Deutsche Soldaten und Patrioten


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helden.

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DIE GROßEN PERSÖNLICHKEITEN DER DEUTSCHEN GESCHICHTE (WEHRMACHT / HEER)

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Inhalt:

  • Schwerterträger:

  • —-Erich Bärenfänger – Der Krim-Kämpfer

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  • Unvergessene deutsche Nationalhelden

  • Oberst Albert Brux

  • General der Infanterie Rudolf Schmundt

  • Obersturmführer Jochen Peiper – Malmedy-Prozess

        
  •  SS-Obersturmführer Bruno Hinz

 
  • Generaloberst Heinz Günther Guderian

  • General Dr. Lothar Rendulic

  • SS-Obersturmführer Hans Dorr

  • Hauptmann Erich Hartmann

  • Generalfeldmarschall Walther von Brauchitsch

  • Grenadier Albert Frey

  • General Herbert-Otto Gille

  • Mayor der Luftwaffe Jagdflieger Walter Nowotny

  • Generalfeldmarshall Albert Kesselring

  • Körner, Karl Theodor

  •  SS-Hauptsturmführer Michael Wittmann

  • Generalfeldmarschall Wilhelm List


Inhalt:

  • Grenadier Albert Frey

  • General Herbert-Otto Gille

  • Mayor der Luftwaffe Jagdflieger Walter Nowotny

  • Generalfeldmarshall Albert Kesselring

  • Körner, Karl Theodor

  •  SS-Hauptsturmführer Michael Wittmann

  • Generalfeldmarschall Wilhelm List

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reihe

Erich Bärenfänger – Der Krim-Kämpfer

Generalmajor Erich Bärenfänger

 

Erich Bärenfänger wurde am 12. Januar 1915 in Menden im Kreis Iserlohn in Westfalen als Sohn eines Oberpost- sekretärs geboren. Nach dem Besuch der Volksschule in Menden kam er an das dortige Realgymnasium, das er zu Ostern 1931 verließ.
Bereits als Schüler und als Jugendlicher wurde er durch seine sportlichen Aktivitäten zu einer lokalen Berühmtheit, denn er übte sich im Kunstradfahren, war ein guter Schwimmer und auch im Zehnkampf erfolgreich.

1931 begann Bärenfänger eine kaufmännische Lehre, wurde am 1. Oktober 1935 zum Reichsarbeitsdienst (RAD) einberufen und trat am 16. Oktober 1936 als Rekrut in die 5. Kompanie des Infanterie-Regiments 67 in Berlin-Spandau ein. Dort wurde er am 1. Oktober 1937 zum Gefreiten befördert. Am 1. Dezember 1937 erfolgte seine Ernennung zum Reserve-Offizieranwärter (ROA).

Vom 4. bis zum 30. April 1938 nahm Bärenfänger an einem Reserve-Offizieranwärterlehrgang teil und wurde am 1. Juni 1938 zum Unteroffizier (ROA) befördert. Mit der 5. Kompanie des Infanterie-Regiments 67 verlegte er dann nach Oberösterreich. Seine Kompanie lag in Braunau am Inn im Quartier. Am 1. Oktober 1938 erfolgte schließlich seine Beförderung zum Feldwebel (ROA).

Im Rahmen der allgemeinen Heeresvermehrung wurde die 5. Kompanie aus dem Regimentsverband herausgezogen und als Kernzelle zur Neuaufstellung des Grenz- Infanterie-Regiments 123 bereitgestellt, das in einer Art Hauruckverfahren zusammen mit den beiden Grenz-Infanterie-Regimentern 121 und 122 aufgestellt wurde….. 

 

Wie viele Angehörige seiner Generation erhoffte sich Erich Bärenfänger von der Regierungsübernahme Hitlers im Januar 1933 eine Lösung der schweren sozialen Probleme, die die Weimarer Republik von Anfang an begleitet hatten. Die Reparationslasten des Versailler Vertrages, die Inflation von 1923 und schließlich die Weltwirtschaftskrise mit ihrer verheerenden Arbeitslosigkeit hatten den Mittelstand geradezu vernichtet, etwa zwei Drittel der deutschen Bevölkerung lebten unterhalb eines vernünftigen Existenzminimums.
Im August 1933 trat Erich Bärenfänger in die SA ein, in der er am 20. April 1935 zum Scharführer befördert wurde. Er übernahm die Aufgaben eines Verwaltungsführers, und im Oktober 1935 hatte er den Rang eines Truppführers (Feldwebel) inne.
Am 1. Oktober 1935 wurde Bärenfänger zum Reichsarbeitsdienst (RAD) einberufen, wo man sehr rasch seine Fähigkeiten erkannte. Er beendete seine Dienstzeit mit einer sehr guten schriftlichen Beurteilung und der Eignung zum Truppführer. Man schlug ihm vor, beim RAD zu bleiben, wo er die besten Aussichten auf eine Führungsposition hätte, aber sein Bruder riet ihm davon ab.


Zum 16. Oktober 1936 erhielt Bärenfänger seine Einberufung zum Wehrdienst in der 5. Kompanie des Infanterie-Regiments 67 in Spandau-West. Kurz nach seiner Beförderung zum Gefreiten wurde er am 1. Oktober 1937 zum Reserveoffizieranwärter ernannt, ein Jahr später erfolgte seine Beförderung zum Unteroffizier. Die bevorstehende Entlassung aus dem Wehrdienst am 30. September 1939 ließ ihn über seine berufliche Zukunft nachdenken. Am 13. Februar 1939 bewarb sich Bärenfänger um eine Anstellung in
der „Kanzlei des Führers“. Es ist nicht mehr festzustellen, ob ihm dabei eine Stelle in der Reichskanzlei oder im persönlichen Stab Hitlers vorschwebte. Seinem Vater schrieb er, in der „Kanzlei des Führers“ könne er sicher bald vom Angestellten zum Beamten aufsteigen, und weiter: „Dann kommen bald die Kolonien zurück, da gibt es Arbeit, Erweiterungen, neue Ämter, warum soll ich da nicht das Glück haben, vorwärtszukommen.“
Später riet ihm sein Bruder, er solle doch aktiver Offizier werden, doch dazu meinte Erich, „das ist auf die Dauer noch viel langweiliger als Behördenkram“. Am 22. Januar 1939 schrieb er seinen Eltern von Versuchen seiner Vorgesetzten,

