Buch: “In Sachen Deutschland” 1

.

Vowort

Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf, wer sie weiß und nicht
sagt, der ist ein Feigling oder Parasit, aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt,
der ist ein Verbrecher!
Dieses abgewandelte Brecht-Zitat, Büchners Hessischer Landbote und Orwells
1984 standen Pate für diese Streitschrift, die im Januar und Anfang Februar 1994
entstand und nicht mehr als ein kurzes Atembolen, eine Momentaufnahme ist.
Der Zeitpunkt ihres Erscheinens steht im Zusammenhang mit dem
»Superwahljahr« 1994, das für Deutschland ein Schicksalsjahr sein wird. Das Buch
wird von der bangen Frage beherrscht, ob sich das deutsche Volk abermals von der
Bonner Viererbande (CDU, CSU, SPD, FDP) und den von ihr gelenkten Medien
(ARD, ZDF) mißbrauchen und manipulieren läßt oder ob es die
scheindemokratischen »Wahlen« boykottieren wird, um der real existierenden
Lobbykratie ihre Scheinlegitimität endlich zu entziehen.
Das Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für die Einführung einer Demokratie
mit starken plebiszitären Elementen, eines Rechtsstaates, der diesen Namen
verdient, einer nationalen Solidargemeinschaft nach hegelschen
Ordnungsphnzipien und einem Europa der Vaterländer.
Es ist »littérature engagée« mit der Absicht, in der Tradition von Karl Jaspers und
Georg Büchner die Dinge (und Personen) beim Namen zu nennen und dadurch
aufzuklären.
Es wird die üblichen nichtssagenden Schmähungen auf sich ziehen, von
Nationalismus bis Rigorismus. Aber die Wahrheit ist unteilbar. Sie nicht zu
verschweigen heißt, wahrhaftig zu sein.
Die Sprache des Buches ist in manchen Teilen ganz bewußt die deftige,
kämpferische Sprache Luthers und Büchners, damit unterstellend, daß sie so
argumentiert hätten, wären sie nicht einen entscheidenden Schritt vor dem Ziel
stehengeblieben. Auf einen groben Klotz gehört allemal ein grober Keil!
Häufigwird bewußt überzeichnet, um Konturen sichtbar zu machen. Gespreizte,
effekthaschende, geckenhafte Beckmesserei ä la Reich-Ranicki wäre daher eine
Übung am falschen Objekt, denn das Buch hat nur ein einziges Anliegen:
Skeptisches Fokussieren auf eine in Liquidation befindliche Nation.

.

komplett

von Carl-Friedrich Berg

In Sachen Deutschland

Ein Kommentar

  1. Es ist sehr verdienstvoll, daß Sie dieses Buch verbreiten. Sie sollten sich aber nicht außerhalb des Rechts bewegen, indem Sie es unterlassen, den Autor (Carl-Friedrich Berg) zu unterschlagen.
    Alle anderen, die dieses Werk bereits online veröffentlicht haben, taten dies (z. B. http://www.vho.org/D/isd/).

    Gefällt mir

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s