülen.

Mein Fazit: Friedrichs quellengestützte Antworten lassen uns den Atem stocken und eine Sicht der Dinge aufscheinen, die bisher galant unter den Tisch gekehrt wurde, um die Mär der >bösen Deutschen< aufrechtzuerhalten – bis heute.

Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Zeile packend geschrieben – und das auf über 1.000 Seiten! Sie werden es nicht mehr aus den Händen legen, das garantiere ich Ihnen.«

fahne deutsche reich gif bewegt

Dr. Bruno Bandulet beschreibt das deutsche Kaiserreich in seinem neuen Buch als Opfer von Kriegstreibern


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Bruno Bandulet,Als Deutschland Großmacht war Ein Bericht über das Kaiserreich, seine Feinde und die Entfesselung des Ersten Weltkrieges

Herausgeber eines monatlichen Informationsdienstes zu den Themen Gold und Geld, gehörte den Chefredaktionen von „Die Welt“ und„Quick“an. Der 1942 in Unterfranken geborene Euro-Kritiker, dessen Dissertation „Alternativen der deutschen Außenpolitik von 1952 bis 1963″ zum Thema hatte, war Mitglied der CSU und unterstützt heute die AfD.

Die Behauptung, das Deutsche Reich und seine Verbündeten trügen die alleinige Schuld am Ausbruch des Ersten Weltkriegs, bildete die Basis für alle Forderungen der Entente nach Restitution. In Artikel 231 des Versailler Vertrags wurde seinerzeit festgelegt: „Die alliierten und assoziierten Regierungen erklären, und Deutschland erkennt an, dass Deutschland und seine Verbündeten als Urheber für alle Verluste und Schäden verantwortlich sind, die die alliierten und assoziierten Regierungen und ihre Staatsangehörigen infolge des ihnen durch den Angriff Deutschlands und seiner Verbündeten aufgezwungenen Krieges erlitten haben.

Erst am 3. Oktober 2010,92 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs, überwies Berlin die letzte Tranche von 200 Millionen Euro im Rahmen der Reparationsforderungen der ehemaligen Siegermächte. Das Diktat von Versailles zeigte freilich

schon kurze Zeit nach dem „Vertragsabschluss“ seine verheerende Wirkung, es legte die Saat für einen neuen Krieg. So schrieb der Historiker Michael Stürmer in seinem vielbeachteten Beitrag über die „Ur-katastrophe“ in der „Welt“ vom 26. Juni 2006: „Der Große Krieg von 1914 bis 1918 war nur der erste Akt im Dreißigjährigen Krieg des 20. Jahrhunderts.“

Die im vorigen Jahr erschienene Monographie Die Schlafwandler Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog„Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog“ des australisch-britischen Historikers Christopher Clark räumte auf mit dem von der bundesdeutschen Geschichtsschreibung seit Fritz Fischers „Griff nach der Weltmacht“ gerne nachgebeteten These von der „Alleinschuld“ Deutschlands am Ersten Weltkrieg. Seine Sicht fasst Clark in drei Sätzen zusammen, wenn er schreibt: „In dieser Geschichte gibt es keine Tatwaffe als unwiderlegbaren Beweis oder genauer: Es gibt sie in der Hand jedes einzelnen wichtigen Akteurs. So gesehen war der Kriegsausbruch eine Tragödie, kein Verbrechen. Eines liegt auf der Hand: Kein einziges Anliegen, für die die Politiker 1914 stritten, war die darauffolgende Katastrophe wert.“

Aufstieg und Einkreisung

Doch ist es wirklich so, dass die Mächte Europas in den ersten großen Waffen gang des letzten Jahrhunderts „schlafwandelten“, also

blind und eher unbeabsichtigt einen Krieg riskierten? Der Publizist Bruno Bandulet erhebt in seiner soeben im Kopp-Verlag erschienenen Abhandlung „Als Deutschland Großmacht war. Ein Bericht über das Kaiserreich, seine Feinde und die Entfesselung des Ersten Weltkrieges“ Widerspmch. Im Vorwort schreibt er unter Bezugnahme auf die „Schlafwandler-These“: „Dass Clarks Version nicht ganz falsch, aber auch nicht ganz richtig ist, dass der Krieg über Jahre hinweg geplant und eingefädelt wurde, ist ein Thema dieses Buches.“ Darüber hinaus wolle er darlegen, „dass der Krieg mit einem Patt und einem Verhandlungsfrieden zu Ende gegangen wäre, dass den Europäern Versailles und der Zweite Weltkrieg erspart geblieben wären, hätten die USA nicht 1917 interveniert“.

Bandulet orientiert sich bei seinen Überlegungen an der Frage: Cui bono?

Wem nützt es? Er beginnt weit vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs.

In dem von den europäischen Nachbarn, vor allem von Großbritannien, gefürchteten Aufstieg Deutschlands zur wirtschaftlichen Großmacht liegt für ihn der Schlüssel zum Verständnis einer gezielt gegen das Reich gerichteten Einkreisungspolitik und letztendlich des Kriegsausbruches. So konnte das Deutsche Reich von 1880 bis 1913 seinen Anteil an der Weltproduktion von 8,5 auf 14,8 Prozent ausdehnen, was London, Paris und Petersburg auf den Plan rief. „Deutschland war der Aufsteiger in Europa in wirtschaftlicher, wissenschaftlicher und militärischer Hinsicht. Genau darin lag das Problem“, so Bandulet.