Überall, riß er die Landser mit in den Kampf, sorgte sich um Verwundete und ließ ununterbrochen Munition heranschaffen.
Als plötzlich einige Meter von ihm entfernt ein Erdbunker durch Granatvolltreffer zerstört worden war, zog er das verschüttete MG aus den Trümmern und vernichtete auf kürzeste Entfernung durch gutgezieltes Feuer im Hüft- anschlag den bereits in die Stellung eingebrochenen Feind. Unter hohen Verlusten brachen die Russen den Angriff ab und zogen sich zurück.


Durch das geschickte und entschlossene Handeln Bärenfängers, vor allem durch seinen selbstlosen Einsatz, hatte auch dieser Feindangriff abgewehrt werden können. Auch am 11. Januar 1944 konnte nur mit äußerster Anstrengung nördlich Bulganak ein russischer Durchbruch verhindert werden. Und die Schlacht sollte weitergehen. Es entwickelte sich eine zehntägige Abnutzungsschlacht, die im stürmischen Wetter und verschlammten Gelände ihresgleichen suchte. Von der Höhe 125,6 gingen der Osthang und teilweise der Gipfel verloren. Die Höhe 133,3 wechselte gleich mehrmals den Besitzer.

Jedesmal stand Erich Bärenfänger im größten Kampfgetümmel, zeigte dort seine Tapferkeit und die außergewöhnlichen Führungsqualitäten.

Überall dort, wo dem Gegner ein Einbruch in die Front gelungen war, war Bärenfänger sofort zur Stelle, holte sich einige Männer und riegelte die Front wieder ab. Sein beispielhafter Mut und der nicht enden wollende Einsatzwille rissen die Soldaten seines Bataillons mit, die sich ihm blind anvertrauten. So konnte Major Bärenfänger mit seinen Grenadieren mehrmals die Höhe
133,3 zurückerobern, auch die Höhe 125,6 hielten seine Soldaten in erbittert geführten Kämpfen.

Natürlich mußte auch das III. Bataillon herbe Verluste hinnehmen, so daß es am Ende der Schlacht völlig abgekämpft aus der Front gelöst wurde. Zu diesem Zeitpunkt wußte Erich Bärenfänger nicht, daß er von der 98. Infanterie-Division für die Schwerter eingereicht worden war. So war er überrascht, als ihm am 23. Januar 1944, eigentlich noch mitten in den Abwehrkämpfen bei Kertsch, ein Fernschreiben aus dem Führerhauptquartier mit folgendem Text überreicht wurde: „An Kommandeur III. Bataillon/Grenadier-Regiment 123, Herrn Major Erich Bärenfänger, im Ansehen Ihres immer bewährten Heldenmutes verleihe ich Ihnen als 45. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, gez. A. Hitler“.

Die Verleihung der Schwerter wurde wie folgt begründet: „In der Zeit von 13. bis 17. November 1943 und 4. bis 6. Dezember 1943 wehrte Erich Bärenfänger auf der Halbinsel Kertsch Angriff auf Angriff – in Monatsfrist über vierzig – mit seinem Bataillon ab und blieb trotz seiner sechsten und siebten Verwundung bei der Truppe. 

Bei der am 10. Januar 1944 beginnenden russischen Offensive wurde eine wichtige Höhe unter Führung des seinen Grenadieren vorausstürmenden Kommandeurs Major Bärenfänger zurückerobert, eine andere schon bei früheren feindlichen Großangriffen schwer umkämpfte Höhe in erbittertem Kampf gehalten (Höhen 125,6 und 133,3, ostwärts Bulganak, also nördlich Kertsch). Für diese Taten erhielt Major Erich Bärenfänger die Schwerter.“

Magazin über den Schwerterträger Erich Bärenfänger

Erich Bärenfänger 

 

 



  • Unvergessene deutsche Nationalhelden

Im Rahmen der antipatriotischen Umerziehung der Deutschen nach dem Kriege, ist es zum unrühmlichen Brauch geworden, die zahlreichen Nationalhelden der deutschen Geschichte nicht nur nicht mehr zu würdigen, sondern sie schlicht vergessen zu machen, oder sie sogar in einigen Fällen verächtlich zu machen.
Aus diesem Grunde hier folgend eine Übersicht über einige der wichtigsten deutschen Nationalhelden, die auf ewig unvergessen bleiben werden: Hermann der Cherusker (17 v. Chr. – 21 n. Chr), auch Arminius genannt, wurde bereits im Mittelalter als ,,erster deutscher Nationalheld“ beschrieben.
Unter seinem Wirken konnte sich der gemeinsame Widerstand verschiedener germanischer Stämme gegen die römischen Invasoren vollziehen und das römische Heer unter Varus im Herbst des Jahres 9 vernichtend geschlagen werden.
Dieser wegweisende Sieg bewahrte Germanien vor der Knechtung und das spätere Deutschland vor einer Romanisierung. König Otto I. (912-973, auch ,,Otto der Große“ genannt) konnte nach langjähriger Bedrohung Deutschlands durch die Magyaren (Ungarn), die deutschen Stämme einen und die Magyaren vernichtend schlagen. Im Jahre 955 führte er ein geeintes deutsches Heer aus Franken, Baiern, Sachsen, Schwaben u.a. auf dem Lechfeld bei Augsburg zum Sieg.
Deutschland war gerettet und Otto wurde im Jahre 962 zum Kaiser des ersten deutschen Reiches und zu einem frühen Nationalheld der deutschen Geschichte. Der Theologe und Freiheitskämpfer Thomas Müntzer (1489-1525) focht für die Befreiung des Bauerntums durch die Unterjochung durch den Adel und kämpfte in den Deutschen Bauernkriegen, der ersten richtigen deutschen Revolution.
Er wurde 1525 durch Heimtücke in der Schlacht bei Frankenhausen gefangen genommen und später ermordet. Thomas Müntzer gilt als einer der Vorstreiter des einfachen Volkes gegen Unterdrückung und Willkür. Der Kolberger Joachim Christian Nettelbeck (1738 – 1824) verteidigte seine Heimatstadt im Jahre 1807 erfolgreich gegen die Truppen Napoleons.
Trotz ihrer erdrückenden Überzahl vermochten es die Franzosen nach Monaten nicht, die in Pommern gelegene Küstenstadt zu erobern und mussten die Belagerung schließlich aufgeben. Kolberg entfachte dank Nettelbeck eine Signalwirkung.

