Zweiter Weltkrieg nach zeitlichem Ablauf

Inhalt

  • 1941 22. Juni  – Unternehmen Barbarossa…der Erzwungene Ostfeldzug

  • 1942 – HGr. Nord – Januar bis Juli Nordrussland

  • 1945 03.Mai – Angriffe auf Wehrlose – Britische Verbrechen

 




22.06.1941 Unternehmen Barbarossa – ein notwendiger Präventiv-Krieg: Molotow: „Hitler hatte keine andere Wahl“

Erzwungener Ostfeldzug 

am 22. Juni jährt sich zum 75. Mal der Beginn des | „Unternehmens Barbarossa“, das im Zweiten Weltkrieg in Europa die Wende zu Deutschlands Ungunsten brachte. In seiner Motivation bis heute heftig umstritten, hat der deutsche Rußlandfeldzug in den letzten Jahren vielfach eine Neubewertung erfahren. Speziell russische Autoren haben die These von einem Präventivkrieg des Deutschen Reichs gegen Stalins ihrerseits schon zu einem Überfall auf Deutschland bereitstehende UdSSR wirkungsvoll unterstützt. Die einseitig argumentierende „konventionelle“ Geschichtsschreibung in Deutschland wird es angesichts dessen in Zukunft schwer haben, weiterhin glaubhaft von einem „heimtückischen“ Überfall Deutschlands auf die angeblich „friedliebende“ Sowjetunion zu sprechen.

Blickt man auf die Vorgeschichte des deutschen „Unternehmens Barbarossa“….

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Erzwungener Ostfeldzug

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zahlreiche Forscher und Militärs aus Russland und der ehemaligen Sowjetunion bestätigen den wahren Sachverhalt.

die deutsche Geschichtsschreibung und der diesbezügliche Lehrstoff ist falsch und geht von der damaligen Feindstaaten-Propaganda aus.

wie im Übrigen alle, ohne Ausnahme, nach 1945 verbreitete Meldungen nur der Feindstaaten-Taktik und Langfrist-Strategie entstammen.

Alles…auch so manches das als „Offensichtlich“ gilt, ist nur eine von den Sieger-Mächten inszenierte „Wahrheit“….denn Bilder, Filme und Aussagen wurden nur nach der Kontrolle und Vorgabe der Sieger-Mächte medienwirksam in Szene gesetzt.

Es ist alles so offensichtlich, so leicht zu durchschauen, dass das „Offensichtliche“ häufig eben offensichtlich falsch ist…




die Schlachten der Heeres-Gruppe Nord

Im Rahmen der Kämpfe begingen die Russen grausame Kriegsverbrechen: Gefallene Angehörige der deutschen Division „Totenkopf“ wurden verstümmelt aufgefunden.

nach dem Rückschlag vor Tichwin und dem Rückzug hinter den Wolchow im Dezember 1941 stand die deutsche Heeresgruppe Nord vor schweren Aufgaben: Man wollte Leningrad weiterhin belagern und den schmalen „Flaschenhals“ südlich des Ladogasees, der die Stadt von Osten abriegelte, behaupten. Gleichzeitig mußte man drei russische Armeen abwehren, die den 200 bis 300 Meter breiten Wolchow überwinden wollten, um Brückenköpfe zu bilden und letztlich Leningrad zu entsetzen. Feldmarschall Wilhelm Ritter von Leeb, der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe, setzte daher die Masse seiner Truppen nördlich des Ilmensees ein – dort standen auch zwei Panzerdivisionen in Reserve. Er unterschätzte jedoch die größere Gefahr, die südlich des Ilmensees drohte. Dort hielten nur zwei Korps mit sechs Divisionen eine rund 200 Kilometer breite Front, wo man bis zum Frostbeginn die Seen der Waldaihöhen als Hindernisse benutzt hatte. Nach dem Zufrieren boten diese keinen Schutz mehr. So standen beim II. Armeekorps an der Naht zur 9. Armee nur zwei Regimenter auf einer Breite von 50 Kilometern – eine Schwachstelle.