Als herausragende Gestalt, die mit ihrer klugen Bündnispolitik die Kriegsgefahr in Europa lange Zeit bannte, stellt der Autor Reichskanzler Otto von Bismarck heraus. Den Abgang Bismarcks im März 1890 bewertet er folgerichtig als tiefen Einschnitt: „Den Regierungen nach ihm fehlte es an Format und Professionalität. Der Kaiser und seine Minister kamen sich immer wieder in die Quere.“ Nun entstanden neue Bündnisse zum Nachteil des Deutschen Reiches – Bündnisse, die Deutschland nach und nach geografisch und politisch einkreisten. Spätestens, als Großbritannien und Russland 1907 ihren Vertrag über Persien, Afghanistan und Tibet abschlossen und Kaiser Wilhelm II. es gleichzeitig versäumte, die schon ausgehandelten Vereinbarungen mit dem russischen Zaren Nikolaus II. in trockene Tücher zu bringen, sei Deutschland, so Bandulet, international zunehmend isoliert worden.

Die „Risikoflotte“ von Admiral Tirpitz

Doch heizte Deutschland später mit seiner Flottenpolitik den Konflikt nicht noch weiter an und trieb Großbritannien damit geradezu in eine kriegerische Auseinandersetzung? Auch diese immer wieder gerne ins Feld geführte These lässt Bandulet nicht gelten, unter Verweis auf die herausragende Arbeit Franz Uhle-Wettlers zu Admiral Tirpitz.

 Dieser habe immer wieder betont, dass mit seiner „Risikoflotte“ ein Sieg über England weder beabsichtigt noch möglich sei. Sie solle lediglich sicherstellen, dass Deutschland nicht in einem dauerhaften Abhängigkeitsverhältnis zu Großbritannien bleibe und ein Angriff für die angelsächsische Seemacht zu einem „Risiko“ gerate. Für Tirpitz war somit der Abschreckungsgedanke entscheidend. Wörtlich hieß es in der Begründung zum zweiten Flottengesetz von 1900 dazu: „Deutschland muss eine Flotte von solcher Stärke haben, dass selbst für die größte Flotte ein Krieg mit ihm ein solches Risiko in sich schließen würde, dass ihre eigene Überlegenheit gefährdet wäre. Für diesen Zweck ist es nicht absolut notwendig, dass die deutsche Flotte ebenso groß ist wie die der größten Seemacht, weil in der Regel eine große Seemacht nicht in der Lage sein wird, ihre ganze Kraft gegen uns zu konzentrieren.“

Den Abschreckungsgedanken noch einmal unterstreichend und auf die Relationen hinweisend, schreibt Bandulet in seinem Buch zur Flottenpolitik des Deutschen Reiches: „Besonders von deutschen Historikern wird permanent übersehen oder verschwiegen, wie moderat sich die deutschen Rüstungsanstrengungen im Vergleich zu denen der potenziellen Gegner ausnahmen. 1905/1906 rangierte der deutsche Marinehaushalt mit 233 Millionen Mark an fünfter Stelle hinter England, den USA, Frankreich und Russland.

Und im letzten Vorkriegsjahr gab England für seine Marine umgerechnet 1.052 Millionen Mark aus, Deutschland mit 475 Millionen weniger als die Hälfte davon, auch weniger als Russland mit 541 Millionen.“ Und er stellt die Frage: „Wie eigentlich sollte das Deutsche Reich bei solchen Kräfteverhältnissen England ,von den Meeren fegen‘ oder nach der Weltmacht ,greifen‘, wie deutsche Historiker unterstellt haben?“

Der Kern des Zerwürfnisses zwischen Deutschland und Großbritannien, so Bandulet weiter, lasse sich weniger mit den Flottenbauprogrammen, als vielmehr mit „Erscheinungsformen der Asymmetrie“ erklären: „Die Seemacht England beherrschte die Meere, die Landmacht Deutschland verfügte zwar nicht über die größte, aber doch die am besten ausgebildete Armee des Kontinents. England störte sich an Verletzungen des Völkerrechts nur dann, wenn es andere Staaten taten – die Deutschen pochten im Verkehr mit London auf die souveräne Gleichheit der Staaten. Der Anteil Englands an den Weltexporten und der Weltindustriepro-duktion ging zurück, der deutsche nahm zu.“ Der Autor kommt in diesem Zusammenhang zu dem Ergebnis: „Die Unterstellung, dass ausgerechnet der deutsche Flottenbau illegitim gewesen sei, während die anderen doch auch aufrüsteten, ist in der Tat höchst seltsam.

Die Rolle von J. P. Morgan & Co.

Zu den spannendsten Kapiteln in „Als Deutschland Großmacht war“, zählt jenes über den Kriegseintritt der USA 1917, der den Krieg verlängerte und letztendlich zur Niederringung des Deutschen Reiches führte, obwohl bis dahin noch die Möglichkeit bestanden hatte, die Auseinandersetzung im Westen mit einem militärischen Patt zu beenden.

Bandulet arbeitet heraus, dass es im Interesse der US-Hochfinanz lag, Amerika in den Krieg ein-treten zu lassen. Die Versenkung der „Lusitania“ im Jahr 1915, eine bewusst herbeigeführte Tragödie, bot hierzu die propagandistischen Voraussetzungen.

Bis zu ihrem milititärischen Eingreifen hatten die USA den Krieg faktisch durch Kredite mitfinanziert und beispielsweise den britischen Nachschub organisiert. Die US-Munitionsindustrie strich enorme Profite ein, die exportorientierte chemische Industrie ebenso, da Deutschland durch Londons Blockadepolitik vom Welthandel abgeschnitten war. Am meisten aber profitierte vom Krieg das 1871 gegründete Bankhaus J. P. Morgan & Co., das zuvor seinen pro-deutschen Kontrahenten Kuhn & Loeb ausgestochen hatte und so gut wie alle wichtigen Kriegsgeschäfte abwickelte.