 

reihe

Oberst

Albert Brux

Der spätere Oberst Albert Brux war 1926 als Berufssoldat in die Reichswehr
eingetreten. Im Zweiten Weltkrieg wurde er 1940 als junger Oberleutnant wegen
Tapferkeit zum Hauptmann befördert. 1944 erhielt Brux das 504. Eichenlaub.
Das Kriegsende erlebte er verwundet in sowjetischer Gefangenschaft, aus der
er erst am 16. Januar 1956 – nach fast elf Jahren – in die Heimat zurückkehrte.

Oberst Albert Brux - 0002

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Oberst Albert Brux

Quelle: 
Oberst Albert Brux - 0006

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reihe eichenlaub

Der
Heeresreformer

General der Infanterie Rudolf Schmundt trat

1914 bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs als Kriegsfreiwilliger in das Deutsche Heer ein und begründete damit seine soldatische Laufbahn. Er sollte es später bis zum Chefadjutanten der Wehrmacht bei Hitler und zum Chef des Personalamtes im Oberkommando des Heeres bringen. Schmundt erlag am 1. Oktober 1944 den Verletzungen, die er beim Attentat auf Hitler durch Oberst Claus Schenk von Stauffenberg
am 20. Juli 1944 davongetragen hatte.

General der Infanterie Rudolf Schmundt - 0002

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komplett als PDF-Datei

General der Infanterie Rudolf Schmundt

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Quelle:   General der Infanterie Rudolf Schmundt - 0005

reihe eichenlaub

Obersturmbannführer Joachim Peiper

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aaas

Mit welchem Erfolg deutschfeindliche Ressentiments
erzeugt werden, beweisen die Ortsnamen Lidice,
Oradour, Malmedy und Marzabotto.
Aus diesen einst allgemein unbekannten Ortschaftsbezeichnungen
wurden Begriffe, deren Bedeutung gleich einem
Markenzeichen feststeht – identisch mit deutschen
„Kriegsverbrechen“. Den propagandistisch überhöhten
Vorwand für die Einstufung der Schutzstaffel (SS) unter
Einschluß der Waffen-SS als „verbrecherische Organisation“
durch das internationale Militärtribunal in Nürnberg
vom 1. Oktober 1946 bildete der „Fall Malmedy“. Doch
handelte es sich in diesem und in anderen Fällen wirklich
immer um Kriegsverbrechen?
Grundlage: Am 17. Dezember 1944 Fielen im Verlauf eines
Begegnungsgefechtes mit Spitzenpanzern der von
Obersturmbannführer Joachim Peiper geführten gepanzerten
Kampfgruppe der 1. SS-Panzerdivision südostwärts
Malmedy 71 US-Soldaten auf verhältnismäßig engem
Raum. Wenige Tage später – am 20. Dezember 1944 – verfälschte
der von Sefton Delmer geleitete britische Propagandasender
„Calais“ den Vorgang.

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Obersturmführer Jochen Peiper – Malmedy-Prozess

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SS-Obersturmführer Bruno Hinz

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Zwischen Nahkampf und Lazarett

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Bruno Hinz.

Bruno Hinz wurde am 25. August 1915 in Petersdorf im Kreis Nordhausen in Sachsen als Sohn des Landwirts Otto Hinz geboren.

Nach dem Besuch der Volksschule von 1922 bis 1930 absolvierte Hinz eine Lehre als Möbeltischler in Nordhausen und blieb anschließend bei seinem Lehrherrn als Geselle.

Seit 1933 gehörte er der Allgemeinen SS an und genügte 1936 in Wolnzach/Oberbayern seiner Dienstpflicht beim Reichsarbeitsdienst.

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kompletter Beitrag unter

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SS-Obersturmführer Bruno Hinz

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Quelle

SS-Obersturmführer Bruno Hinz - 0005

reihe

Generaloberst Heinz Guderian

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Generaloberst Heinz Günther Guderian.

Vor 125 Jahren wurde Generaloberst Heinz Guderian

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Heinz Guderian (crop, remove noise and sharp the source image) (Photo credit: Wikipedia)

Heinz Guderian

, der Schöpfer der deutschen Panzerwaffe, geboren

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AUDIO

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Vater des Blitzkrieges“, „Panzerpapst“, „Heinz Brausewind“ und „der schnelle Heinz“ sind einige der Attribute, mit denen der vor 125 Jahren geborene Panzergeneral Heinz Guderian bis heute belegt wird. Manche davon mögen überhöht sein, aber zweifellos gehört Guderian zu den legendären Gestalten der deutschen Militärgeschichte. Als Spross einer Generalsfamilie trat der am 17. Juni 1888 in Kulm geborenen Guderian im Alter von 13 Jahren in die Kadettenschule in Karlsruhe ein, von der er später auf die Hauptkadettenanstalt Berlin-Lichterfelde wechselte. Nach dem Abschluss diente er in Jägerbataillonen, bevor er 1912 wegen seines ausgeprägten technischen Interesses zur Nachrichtentruppe versetzt wurde. Während des Ersten Weltkrieges bekam er kein direktes Truppenkommando, sondern er diente ausschließlich in Stäben. Das erwies sich jedoch nicht als Makel, denn dadurch konnte er ein ausgeprägtes operatives Verständnis entwickeln. Vor allem hatte er erkannt, dass eine statische Kriegführung nur zu einem unnötigen Gemetzel führt. Daraus entwickelte sich seine entschiedene Ablehnung starrer Verteidigungslinien und des Anrennens gegen feindliche Stellungen.