Abwehr der Roten Armee

Die STAWKA, das sowjetische Hauptquartier des Oberkommandos, hatte schon am 17. Dezember eine Offensive im Norden befohlen: Während die russische 54. Armee südlich des Ladogasees durchbrechen sollte, hatte die Wolchow-front mit drei Armeen über den Fluß auf Leningrad vorzustoßen, um den Belagerern in den Rücken zu fallen.

Gleichzeitig sollte die Nordwestfront mit fünf Armeen zwischen Ilmen- und Seligersee durchbrechen und in die Tiefe des Raumes Vordringen. Würde dies gelingen, so hingen die Heeresgruppen Nord und Mitte hoffnungslos „in der Luft“. Zu diesem Zweck hatte man die 3. und 4. Stoßarmee aufgestellt, die den Angriff beiderseits des Seligersees führen sollten. Die drei Fronten verfügten über 72 Schützen- und vier Kavalleriedivisionen, dazu 24 Schützen- und sechs Panzerbrigaden, insgesamt über 430.000 Mann – eine beachtliche Streitmacht. Es herrschte gegenüber den gut 35 Divisionen der Heeresgruppe Nord ein Stärkeverhältnis von fast zwei zu eins.

Die russische Offensive begann am 4. Januar bei minus 30 Grad Celsius mit einem Stoß gegen die vorspringende „Nase“ von Pogostje-Kirischi, gefolgt am 6.17. Januar von Angriffen über den Wolchow, um Brückenköpfe zu gewinnen oder zu erweitern. Die deutschen Verteidiger konnten fast alle Angriffe abwehren, allein die sowjetische 2. Stoßarmee verlor in den ersten 30 Minuten 3.000 Mann. Der Befehlshaber der Wolchowfront, Armeegeneral Kirill Me-rezkow, rechtfertigte sich mit dem ihm auferlegten Zeitdruck und Fehlern seiner Untergebenen. Der erzürnte Stalin entsandte trotzdem Lew Mechlis, den Politchef der Roten Armee, um Merezkow unter Druck zu setzen.

Während dieser umgruppierte, griff die Nordwestfront am 8. Januar südlich des Ilmensees Staraja Russa an. Die Stadt konnte zwar von den Deutschen gehalten werden, doch die russische 1. Stoßarmee drang am Lowat nach Süden vor, umfaßte das II. und X. Korps von Westen und bedrohte die Versorgungsstraße nach Demjansk. Am 9. Januar gingen die beiden Stoßarmeen gegen die spärlichen Sicherungen der deutschen 123. Division am Seligersee zum Angriff über. Während Teile der sowjetischen 3. Stoßarmee die Südumfassung von Demjansk anstrebten, rückte die 4. Stoßarmee unter Generaloberst Andrej Jeremenko auf To-ropez vor. In der deutschen Front klaffte ein Loch. Eilig wurde das aus Frankreich kommende Infanterieregiment 189 in den Kampf geworfen. Es schlug sich ohne Winterbekleidung bei den frostigen Temperaturen sehr tapfer, wurde aber bei Ochwat aufgerieben. Am 21. Januar fiel Toropez mit seinen Versorgungslagern, und die Angreifer schlossen Cholm am Lowat ein, das nur von 3.500 deutschen Soldaten unter Generalmajor Theodor Scherer verteidigt wurde, und drangen nach Süden in Richtung Smolensk vor. Nun drohte der Wehrmacht eine Katastrophe….

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1942 Januar bis Juli Nord-Russland




  • 03.Mai 1945 – Angriffe auf Wehrlose – Britische Verbrechen

Angriffe auf Gefangene, Verletzte, Frauen, Kinder…gezielt und bewußt…britische Mörder

die „Cap Arcona“ – in den dreißiger Jahren die „Königin I des Südatlantiks“ – war das größte in der Ostsee eingesetzte „Flüchtlingsschiff“.