Bandulet schreibt: „Großbritannien und Frankreich mussten den Krieg gewinnen, sonst würden die Kredite platzen, und die vermögenden Amerikaner, die die Anleihen gezeichnet hatten, würden ihr Geld verlieren. ,Es ist deswegen keine Überraschung‘, bemerkt der amerikanische Freiheitsdenker Murray N. Rothbard, ,dass seit Beginn des großen Konflikts J. P. Morgan und seine Verbündeten alles taten, was sie konnten, um die angeblich neutralen Vereinigten Staaten in den Krieg an der Seite Englands und Frankreichs zu treiben.'“

Der Bankier John Pierpont Morgan jr., damaliger Chef des Hauses J. P. Morgan, der auch als Strippenzieher der Gründung der US-Notenbank Federal Reserve bekannt ist, mit der die bis heute aufrechterhaltene Dollar-Vorherrschaft begründet wurde, hatte es damals wie folgt ausgedrückt: „Wir waren uns einig, dass war alles tun sollten, was legal in unserer Macht stand, um den Alliierten zu helfen, dass sie den Krieg so bald wie möglich gewinnen würden.“

Mit dem Kriegseintritt der USA kam Präsident Wilson dem Drängen nach – der letzte Akt in dem schrecklichen Völkerringen hatte begonnen. Damit war klar, dass das Deutsche Reich aus diesem Krieg, in den es nach Ansicht von Bmno Bandulet bewusst hineingetrieben wurde, nur noch unter Aufbiirdung schwerer Lasten herauskommen würde.

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national 20-14

England plante den Untergang des Deutschen Reiches…aus wirtschaftlichen Gründen…Eine geheime Elite wollte Krieg


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Krieg

 

Zwei britische Historiker richten den Fokus auf einen einflußreichen Zirkel in Großbritannien, der lange vor Beginn des Ersten Weltkriegs die militärische Niederwerfung Deutschlands anstrebte

Die weithin für richtig gehaltene Ansicht, das Deutsche Reich trage den überwiegenden Teil der Verantwortung für den Kriegsausbruch 1914, wird zunehmend in Frage gestellt. In seinem Buch „Die Schlafwandler“Die Schlafwandler Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog sagte Christopher Clark vor kurzem zwar abschließend, daß keine europäische Großmacht damals den Krieg unbedingt wollte, seine Darstellung zeigt aber doch, daß vor allem Rußland die Signale entschlossen auf Krieg stellte und daß der deutsche Anteil an der Auslösung der Katastrophe sehr gering war.

Aufstieg Deutschlands sahen sie mit großem Unbehagen

Noch klarer machen die beiden englischen Autoren Gerry Docherty und Jim MacGregor gegen einen großen Teil der bisherigen Geschichtsschreibung zum Ersten Weltkrieg Front. Gleich zu Beginn ihrer auf einer breiten Quellen- und Literaturbasis beruhenden Studie sagen sie, daß zwar die entsetzliche Verschwendung von Menschenleben zwischen 1914 und 1918 sehr richtig dargestellt werde, daß aber die Wahrheit darüber, wie all das begann und wie es unnötigerweise und bewußt über 1915 hinaus verlängert wurde, hundert Jahre verdeckt blieb und die Tatsache verheimlicht wurde, „daß Großbritannien, nicht Deutschland, für den Krieg verantwortlich war“.

Zum Erweis dessen holen sie weit aus und führen den Leser vom Beginn der britischen Expansion in Südafrika im späten 19. Jahrhundert bis zum August 1914. Der Julikrise jenes Jahres ist ein knappes Drittel ihrer Studie gewidmet. Sie verweisen darauf, daß 1891 auf Betreiben des imperialistischen Vordenkers Cecil Rhodes eine geheime Vereinigung einflußreicher Persönlichkeiten in Großbritannien und den Vereinigten Staaten entstand, die einen engen Zusammenschluß der beiden Mächte und damit die angelsächsische Dominanz in der Welt anstrebte. Die Mitglieder dieses Netzwerkes – von den Autoren „die geheime Elite“ genannt – hatten entscheidenden Einfluß auf die britische Außenpolitik, zumal seit dem Amtsantritt von Edward Grey, einem führenden Mitglied des Kreises, als Außenminister Ende 1905.

Auch in Paris und Sankt Petersburg wirkten sie tatkräftig für ihre Zielsetzung. Den raschen wirtschaftlichen Aufstieg des Deutschen Reiches sahen sie mit großem Unbehagen. Sie wollten Deutschland möglichst schwächen, auch durch Anwendung von Gewalt. Dazu brauchten sie einen kontinentalen Partner und fanden ihn 1904 in Frank­ reich. 1907 kam Rußland hinzu. Schon in der ersten Marokkokrise 1905/1906 dachten die führenden Persönlichkeiten des Netzwerks an Krieg gegen das Deutsche Reich, Deutsche-Reich-während Deutschland zur Verständigung bereit war und dafür die Unterstützung des amerikanischen Präsidenten fand.

Es kam zu einer engen Zusammenarbeit zwischen dem britischen und dem französischen Generalstab, in die auch Belgien einbezogen wurde. Sie dauerte auch nach der Überwindung der Krise an. Während der zweiten Marokkokrise 1911 wollte die „geheime Elite“ wiederum den Krieg. Der Leiter der Operationsabteilung im britischen Kriegsministerium reiste nach Paris und erarbeitete dort mit einem französischen General einen Feldzugsplan, dem zufolge ein britisches Expeditionskorps in Stärke von 150.000 Mann in Frankreich eingesetzt werden sollte. Darüber wurde am 23. August im Comittee of Imperial Defence gesprochen.