Nach Kriegsende diente Guderian als Generalstabsoffizier einer Freikorpsdivision, die im Baltikum gegen die Sowjets kämpfte. Im Sommer 1919 wurde er in die Reichswehr übernommen und als Chef einer Jägerkompanie und Taktiklehrer an einer Offizierschule eingesetzt. Seine wahre Bestimmung fand der Major jedoch als Chef des Truppenamtes für Heerestransport. Durch das Studium der Schriften des britischen Militärtheoretikers Basil Liddell Hart vertiefte er seine Kenntnise auf dem Gebiet der Panzertaktik. Dieser plädierte reihedafür, PanzerTigerpanzer als eigenständige Durchbruchswaffe und nicht mehr als Hilfsmittel der Infanterie einzusetzen. Denn, so seine These, der „reißende Sturzbach“ schnell und konzentriert angreifender Panzerkräfte sei selbst durch noch so viele Dämme nicht mehr aufzuhalten, wenn er die gegnerische Front erst einmal an einer Stelle durchbrochen habe und aus der Tiefe genährt werde. Diese Erkenntnis machte er sich zu eigen und entwickelte daraus seine berühmte Panzertaktik, die nicht mehr auf die alte Doktrin vom Massenangriff auf breiter Front, sondern auf die Konzentration aller Kräfte auf einen Punkt setzte: Schnelligkeit, der verbundene Einsatz aller Waffen und eine geschickte Kombination von Feuer und Bewegung führen zu einem Durchbruch, der energisch ausgenutzt wird und in der rastlosen Verfolgung und schließlichen Vernichtung des geschlagenen Gegners mündet. Der „fanatische Willen nach vorn“ sei daher die höchste Tugend eines Panzerführers, so Guderian in seinem 1937 erschienenen Buch „Achtung – Panzer!“.Panzer 1939 Als Kommandeur einer Kraftfahrabteilung ließ er Übungen mit hölzernen Attrappen, Traktoren und Lastwagen durchführen, da der Reichswehr der Besitz von Panzern durch den Versailler Vertrag verboten war.

Im Vorjahr zum Oberst befördert, wurde Guderian 1934 zum Chef des Stabes des Inspekteurs der motorisierten Truppen ernannt. Durch dessen Schriften über moderne Kriegführung auf Guderian aufmerksam geworden, beauftragte Adolf Hitler ihn 1935 mit der Schaffung einer deutschen Panzerwaffe. Guderian konnte Hitler davon überzeugen, die Panzer nicht gleichmäßig über das gesamte Heer zu verteilen, sondern zunächst drei Panzerdivisionen als selbständig operierende Verbände aufzustellen. Entgegen Hitlers Vorliebe für schwergepanzerte Riesenfahrzeuge konnte Guderian

Bundesarchiv Bild 146-1980-004-32, Heinz Guder...
Bundesarchiv Bild 146-1980-004-32, Heinz Guderian in Bouillon, Frankreich (Photo credit: Wikipedia)

Bundesarchiv Beinz Guderian in Bouillon, Frankreich

die Entwicklung schneller, wendiger sowie zum Straßen- und Schienentransport verlastbarer Panzer durchsetzen. Als ehemaliger Nachrichtenoffizier mit modernen Kommunikationstechniken vertraut, sorgte er dafür, dass jeder Panzer ein Funkgerät erhielt und Führungsfahrzeuge mit leistungsfähigen Fernmeldeanlagen ausgestattet wurden, um sie als mobile Gefechtsstände einsetzen zu können. Guderian erhielt das Kommando über die 2. Panzerdivision und wurde im August 1936 zum Generalmajor befördert. 1938 wurde er, bei gleichzeitiger Beförderung zum Generalleutnant, zum Kommandierenden General des neu aufgestellten XVI. Armeekorps ernannt, in dem die drei Panzerdivisionen zusammengefasst wurden. Noch im gleichen Jahr erfolgte die Beförderung zum General der Panzertruppen und die Ernennung zum „Chef der Schnellen Truppen“ im Oberkommando des Heeres. Als solcher war er für die Aufstellung und Ausbildung aller motorisierten Einheiten verantwortlich.

Im Polenfeldzug bewährte sich Guderians Konzeption vom Bewegungskrieg ebenso wie 1940 in Frankreich. Mit dem konzentrierten Angriff in die Tiefe des Raumes gelang ihm der Dammbruch, der zum raschen Zusammenbruch der gegnerischen Verteidigung führte. Auch im Russlandfeldzug erzielte der inzwischen zum Generaloberst beförderte Guderian Blitzkrieg­erfolge, bis die zögerliche Haltung der Führungsspitze seinem Vorstoß den Schwung nahm. Vergeblich versuchte er, Hitler davon zu überzeugen, die Fortsetzung des Angriffs auf Moskau der vorgesehenen Eroberung der Ukraine vorzuziehen. Dadurch bekam die Rote Armee Gelegenheit, Reserven heranzuführen und ihre Winteroffensive zu starten. Um seine Truppen nicht in ihren vorgeschobenen Positionen untergehen zu lassen, befahl Guderian im Dezember 1941 eigenmächtig eine Zurücknahme der Front auf leichter zu verteidigende Stellungen. Solange der aufbrausende Panzergeneral siegte, sah Hitler ihm seine Unbotmäßigkeit nach. Diskussionen über den Einsatz der Panzerkräfte hatte Guderian unter Hinweis darauf, dass man „klotzen, nicht kleckern“ müsse, um diesen nicht die Wirkung zu nehmen, stets für sich entschieden. Nun aber löste Hitler ihn kurzerhand ab.