Nachdem auf drei Fahrten 24.000 Flüchtlinge und Verwundete aus Ost- und Westpreußen gerettet worden waren, lag es nach der dritten Fahrt vor Kopenhagen auf Reede. Zu einer vierten Fahrt nach Heia konnte der Dampfer nicht auslaufen, da er nur beschränkt fahrtüchtig war. Die Überhitzerrohre in einigen Kesseln waren undicht, und somit konnte nicht der volle Dampfdruck gefahren und nur geringe Geschwindigkeit erreicht werden. Ein weiteres Problem war der Mangel an Treibstoff. Mit der noch vorhandenen Menge in den Tanks hätte das Schiff durchaus die Halbinsel Heia – den letzten Zufluchtsort für Soldaten und Flüchtlinge im Osten – erreichen können, ob aber dort noch Treibstoff gebunkert werden konnte, war sehr zweifelhaft.

Jagd auf Schiffbrüchige

Früh am 14. April 1945 erhielt die Schiffsführung Order, die Anker zu lichten und den Hafen Neustadt in Holstein anzusteuern. Das Schiff lief sofort aus. Am Nachmittag jenes trüben Tages befand sich der damals 12jährige Zeitzeuge Ort-win Kretschmann mit seinen Klassenkameraden in einem Internat in der Nähe von Neustadt. Direkt vor dem Strand von Grömitz sahen sie von links kommend – also von Nordosten her – ein riesiges Schiff herangleiten und weiter in Richtung Neustadt fahren. Das dunkelgraue Schiff hatte ………

inmitten von Soldatengräbem

Am jenem Tag – dem 3. Mai 1945 – war Elfriede Booseck aus Deutsch Eylau in Westpreußen mit ihren fünf Kindern vom Ortsausgang von Oldenburg/Holstein in Richtung des 2,5 Kilometer entfernten Guts Ehlerstorf unterwegs. Nahe dem Gut waren Baracken der Wehrmacht in ein Flüchtlingslager umfunktioniert worden.

Vermutlich zog die Familie auf der Kieler Chaussee ihres Weges, um vom Oldenburger Bahnhof zu diesem Barackenlager zu kommen. Auf diesem Marsch – bereits fast am Ziel – wurde die Familie von britischen Tieffliegern beschossen: Alle fanden den Tod.

Der Vater befand sich nicht bei den Seinen, wer und wo er war, läßt sich heute nicht mehr ermitteln. Die Familie war allein und konnte nur anhand ihrer Papiere identifiziert werden. Keine 48 Stunden vor Inkrafttreten des Waffenstillstandes mußten diese armen Menschen nach langer Flucht – in scheinbarer Sicherheit – sterben. Die Mutter mit ihren fünf Kindern ist auf dem örtlichen Friedhof bestattet…..

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Attacke aus der Luft – gezielte Ermordung von Kindern und Frauen

 

Beteiligte britische Kräfte mit Mord-Auftrag

An den Angriffen der Royal Air Force waren folgende Staffeln beteiligt:

aus Ahlhorn (nordöstlich von Cloppenburg) die 263. Staffel mit Maschinen des Typs „Typhoon“ unter Captain Martin Trevor Scott Rumbold als Staffelkapitän;

vom Feldflugplatz bei Celle die 197. Staffel unter Lieutenant K. J. Harding;

vom Feldflugplatz Plantlünne (zwischen Rheine und Lingen) die 198. Staffel unter Captain Johny Baldwin. Zumindest die einzelnen Piloten der 263. Staffel sind ebenfalls bekannt.

Von englischer Seite wird dieses Kriegsverbrechen bis heute totgeschwiegen.

Im Einsatzbericht einer der Staffeln heißt es zynisch:

„Im Hinblick auf die Menschenmassen, die aus ihnen [den Schiffen, Anm.d.R.] hervorquollen, und im Hinblick auf die Lage kann man nur annehmen, daß viele Hunnen heute die Ostsee sehr kalt fanden.“