Doppelspiel vor dem  Unterhaus im Juli 1914

Als im November Informationen über diese Sitzung durchsickerten, gab es eine erregte Debatte im britischen Kabinett. Sie endete mit dem Beschluß, daß es keine Absprache des Generalstabs mit fremden Generalstäben geben dürfe. Daran hielt sich das Kriegsministerium in der Folge aber nicht, nur agierten die Männer des Netzwerks fortan noch mehr im Verborgenen. Die beiden Autoren liefern viele Belege dafür, daß die „geheime Elite“ auf einen Krieg mit Deutschland hinarbeitete. Die irische Frage bot eine Möglichkeit, die britische Öffentlichkeit für den Krieg zu gewinnen. Mit in Deutschland gekauften und heimlich nach Irland gebrachten Waffen rüstete die „geheime Elite“ dort Katholiken und Protestanten gegeneinander auf. Bei Bedarf konnte man sagen, das sei das Werk der Deutschen gewesen.

In der Julikrise 1914 war Grey von Anfang an zur Teilnahme Großbritanniens am großen Krieg entschlossen, konnte das aber selbstverständlich nicht offen sagen. Er tat so, als suche er Lösungsmöglichkeiten. Dem deutschen Botschafter sagte er wahrheitswidrig, Großbritannien sei keinerlei Verpflichtungen für den Fall eines europäischen Krieges eingegangen, in Sankt Petersburg dagegen ließ er sein völliges Einverständnis mit dem russischen Vorgehen aussprechen und mahnte nicht zur Zurückhaltung. Seinen Kabinettskollegen und den Abgeordneten des Unterhauses verschwieg er seine wahren Absichten.

Am 3. August erklärte er im Unterhaus, er und das Foreign Office hätten alles zur Erhaltung des Friedens getan, und unterstrich die Bedeutung der belgischen Neutralität. Sehr viel ausführlicher äußerte er sich sodann zur irischen Frage. Eine Aussprache über seine Rede ließ er abwürgen, zu einer Abstimmung kam es nicht – er wußte, daß zahlreiche Abgeordnete anders dachten als er. Docherty und MacGregor nennen sein Verhalten in der Krise doppelzüngig und undemokratisch. Reichskanzler Bethmann Hollweg bescheinigen sie, der einzige europäische Spitzenpolitiker gewesen zu sein, der den Krieg zu verhindern versuchte.

Den Einfluß der „geheimen Elite“ auf die Politik Rußlands und Frankreichs veranschlagen die beiden Autoren zu hoch. Die von Sankt Petersburg getriebene Balkanpolitik, die den Krieg auslöste, war ein ganz eigenständiges russisches Konzept, und für die Frontstellung vieler französischer Spitzenpolitiker gegenüber Deutschland bedurfte es ebensowenig einer Ermunterung aus London.

Der Wert der sehr aufschlußreichen Studie von Docherty und MacGregor liegt in dem Nachweis, daß der Anteil Großbritanniens am Ausbruch des Ersten Weltkriegs sehr viel größer war, als gemeinhin angenommen wird.

Es wäre zu begrüßen, wenn sich ein Verlag fände, der das Werk in deutscher Sprache vorlegte.

für die Kommentatoren: soll deutschelobby das Buch in deutsch übersetzen?

 

Prof. Dr. Hans Fenske lehrte Neuere und Neueste Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau. Im Herbst 2013 erschien im Münchner Olzog Verlag sein Buch „Der Der Anfang vom Ende des alten Europa Die alliierte Verweigerung von Friedensgesprächen 1914-1919 vom Ende des alten Europa. Die alliierte Verweigerung von Friedensgesprächen 1914–1919“.

Gerry Docherty, Jim MacGregor: Hidden History. The Secret Origins of the First World War. Mainstream Publishing Company, Edinburgh 2013,Hidden History The Secret Origins of the First World War gebunden, 463 Seiten, 23,30 Euro

 

 

 

 

 

100 Jahre nach dem ersten Weltkrieg: Tote Soldaten tauchen aus den Gletschern auf – Zufall oder Mahnung?


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Einhundert Jahre nach dem ersten Weltkrieg tauchen die Leichen gefallener Soladaten aus dem Ersten Weltkrieg bei Trentino in den Alpen auf. Der „Weiße Krieg“ forderte viele Todesopfer. Wie eine seltsame Mahnung scheint es, daß sie seit ein paar Jahren wieder zum Vorschein kommen und uns daran erinnern, daß Frieden und Völkerverständigung ein zerbrechlicher Schatz sind.

Viele der jungen Männer sind bei Rekord-Minustemperaturen einfach erfroren oder verhungert, die meisten sind gefallen. Drei Jahre dauerte der erbitterte Kampf, unzählige Männer sind in dieser Zeit auf beiden Seiten gestorben. Ihre mumifizierten Körper erscheinen plötzlich, wenn im heißen Sommer das Eis weiter abschmilzt als bisher.

Archäologen beeilen sich, um die Gletschermumien noch rechtzeitig zu finden, wenn sie auftauchen. Denn sie zerfallen an der Luft und bei Plus-Temperaturen nicht nur sehr schnell, vorbeikommende Bergwanderer, Touristen – oder regelrechte Schnäppchenjäger nutzen den „Fund“ und begehen Leichenfledderei. Da ragt plötzlich schon mal eine alte, österreichische Flinte aus dem Eis, und bringt ein nettes Sümmchen auf E-Bay. Was man an Kleidung, Schuhen, persönlicher Habe und Ausrüstung der Gefallenen noch sicherstellen kann, das wird in dem örtlichen Museum „Museo della Grande Guerra“ in Pejo ausgestellt (siehe Video).