tiger

Im März 1943 erhielt Guderian eine neue Verwendung als Inspekteur der Panzertruppen, bevor er im Juli 1944 zum Chef des Generalstabs des Heeres berufen wurde. Nunmehr in Hitlers unmittelbarer Umgebung, geriet er mit diesem immer heftiger aneinander. So, wie er sich über den Anblick stehender Panzer im Gefecht erregen konnte, brachten ihn der im Führerhauptquartier herrschende militärische Dilettantismus, Beratungsresistenz und Servilität in Wut. Während einer Auseinandersetzung mit Hitler und dessen Lakaien über die dramatische Frontlage geriet er am 28. März 1945 so in Zorn, dass seine Mitarbeiter um seine Gesundheit fürchteten. Hitler nutzte die Gelegenheit, einen der wenigen Generale, die ihm immer wieder Respekt abgetrotzt hatten, loszuwerden. Guderian wurde „krank­heitshalber“ beurlaubt und geriet am 10. Mai in US-amerikanische Kriegsgefangenschaft, aus der er 1948 entlassen wurde.

Eine Anklage vor einem alliierten Militärgericht blieb ihm erspart, da ihm nichts Substantielles vorzuwerfen war. Der unpolitische Guderian war kein Nationalsozialist, auch wenn er stets loyal war. Seine Treuebekundungen gegenüber Hitler gingen nie über das pflichtgemäße Maß hinaus. Aus diesem Grunde blieb er auch über das Kriegsende hinaus geachtet. In den Folgejahren verfasste er seine Memoiren sowie militärwissenschaftliche Studien und arbeitete als Berater für das Amt Blank. Guderian erlag am 14. Mai 1954 in Schwangau einem Herzleiden. Seine Vorstellungen von der Panzerkriegführung wurden von seinem gleichnamigen Sohn und Ritterkreuzträger in die Bundeswehr getragen, der es dort bis zum Inspizienten der Panzertruppe und zum Generalmajor brachte.

reihe, Generalfeldmarshall Aufnäher Uniform

General Dr. Lothar Rendulic

Soldat aus Leidenschaft

General Dr. Lothar Rendulic

Er war Frontsoldat von altem Schrot und Korn, Generalstäbler des österreichischen Heeres im Ersten Weltkrieg und hochausgezeichneter Heerführer in der deutschen Wehrmacht – Dr. Lothar Rendulic.

Er war Frontsoldat von altem Schrot und Korn, Generalstäbler des österreichischen Heeres im Ersten Weltkrieg und hochausgezeichneter Heerführer in der deutschen Wehrmacht – Dr. Lothar Rendulic.
Lothar Rendulic wurde am 23. Oktober 1887 in Wiener Neustadt als Sohn des Obersten Lukas Rendulic geboren. Er war ein typisches „Tornisterkind“, das als Sohn eines österreichischen Berufsoffiziers von Garnison zu Garnison im großen Habsburgerreich zog. Seit September 1898 besuchte er das humanistische Gymnasium in Prag. Nach dem Abitur 1906 nahm er an der Wiener Universität ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften auf. 1907 entschloß er sich, in die Theresianische Militärakademie einzutreten, um sich bis Sommer 1910 auf die Laufbahn eines Berufsoffiziers vorzubereiten.

Am 18. August 1910, dem Geburtstag von Kaiser Franz Joseph, erfolgte die Beförderung zum Leutnant. Rendulic wurde nach Wien zur 6. Kompanie des k.u.k. Infanterieregimentes „Georg I., König der Hellenen“ Nr. 99 versetzt und übernahm die Führung eines Rekrutenzuges.

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General Dr. Lothar Rendulic

reihe

SS-Obersturmführer Hans Dorr

Immer an vorderster Front


hans dorr

Hans Dorr wurde am 7. April 1912 in Sontheim, Kreis Memmingen/Allgäu, als Sohn eines Bauern geboren. Im April 1933 trat Dorr in die Schutzstaffel ein und kam am 1. Oktober 1934 zum III. Bataillon der SS-Standarte „Deutschland“ der SS-Verfügungstruppe.

Nach dem Besuch der Junkerschule wurde er am 15. Oktober 1938 Zugführer in der 10. Kompanie der SS-Standarte „Germania“ und hier am 9. November 1938 zum Untersturmführer befördert. Als solcher nahm Dorr am Polenfeldzug teil, wofür er das EK II erhielt.

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SS-Obersturmführer Hans Dorr

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Hauptmann Erich Hartmann

Soldaten hartmann

Photo of Lang, Hartmann, Schnaufer, Kaubisch, ...
Lang, Hartmann, Schnaufer, Kaubisch, Skrzipek, Glunz und Hitler
Erich Hartmann, the highest-scoring ace in his...
Erich Hartmann,

Mit 352 Abschüssen ist Erich Hartmann der bis heute erfolgreichste Jagdflieger

der Geschichte des Luftkrieges. Im Zweiten Weltkrieg war er bei den Sowjets als „Schwarzer Teufel“ gefürchtet. Noch am letzten Kriegstag schoß er ein Feindflugzeug ab, ehe er als Hauptmann in die Kriegsgefangenschaft ging. Nach der Gefangenschaft setzte Hartmann seine Karriere in der Bundeswehr fort, aus der er 1970

als Oberst ausschied.

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Hauptmann Erich Hartmann

reihe

Generalfeldmarschall Walther von Brauchitsch

English: military rank insignia of Generalfeld...

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Generalfeldmarschall von Brauchitsch.

Hermann Göring, Rudolf Hess, Adolf Hitler, Joa...
Hermann Göring, Rudolf Hess, Adolf Hitler, Joachim von Ribbentrop and Walther von Brauchitsch in front of the Armistice wagon. (Photo credit: Wikipedia)
Walther von Brauchitsch (left) and Otto von St...
Walther von Brauchitsch (left) and Otto von Stülpnagel (right)

Walther von Brauchitsch galt als einer der begabtesten deutschen Offiziere während des Ersten Weltkrieges.

1938 wurde erzum Oberbefehlshaber des deutschen Heeres ernannt und leitete die Feldzüge
gegen Polen und Frankreich. 1941 – während des Rußlandfeldzuges –
wurde Generalfeldmarschall von Brauchitsch von Hitler
wegen unüberbrückbarer Differenzen entlassen.

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Brauchitsch

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Retouched versions of this picture from the ge...

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Sonnenrad Trennlinie Reihe

Soldatenporträt

Grenadier Albert Frey

Albert Frey wurde am 16. Februar 1913 in Heidelberg/Baden als ältester Sohn eines Bäcker-und Konditormeisters geboren.

Nach dem Besuch der Volksschule mußte nach dem frühen Tod seines Vaters 1924 schon in sehr jungen Jahren zum Unterhalt der Familie beitragen.

Er erlernte einen kaufmännischen Beruf, fand aber aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage keine Arbeit.

Über einen Bekannten kam er in der zweiten Hälfte des Jahres 1933 schließlich zur allgemeinen SS in Heidelberg.

Im Dezember 1933 meldete sich Frey freiwillig für die „Politische Bereitschaft Württembergs“ und wurde am 15. Dezember 1933 mit einigen hundert Gleichaltrigen zur Musterung und zum gleichzeitigen Dienstantritt in die ehemalige Unterkunft der Landespolizei nach Ellwangen/Jagst einberufen.

1934 wurde der Name „politische Bereitschaft“ durch SS-Verfügungs-truppe ersetzt, und Felix Steiner wurde Freys neuer Bataillonskommandeur.

Nach schlechten Erfahrungen mit Ausbildern – er beabsichtigte, so bald wie möglich aus der Truppe auszuscheiden – wurde Frey zur SS-Standarte „Deutschland“ nach München kommandiert.

Als SS-Oberscharführer erfolgte im Frühjahr 1937 Freys Kommandierung an die SS-Junkerschule nach Braunschweig, wo er als Lehrgangsbester abschnitt.

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Albert Frey – Grenadier an allen Fronten

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Albert Frey
reihe runen

Soldatenporträt

General Herbert-Otto Gille

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Der Abwehrkämpfer

SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS Herbert-Otto Gille gehörte zu denGenies der Abwehrkämpfe gegen die heranbrandende Rote Armee. Mit viel Geschick,Kreativität und der Gabe, seine Männer zu motivieren, vollbrachte er an der Front wahreWunder. Nach dem Krieg engagierte er sich für die Gleichstellung der ehemaligenAngehörigen der Waffen-SS mit den Soldaten der Wehrmacht.

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Gille –

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fackeln , reihe

Soldatenporträt

Mayor der Luftwaffe Jagdflieger Walter Nowotny

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Keine letzte Ruhe —

Linke Menschenverächter
entehren die Würde eines
Toten….

Das Grab des erfolgreichen Jagdfliegers Walter Nowotny in Wien ist seit Jahren ein
Politikum. Es tobt ein Kampf um die Zukunft der letzten Ruhestätte.
Linke wollen diese am liebsten einebnen. Doch es geht nicht nur um das Andenken an
Walter Nowotny – letztendlich geht es um die ganze geschichtspolitische
Einordnung des Zweiten Weltkrieges.

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Walter Nowotny – Wien

Mayor der Luftwaffe Jagdflieger Walter Nowotnynachzulesen bei DMZ Nr. 82

Sonnenrad Trennlinie

Soldatenporträt

Generalfeldmarschall Albert Kesselring

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Der entehrte Feldmarschall

Als Heeres- und Luftwaffenoffizier bewies Generalfeldmarschall Albert Kesselring
besondere Führungsqualitäten. Im Zweiten Weltkrieg hatte er verschiedene
Kommandos inne und befehligte zuletzt als Oberbefehlshaber West die gesamte
Westfront, ehe er unter entehrenden Umständen in Kriegsgefangenschaft ging. In
einem Schauprozeß zum Tode verurteilt, erfolgte nach massiven medialen und
öffentlichen Protesten 1952 seine Freilassung.

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Heer- und Luftwaffenoffizier

Generalfeldmarschall Albert Kesselring

Sonnenrad Trennlinie

Körner, Karl Theodor

Körner, Karl Theodor

Körner, Karl Theodor (1791-1813), Schriftsteller. In die Literaturgeschichte ging er als der „Dichter der Freiheitskriege” ein.

Körner wurde am 23. September 1791 in Dresden geboren; er war der Sohn von Schillers Freund Christian Gottfried Körner und wuchs in künstlerischen Kreisen auf. Körner besuchte die Kreuzschule in seiner Geburtsstadt Dresden und studierte von 1808 bis 1810 zunächst an der Bergakademie Freiberg, dann Philosophie, Geschichte und Naturwissenschaft in Leipzig, danach in Berlin. 1810 erschien seine erste Sammlung von Natur- und Liebesgedichten, Knospen, die der Romantik verpflichtet waren. 1811 ging Körner zur Fortsetzung seines Geschichtsstudiums nach Wien, wo er in Verbindung mit Wilhelm von Humboldt, Friedrich Schlegel und Adam Müller stand. Nach erfolgreicher Uraufführung seines Dramas Zriny (1813) wurde er als Theaterdichter am Hofburgtheater angestellt. In den Napoleonischen Kriegen trat Körner in Breslau in Lützows Freikorps ein; er fiel am 26. August 1813 als Leutnant bei Gadebusch (Mecklenburg). Als Verfasser konventioneller Lustspiele wie Die Braut (1811) oder Der Nachtwächter (1812) sowie pathetischer Tragödien wie Sühne (1812) konnte Körner sich nicht von seinen Vorbildern August von Kotzebue und Schiller lösen.

Durch seinen Heldentod wurden seine volkstümlich-patriotischen Zeit- und Kriegslieder (Zwölf freie deutsche Gedichte, 1813; Leyer und Schwerdt, posthum 1814) zum Allgemeingut der vaterländischen Bewegung des 19. Jahrhunderts.