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Die letzten Soldaten, die man im Sommer 2013  fand, lagen Seite an Seite im Presena-Gletscher. Sie waren erst 16 und 18 Jahre alte blonde, blauäugige österreichische Buben, als sie an der grausamen Front in Italien kämpften. Anscheinend wurden sie von Kameraden in einer Mulde verscharrt. Die Archäologen, die die Mumien untersuchten stellten fest, daß sie an Kopfschüssen gestorben waren. Einer der Jungen hatte noch einen Löffel an seine Uniform geheftet, um schnell seine Ration herunterzuschlingen.

Schon 2004 kamen die ersten Eismumien zum Vorschein. Drei österreichische Kämpfer tauchten damals aus ihrem eisigen Grab auf.
Mehr als eine Million Soldaten fielen auf beiden Seiten an der hunderte Kilometer langen italienischen Front. Hunger und Kälte setzte den jungen Männern zusätzlich zu. Ein Schneesturm konnte die Temperaturen auf Minus 30 °C fallen lassen. Der furchtbare Gebirgskrieg dauerte bis Oktober 1918. Die italienischen Alpini und die österreichisch-ungarischen Kaiserschützen schenkten sich nichts. Bisweilen wurde versucht, mit Granatwerfern die Schneemassen über den gegnerischen Reihen ins Rutschen zu bringen, um die feindlichen Soldaten unter einer Lawine zu begraben. Erst die Schlacht von Vittoria Veneto brachte die endgültige Niederlage der Ungarisch-österreichischen Truppen und den bitteren Sieg auf der anderen Seite.

Wie viele junge, hoffnungsfrohe Leben ausgelöscht worden waren, läßt sich kaum beschreiben. Aber auch die Leben der Angehörigen waren zerstört und voller Leid. Wie viele Mütter und Väter haben mit wehem Herzen ihren blühenden Jungen davongehen  – und ihn nie wieder gesehen? Wie viele davon liegen noch unter dem Eis begraben? Bei einem der armen Kerle wurde ein vollständig intakter Brief an seine Liebe „Maria“ gefunden. Auf dem Gipfel des Punta Linke fand man eine Funkstation, in der noch die Briefe der Soldaten an die Wand gesteckt waren.

Die Archäologen können kaum ständig im Gebirge an den Gletscherrändern nach den Toten suchen. Sie warten meist darauf, daß sie von den Bergtouristen benachrichtigt werden. Doch dann sind die Ausrüstungsgegenstände meistens schon weggenommen worden. Im nächsten Jahr, so vermuten die Wissenschaftler, wird man wahrscheinlich keine Eismumien finden. Dieser Winter war kalt und brachte sehr viel Schnee mit sich. Womöglich wird es Jahre dauern, bis die Gletscher wieder ein paar Tote aus ihrer eisigen Gruft freigeben.


Alpini im Ersten Weltkrieg

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http://quer-denken.tv/index.php/309-zufall-oder-mahnung

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Niall Ferguson: “Kriegseintritt Britanniens war falsch!”…weitere Beweisführung für die englische Kriegsschuld…England = Kriegstreiber weltweit


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«Grösster Fehler der modernen Geschichte»

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Der Historiker Niall Ferguson provoziert mit einer These zum Ersten Weltkrieg: Britannien hätte Deutschland gewähren lassen sollen.

Im Gedenkjahr zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren bleibt von der These der Alleinschuld Deutschlands an der vielzitierten «Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts» nicht mehr viel übrig.

Bei den meisten Historikern hat schon lange ein Umdenken eingesetzt, doch nun nimmt auch ein breiteres interessiertes Publikum davon Kenntnis. Vor allem zwei Wissenschaftler weichen in ihren jüngsten Publikationen von der Kriegsschuldthese ab: Der australische Historiker Christopher Clark und der deutsche Politologe Herfried Münkler.

Verzwickte Bündnismechanismen

Münkler lehnt die These vom gezielt durch Deutschland vorbereiteten Krieg ab. Damit relativiert er das Werk des Hamburgers Fritz Fischer von 1961 mit dem Titel «Griff nach der Weltmacht», in dem der Historiker dem Deutschen Reich «den entscheidenden Teil der historischen Verantwortung» am Kriegsausbruch anlastete. Er meinte sogar, dass «im Juli 1914 ein Kriegswille einzig und allein auf deutscher Seite bestand».

Münkler dagegen argumentiert in seinem Buch «Der Grosse Krieg: Die Welt 1914-1918» Der Große Krieg Die Welt 1914 bis 1918 dass Deutschland zwar eine wichtige Rolle beim Kriegsausbruch zukam, aber nicht generell verantwortungslos oder willkürlich handelte. Auch Clark – der exzellente Experte in deutscher Geschichte hat 2007 mit dem Buch «Preussen»Preußen Aufstieg und Niedergang 1600 - 1947 ein Standardwerk geschaffen stellt in seinem Weltkrieg-Buch «Die Schlafwandler» Die Schlafwandler Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog die These von einer speziellen Kriegsschuld Deutschlands infrage. Er rückt vor allem die verzwickten Bündnismechanismen in den Vordergrund.

«Ein überraschender Pazifist»

Stark angeheizt hat die Weltkriegsdebatte in Grossbritannien der britische Historiker Niall Ferguson. In einem Interview mit dem «BBC History Magazine» bezeichnete er den Eintritt Grossbritanniens in den Ersten Weltkrieg als «den grössten Fehler der modernen Geschichte». Der «Independent» nannte Ferguson «einen überraschenden Pazifisten».