Deutsche Helden / Theodor Körner – 1813 – 2013 zum 200. Jahre seines Todes

Im Sommer 1812 schrieb Körner sein größtes Drama, den Zriny. Die Parallele des ungarischen Heldenkampfes gegen die türkischen Eroberer zu dem Freiheitskampf gegen die französische Fremdherrschaft war unverkennbar.

Eine glanzvolle Karriere als Dramatiker schien ihm offenzustehen, denn sowohl vom Fürsten Lobkowitz als auch vom Grafen Palffy erhielt er Anstellungsverträge als Theaterdichter. Körner entschied sich für die Stelle an der Burg und erhielt als solcher den Titel eines k.k. Hoftheaterdichters. Aber bereits im März 1813 kündigte er diese Stelle, als Preußen sein Volk im Kampf gegen Napoleon zu den Waffen rief.

Im Lützowschen Freikorps

Als bereits prominenter Dichter trat Körner dem Lützowschen Freikorps bei, das sich gerade in Breslau formierte; er traf unter den dort enrollierten Patrioten alte Bekannte wie Friedrich Ludwig Jahn und Friesen.

Körner, durch frühere tagelange Wanderungen durch Böhmen und Sachsen an ermüdende Märsche gewöhnt, ließ sich zunächst der Infanterie zuteilen, die in Zobten (Schlesien) Quartier bezog. „Frisch auf, ihr Jäger, frei und flink“ und andere Gedichte schrieb er in rascher Folge, schon wurden sie zu bekannten Melodien von seinen Kameraden gesungen. Ein von ihm verfasster Choral erklang zur Einsegnung des Korps in der Kirche zu Rogau am 27. März. Am folgenden Tage rückte die Truppe in Richtung Sachsen aus. Dieses war zuvor bereits von verbündeten Truppen besetzt worden. Am 6. April erreichte der Dichter, der seinem Korps als Marschkommissar vorauseilte, Dresden und besuchte seine Familie.

Die Lützower zogen über Leipzig (wo das bekannte Lied „Lützows wilde verwegene Jagd“ entstand) nordwärts und hatten so keine Gelegenheit, an den sich vornehmlich weiter südlich abspielenden Kampfhandlungen teilzunehmen. Verdrossen meldete der tatendurstige Dichter, der mittlerweile zum Leutnant befördert worden war, nach Hause: „Derweilen sitze ich hier an der Elbe und recognoscire, und finde nichts, sehe nach Westphalen über, und sehe nichts, lade meine Pistolen, und schieße nichts.“ Eins seiner dort entstandenen Gedichte lautete folgerichtig „Mißmut“.

Der weitere Marsch nach Norden zur Unterstützung des Wallmodenschen Korps endete, als Hamburg aufgegeben wurde. Lützow wendete sich wieder nach Süden.

Am 24. Mai trat der Dichter zur Kavallerie über, da er hoffte, hier seinem Tatendrang genügende Aufgaben zu finden, und avancierte zu Lützows Adjutanten. Tatsächlich kam es nun zu häufigen Geplänkeln und Überfällen auf kleinere Einheiten des Gegners. Das berühmte Gestüt in Wendelstein an der Unstrut wurde von Körner in einem Handstreich seiner Pferde beraubt.

Am 8. und 9. Juni 1813 hatten die Lützower Jäger ihr Biwak in Eichigt im sächsischen Vogtland auf der Husarenwiese neben der Kirche aufgeschlagen; ein Angriff auf Hof in Oberfranken war geplant. Während Lützow bei Pfarrer Johann Christian Wirth gastliche Aufnahme fand, war Körner im Biwak. Die auf der Wiese stehende Linde erhielt aus diesem Grunde den Namen Körnerlinde.

Erst am 9. Juni erfuhr Lützow, zunächst auch nur vage, vom Waffenstillstand, der zwischen den Alliierten und Napoleon geschlossen worden war, und erst am 14. hatte er Gewissheit. Den Bestimmungen nach hätte das Korps bereits zwei Tage zuvor auf preußischem Boden sein müssen. Statt ins neutrale Böhmen zu ziehen, das nur wenige Stunden entfernt lag, ließ Lützow die Freischar nach Norden marschieren, über Gera und Zeitz, allerdings zur Sicherheit mit sächsischen Marschkommissaren.

Am 17. Juni 1813 bezogen die Lützower ihr Lager bei Kitzen (südwestlich von Leipzig). Württembergische Truppen unter General Normann stellten sich ihnen entgegen. Dieser versicherte Lützow, der in Begleitung Körners vorangeritten war, keine feindlichen Absichten zu hegen, und verwies im übrigen auf den kommandierenden französischen General Fournier. Dieser schleuderte ihnen jedoch entgegen: „L´armistice pour tout le monde, excepté pour vous“! („Der Waffenstillstand gilt für die ganze Welt, nur für Sie nicht!“) Der Angriff der feindlichen Kavallerie traf die Lützower unvorbereitet, sie wurden von der Übermacht regelrecht zusammengehauen. Körner erhielt eine Säbelhieb über den Kopf. Schwer verwundet gelang es ihm noch, sich im Gehölz von Groß-Zschocher zu verbergen. Dem Tode nahe schrieb er dort das Sonett „Abschied vom Leben“, dessen erstes Quartett lautet:

Die Wunde brennt, die bleichen Lippen beben,

Ich fühl´s an meines Herzens mattem Schlage,

Ich stehe an den Marken meiner Tage!

Gott, wie Du willst! Dir hab ich mich ergeben.

Von Bauern, die das Holz zur Ausbesserung des Elsterwehres bewachen sollten gefunden, konnte der Dichter in das nahegelegene Gutsgärtnerhaus von Großzschocher gebracht werden. Nach einer Nacht wurde er mit Hilfe des Freundes der Familie Körner Kunze auf dem Wasserweg zu dem Arzt Doktor Wendler nach Leipzig gebracht und dort versorgt. Auf die versprengten Lützower, von Napoleon ihrer schwarzen Uniformen halber verächtlich „brigands noirs“, schwarze Banditen genannt, wurde immer noch Jagd gemacht.

Als er sich einigermaßen stabilisiert hatte, wurde er von Freund zu Freund nach Karlsbad dirigiert, wo er von seiner Patentante Elise v.d. Recke gepflegt wurde. Ein Wiedersehen mit seinen Eltern, die ganz in der Nähe in Teplitz weilten, wurde nicht veranstaltet, um seine leidende Mutter zu schonen. Auf dem Weg zu seinem Korps gastierte Körner bei seinem Patenonkel Graf v. Geßler in Reichenbach und traf dort den Freiherrn vom Stein, Arndt, Blücher und Gneisenau. Über Berlin gelangte er zu seiner nun in Norddeutschland kämpfenden Truppe, die ihre Unabhängigkeit eingebüßt hatte und nun dem Korps Wallmoden zugeordnt worden war.

Fortwährend wurden wieder kleine Streifzüge durchgeführt. Den Abend des 25. August verbrachte Körner mit einer Streifschar unter Lützow auf dem Rittergut zu Gottesgabe. Er soll hier am Klavier gesessen und das zwei Tage zuvor entstandene „Schwertlied“ vorgetragen haben.

In der zweiten Morgenstunde des 26. August 1813 wurde ein feindlicher Transport gemeldet, auf den rasch ein Angriff geplant wurde. Bei dem folgenden Gefecht, das sich bei Gadebusch, genauer im Forst von Rosenow, abspielte, fiel Theodor Körner durch eine Gewehrkugel. Mit den Worten „Da hab ich eins, es schadet aber nichts“ sank er in die Arme eines Oberjägers.

Körner wurde in der Nähe des Dorfes Wöbbelin unter der nachmaligen Theodor-Körner-Eiche begraben.

Zu seinen Ehren errichteten die Bürger von Frankenberg/Sa. auf dem nahen Haustein (Harrasfelsen) bei Braunsdorf (Niederwiesa) (siehe Sprungsage) am 20. Juni 1864 das Körnerkreuz. Die Inschrift lautet: „Dem Sänger und Helden Theodor Körner. Die Bewohner von Frankenberg/Sa. zur Erinnerung an den 26. August 1863.“ – seinem 50. Todestag.

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Das Panzerlied

SS-Hauptsturmführer Wittmann

Soldatenporträt

Hauptsturmführer Wittmann gilt unbestritten
als erfolgreichster Panzerkommandant der Geschichte
und ist bis heute sogar bei den ehemaligen Feinden
äußerst hoch angesehen.
Er war in Vogelthal bei Beilngries gebürtig (22. April
1914) und in Ingolstadt ansässig. Nach der Volksschule
begann er eine landwirtschaftliche Lehre und entschloß
sich 1934, ins Infanterieregiment 19 einzutreten. Am 5.
April 1937 tritt er als SS-Mann in die 17. Kompanie (Panzerspähkompanie)
der „Leibstandarte SS Adolf Hitler“ ein
und zählt somit zu den ersten Panzersoldaten dieser Einheit.

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SS-Hauptsturmführer Michael Wittmann‘

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SS-Hauptsturmführer Michael Wittmann

Hauptsturmführer Wittmann

German tank commander Michael Wittman, photogr...
Michael Wittman

nachzulesen in DMZ Sonderausgabe 1-2007

Sonnenrad Trennlinie

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Generalfeldmarschall Wilhelm List

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Wilhelm List gehörte zu jenen deutschen Offizieren des Zweiten Weltkrieges, die
bereits im Ersten Weltkrieg ihre Kampferfahrungen sammelten. Obwohl er sich stets für
eine ritterliche Kriegsführung eingesetzt hatte, wurde er 1945 von den Alliierten als
„Kriegsverbrecher“ verurteilt und verbrachte insgesamt acht Jahre in alliierter Haft.

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voller Beitrag als PDF-Datei

Soldatenportraet Wilhelm List

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Magical Snap - 2012.12.13 22.41 - 002

nachzulesen in DMZ Sonderausgabe 1-2007

Sonnenrad Trennlinie

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deutsche reich fahne

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3 Kommentare

  1. Es ist m.E. der „Reeducation-Bewegung“ der Allierten geschuldet, daß heute fast niemand mehr über unsere Helden Bescheid weiß.
    Alles wurde gelöscht und mit dem „Schuldkultprogramm“ überschrieben…

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    • Umschulung…richtig.
      Fleißig unterstützt von den Verrätern des Deutschen Reiches, den LINKEN.

      Umso mehr ist es die Aufgabe der Konservativen, der gesellschaftlichen Rechten, mit aller
      Kraft dagegen zu halten.
      Diese „Umschulung“ ist veranstaltet worden um die Deutschen zu willigen Sklaven der anglistischen Staaten zu drillen.

      Umso trauriger dass die Massen, besonders die Jugend so wenig Ehrgefühl besitzt, diesen alliierten Schwindel
      zu durchschauen und zu entlarven.
      Daher übernehmen wir, wir alle, diese Aufgabe.

      Und es läuft sehr gut.

      Allein im Januar wurden der Jahrhundertkrieg von Helmut Schröcke 90.000 mal herunter-geladen.
      Kapitel für Kapitel. Das Buch ist im wesentlichen beendet, es folgenden aber noch wichtige
      Namenslisten, Quellen und Belege sowie Nachträge.
      Das Interesse ist da!

      Wiggerl

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  2. Generalfeldmarschall Kesselring, Wilhelm List und Hauptsturmführer Michael Wittmann setzten Maßstäbe für nachfolgende Generationen. Es sind historische Gestalten, deren Mut und Tapferkeit unvergessen bleiben wird. Es ist bezeichnend für viele Deutsche, dass sie ihre leuchtenden Vorbilder mit Schmutz bewerfen. Aber diese Zeit wird vergehen.
    Wenn die Deutschen wieder den aufrechten Gang gelernt haben, dann kommt die Erinnerung zurück. Sie werden mit Ehrfurcht ihre eigene Geschichte annehmen und vor diesen Soldaten ihre Häupter beugen.

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