Dies deshalb, weil der Harvard-Professor alles andere als ein Linker ist. Er hat mehrfach die aussenpolitische Linie des früheren US-Präsidenten George W. Bush unterstützt und die Notwendigkeit eines starken «Weltpolizisten» hervorgehoben. Umstritten ist auch Fergusons These von der Überlegenheit des Westens aufgrund von sechs so genannten Killer-Apps, nämlich Wettbewerb, Wissenschaft, Demokratie, Medizin, Konsum und protestantische Arbeitsethik.

Britannien als Hauptschuldiger

Fergusons Weltkriegs-These ist allerdings nicht neu. Er hat sie bereits 1999 in seinem Buch «Der falsche Krieg») formuliert. Er beweist, nicht Deutschland, sondern die britische Politik trage die Hauptverantwortung für den Kriegsausbruch. Jetzt wiederholt und akzentuiert er seine damalige Sicht.

Dies als Reaktion auf Äusserungen des konservativen britischen Bildungsministers Michael Gove, der Anfang 2014 «Deutschland mit seinen aggressiv expansionistischen Kriegszielen» die Schuld am Ausbruch des Ersten Weltkriegs zugeschoben hatte. Es sei «demokratische Pflicht» gewesen, dagegen vorzugehen. Patriotismus, Ehre und Mut Grossbritanniens seien nötig gewesen, damit Freiheit und Demokratie hätten siegen können.

Deutschland keine Bedrohung

Die Replik Fergusons muss in den Ohren britischer Patrioten ziemlich schrill tönen. Er sagte im Interview unter anderem, Britannien hätte sich aus dem Krieg heraushalten sollen und sogar ganz gut mit einem deutschen Sieg leben können; schliesslich sei das deutsche Kaiserreich demokratischer gewesen als das damalige Britannien. Zudem sei Deutschland keine direkte Bedrohung für Grossbritannien gewesen.

Man hätte viel realpolitischer handeln und die britischen Interessen wahrnehmen sollen, statt die von Deutschland missachtete Neutralität Belgiens zu verteidigen. So sei man unvorbereitet in einen Konflikt hineingestolpert, habe Landstreitkräfte mühsam zusammenkratzen und einen entsprechend hohen Preis mit fürchterlichen menschlichen Verlusten bezahlen müssen, welche die britischen Opferzahlen des Zweiten Weltkriegs massiv überstiegen. Damit stellt sich Ferguson gegen die Vorstellungen des «gerechten Krieges», wie ihn Bildungsminister Gove und auch Premierminister David Cameron mit Bezug auf den Ersten Weltkrieg vertreten.

Abwarten wäre besser gewesen

Es wäre gemäss Ferguson sinnvoller gewesen, sich statt auf einen Landkrieg auf die hohe Überlegenheit zur See zu konzentrieren. Grossbritannien hätte aus der Geschichte lernen und sich wie zur Zeit Napoleons alle Optionen offenhalten sollen; das heisst, sich entweder mit der kontinentalen Hegemonialmacht zu arrangieren oder später unter günstigeren Bedingungen in den Krieg einzugreifen. Britannien wäre auf den Weltmeeren und punkto finanzieller Potenz auch nach einem allfälligen deutschen Sieg über Frankreich und Russland dem Deutschen Reich immer noch überlegen gewesen. So wie die Dinge dann gelaufen sind, hat Grossbritannien mit seiner Politik faktisch das Ende seines Empire eingeläutet. In seinem Buch «Der falsche Krieg»Der falsche Krieg Der Erste Weltkrieg und das 20. Jahrhundert vertritt Ferguson die These, dass es anders hätte sein können: Ein deutscher Sieg im Ersten Weltkrieg und ein intaktes britisches Empire hätten gar zu einem blühenden und demokratischen Europa geführt.

Umstrittene Methode

Diese geht der Frage nach, was geschehen wäre, wenn einzelne historische Ereignisse anders abgelaufen wären. Damit versprechen sich gewisse Historiker Erkenntnisse über Zwangslagen und Handlungsspielräume in bestimmten geschichtlichen Situationen.  Das vorliegende Beispiel zeigt aber, dass diese Methode auch ihren Reiz hat – und dass sie geschichtspolitisch brisante Debatten auszulösen vermag.

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http://www.infosperber.ch/Artikel/Politik/Niall-Ferguson-Kriegseintritt-Britanniens-war-falsch

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Die neue Kriegsschulddebatte


BERLIN

Wenige Monate vor dem hundertsten Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs gewinnt in Deutschland eine neue Debatte um die deutsche Kriegsschuld an Fahrt. Wie sich in einschlägigen Publikationen zeige, etwa in dem Bestseller „The Sleepwalkers“ des Historikers Christopher Clark, habe sich in der Wissenschaft „ein Paradigmenwechsel vollzogen“, heißt es exemplarisch in einem aktuellen Medienbeitrag: „Das Deutsche Reich war nicht ’schuld‘ am Ersten Weltkrieg.“ Die Debatte richtet sich mit Macht gegen die Erkenntnis, dass Berlin zwar nicht die alleinige, aber doch die hauptsächliche Verantwortung für die blutige Eskalation der Julikrise 1914 trug; sie geht maßgeblich auf Analysen des Historikers Fritz Fischer aus den 1960er Jahren zurück, die nun massiv angefeindet werden. Geschichtswissenschaftler üben scharfe Kritik an Äußerungen etwa von Christopher Clark, der staatsnahen deutschen Wissenschafts-Institutionen eng verbunden ist und die deutsche Kriegsschuld bestreitet. So heißt es etwa, er bewerte „die Serben“ a priori als „die bösen Buben“ der Vorkriegszeit, während er offen seine Vorliebe für das österreichisch-ungarische Kaiserreich zur Schau trage. In einer Zeit des erneuten machtpolitischen Aufstiegs Berlins sei die Leugnung der deutschen Hauptverantwortung für den Krieg „Balsam auf die Seele selbstbewusster gewordener Bildungsbürger“.

Die Schlafwandler Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog

Das „defensive Ziel“ der Hegemonie

Als exemplarisch für die neue deutsche Debatte um die Schuld am Ersten Weltkrieg kann ein Textbeitrag gelten, der Anfang Januar von der Tageszeitung „Die Welt“ veröffentlicht worden ist. Unter Bezug auf einschlägige Publikationen von Christopher Clark („The Sleepwalkers“) und Herfried Münkler („Der Große Krieg“)Der Große Krieg Die Welt 1914 bis 1918 heißt es darin, in der Geschichtswissenschaft habe sich „längst … ein Paradigmenwechsel vollzogen“. Demnach werde vor allem die Außenpolitik des deutschen Kaiserreichs neu bewertet. „Getrieben von Abstiegsängsten und Einkreisungssorgen“ habe Berlin lediglich „das defensive Ziel“ verfolgt, eine „prekäre Situation einer begrenzten Hegemonie“ über Europa zu errichten, „weit entfernt davon, übermütig oder größenwahnsinnig nach der Weltmacht zu greifen“. Russland dagegen habe den Krieg „für eigene expansive Ziele in Osteuropa und am Bosporus“ geführt; auch Frankreich sei „durchaus selbst zu einem Waffengang bereit“ gewesen. Großbritannien gar sei nicht nur „weniger friedfertig und auf Ausgleich bedacht“ gewesen „als vielfach angenommen“: In letzter Konsequenz habe „erst der britische Kriegseintritt“ „aus dem Ursprungskonflikt ein globales Desaster“ gemacht. Ohnehin habe Berlin damals ein „ius ad bellum“ geltend machen können. Die Autoren folgern: „Das Deutsche Reich war nicht ’schuld‘ am Ersten Weltkrieg.“[1]

Die Otto-von-Bismarck-Stiftung

Einen zentralen Stellenwert für die neue deutsche Kriegsschulddebatte besitzt der Band „The Sleepwalkers“, den der Historiker Christopher Clark 2012 veröffentlicht hat. Clark, dem oft eine angebliche Neutralität in Bezug auf Deutschland zugeschrieben wird, weil er als gebürtiger Australier an einer britischen Universität lehrt, ist tatsächlich staatsnahen deutschen Wissenschafts-Institutionen eng verbunden. So gehört er dem Academic Advisory Board des German Historical Institute London an, das von der Max Weber Stiftung getragen wird – einer bundeseigenen Stiftung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, in deren Stiftungsrat unter anderem das Auswärtige Amt vertreten ist. Clark ist auch Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der staatsfinanzierten Otto-von-Bismarck-Stiftung, deren Vorstand und Kuratorium vorwiegend von ehemaligen Bundestagsabgeordneten und Angehörigen der Familie Bismarck gestellt werden; ihr Vorsitzender Rüdiger Kass leitete noch vor wenigen Jahren die Abteilung Bundespolizei im Bundesinnenministerium. Im Jahr 2010 hat Clark aus den Händen des Bundespräsidenten den Preis des Historischen Kollegs erhalten. Dieses ist im Jahr 1980 unter maßgeblicher Mitwirkung der Deutschen Bank gegründet worden; heute wird es vom Freistaat Bayern kofinanziert.

Ein Deutschland-Fan

Clarks Schrift, die die Entwicklung hin zum Ersten Weltkrieg untersucht und eine herausragende Verantwortung des deutschen Kaiserreichs für den Beginn des Krieges rundweg abstreitet, wird unter Historikern durchaus kritisch bewertet. Dass Clark, den Kollegen als „Deutschland-Fan“ charakterisieren, das Deutsche Reich für die Zeit der Julikrise des Jahres 1914 als die „am wenigsten militarisierte Macht Europas“ einstufe, habe man „so noch nie gelesen“, äußert ironisch der Historiker Gerd Krumeich, ein Experte für die Geschichte des Ersten Weltkriegs. Krumeich, der auf gravierende Fehler in Clarks wissenschaftlicher Analyse hinweist, bestätigt, dass „The Sleepwalkers“ nur in Deutschland allgemein gepriesen, „im Ausland“ hingegen zwar „respektiert, aber kein bisschen gefeiert“ wird. Insbesondere sei zu bemängeln, dass Clark seine Vorliebe für das österreichisch-ungarische Kaiserreich ganz offen zur Schau trage und Serbien wie auch Russland unverhohlen negativ bewerte.[2] „Die Serben“ seien für ihn „die bösen Buben dieser Vorkriegszeit, und Österreich-Ungarn hatte alles Recht, sich gegen sie zu wehren“, bilanziert Krumeich; mit überparteilicher Wissenschaft habe das nicht mehr viel zu tun.[3]

Geplagte Arbeitgeber

Clarks imperialer Standpunkt tritt auch in seiner Einschätzung der inneren Situation im Deutschen Reich zutage. So erklärte er etwa in seinem Festvortrag bei der Verleihung des Preises des Historischen Kollegs im Jahr 2010, die berüchtigten ostelbischen Großgrundbesitzer erschienen „heute weniger als ‚Lokaltyrannen‘ denn als vielfach geplagte Arbeitgeber, die sich oft nur mit Mühe gegen eine selbstbewusste und einfallsreiche Bauernschaft durchsetzen konnten“. Die Frondienste, welche die Bauern zu leisten hatten, würden „heute nicht mehr als feudaler Zwang, sondern als Pachtleistung, quasi als Miete, angesehen“. Ohnehin sei es den preußischen Bauern auch wirtschaftlich „nicht so schlecht“ gegangen, „wie früher behauptet wurde“. Auch sei „der wilhelminische Militarismus“ lediglich „ein sozial gebrochenes Phänomen“ gewesen, „gesamtgesellschaftlich nicht so dominant“, wie viele meinten. Insgesamt müsse man, urteilte Clark, „das Fortschrittspotenzial im preußischen Staatsapparat“ betonen – „auch nach der konservativen Wende im Jahre 1819“.[4] 1819 begann mit den Karlsbader Beschlüssen eine Phase brutaler Repression gegen jegliche liberale Opposition.

Die Funktion deutscher Mythen

Als staatsnah kann auch der Politikwissenschaftler Herfried Münkler gelten, dessen Schrift „Der Große Krieg“ ebenfalls in der aktuellen Kriegsschulddebatte eine prominente Rolle spielt. Münkler, der die deutsche Hauptschuld am Ersten Weltkrieg gleichermaßen relativiert, ist in Berichten als „Ein-Mann-Think-Tank“ bezeichnet worden. Er habe sich vom einfachen Politikprofessor an der Berliner Humboldt-Universität „in einen der meistgefragten Politikberater verwandelt“, hieß es schon 2003 über ihn; er wirke etwa als „Stichwortgeber für den Generalstab der Bundeswehr, den Planungsstab im Auswärtigen Amt und auch für humanitär engagierte NGOs“.[5] Münkler sei in Gerhard Schröders zweiter Amtszeit von Kanzleramtschef Frank-Walter Steinmeier eingeladen worden, „mit dem Beraterstab zu diskutieren“, wie man die Maßnahmen der „Agenda 2010“ „so kommunizieren könnte, dass sie für die eigene Klientel akzeptierbar wären“, wird berichtet; da dies misslungen sei, habe Münkler ein Buch mit dem Titel „Die Deutschen und ihre Mythen“ publiziert. Münkler erläutert den Hintergrund: „Wir müssen eine große Erzählung finden. Wir müssen ein mosaisches Versprechen entwickeln: Ihr müsst in die Wüste rein, aber ihr werdet ins gelobte Land kommen.“[6] Münkler gehört bis heute dem Beirat der Bundesakademie für Sicherheitspolitik an, des bedeutendsten militärpolitischen Think-Tanks der Bundesregierung.

Balsam auf die deutsche Seele

Beobachter weisen darauf hin, dass die Publikationen von Münkler und insbesondere von Clark vor allem in der jüngeren Generation der Bundesrepublik mit Begeisterung aufgenommen werden. „In einer Zeit, in der die Bundesrepublik Deutschland wieder zu einer regionalen Großmacht geworden ist“, sei die Leugnung der deutschen Hauptverantwortung für den Ersten Weltkrieg „Balsam auf die Seele selbstbewusster gewordener Bildungsbürger“, urteilt etwa der Historiker Stig Förster.[6] Der Historiker Volker Ullrich ordnet insbesondere Clarks Schrift als „eine geschichtspolitische Weichenstellung“ ein. „Offenkundig spielen hier auch tief sitzende Entlastungsbedürfnisse eine Rolle“, urteilt Ullrich: „Wenn schon die deutsche Alleinschuld an der Entfesselung des Zweiten Weltkriegs außer Zweifel steht, so will man doch wenigstens nicht am Ersten Weltkrieg schuld gewesen sein“. Dieser Wunsch scheine „umso übermächtiger zu werden, je mehr Deutschland aufgrund seiner ökonomischen Stärke eine führende Rolle in Europa spielt“. Ullrich weist auf eine Interview-Äußerung von Herfried Münkler hin: „Es lässt sich kaum eine verantwortliche Politik in Europa betreiben, wenn man die Vorstellung hat: Wir sind an allem schuld gewesen.“[7]
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[1] Dominik Geppert, Sönke Neitzel, Cora Stephan, Thomas Weber: Warum Deutschland nicht allein schuld ist. http://www.welt.de 04.01.2014.
[2] „Christopher Clark spricht die Deutschen von der Schuld am Ersten Weltkrieg frei“. http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de 14.11.2013.
[3] Gerd Krumeich: Unter Schlafwandlern. http://www.zeit.de 30.11.2012.
[4] Festvortrag von Christopher Clark: Preußenbilder im Wandel. Dokumentation zur Verleihung des Preises des Historischen Kollegs an Professor Dr. Christopher Clark, 5. November 2010.
[5] Der Ein-Mann-Think-Tank. http://www.zeit.de 30.10.2003.
[6] Herfried Münkler. http://www.welt.de 29.01.2011.
[7] „Balsam auf die Seele selbstbewusster gewordener Bildungsbürger“. http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de 17.12.2013.
[8] Volker Ullrich: Nun schlittern sie wieder. http://www.zeit.de 24.01.2014.
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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58790
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1914 WKI Klarstellung


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Wer nur einen Teil der Wahrheit erzählt und diesen Teil als die ganze Wahrheit darstellt, lügt In Bezug auf den Beginn des ersten Weltkrieges gibt es zu beachten, daß Belgien und Luxemburg nicht neutral waren und bereits 1909 gab es Angriffspläne der Triple Entende gegen das deutsche Reich, welche genau so 1914 umgesetzt wurden.

Weltkriege….Beweise der Unschuld vom Deutsche Reich


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Deutsche und alliierte Geschichtsleugner werden bloßgestellt.

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Weltkriege….Beweise der Unschuld des Deutschen Reiches

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